Wirklich ein guter Deal? – Gutscheine und deren Chancen

Fast alle sind auf der Suche nach Gutscheinen im Netz. Dies merkt man schon wenn man einen Shopnamen in der Google Suche eingibt. Danach werden einem sofort die Erweiterungen “Gutschein” und “Erfahrungen” vorgeschlagen. Das Geschäft mit den Schnäppchenjägern brummt. Aber wie sollte man mit Gutscheinen verfahren? Wirklich ein guter Deal? – Gutscheine und deren Chancen weiterlesen

Weisheiten für den Offline Handel sowie die Online Welt

Heute trage ich einmal einige Empfehlungen für den stationären Handel zusammen welche sich aber auch ohne Probleme in die Online Welt übertragen lassen.

  1. Stell regelmäßig im Laden etwas um auch wenn Du keine neuen Artikel bekommen hast. So suggerierst Du den Kunden dass sich bei Dir ständig etwas ändert. Ansonsten kehren die Kunden irgendwann nicht mehr in den Laden zurück da sie diesen bzw. das Erscheinungsbild bereits kennen. Online: Hier sollte man nicht immer so oft etwas an dem Aufbau ändern da dies die Kunden verwirrt. Allerdings sind hier neue Kategorien und Unterkategorien empfehlenswert.
  2. Zeichne deine Ware mit Preisen aus. Viele Leute trauen sich nicht nach Preisen im Geschäft zu fragen. Achte darauf dass die Auszeichnung dem Bild, welches Du durch den Laden vermitteln willst, entspricht. Online: Auch hier ist es wichtig die Artikel auszuzeichnen damit der kunde sich schnell zurecht findet. Grade online muss auch speziell auf die Preisauszeichnung inkl. der nötigen Angaben geachtet werden da ansonsten fix eine Abmahnung erfolgen kann.
  3. Dein Schaufenster ist die wichtigste Ausstellfläche. Dekorier die Schaufenster ständig um und passe diese auch Feiertagen an. Geh auf saisonale Trends ein. Das Schaufenster ist meist der erste Berührungspunkt mit deinem Laden. Achte hier auch auf das Erscheinungsbild (Reinung der Scheiben, sauberer Boden davor sowie aufmerksamkeitsstarke Scheibenaufkleber. Online: Gestalte häufiger einmal deine Startseite um und informier Kunden über neue Themen und Artikel. An Weihnachten z.B. kannst Du die Seite im winterlichen Look gestalten und auch das Logo mit einer Weihnachtsmütze verschönern.
  4. Biete einen Mehrwert für die Kunden sowie kostenlose Give-Aways oder Gratis-Getränke um Dich von den Mitbewerbern abzusetzen. Auch Kurse zu bestimmten Themen oder Infobroschüren sind denkbar. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Online: Biete kostenlose Whitepaper zum Download an oder leg deinen Kunden beim Versand Bonbons oder etwas anderes ins Paket.
  5. Sorge dafür dass sich der Kunde bei Dir wohl fühlt. Z.B. durch Musik oder Gerüche aber auch Umkleidekabinen in denen der Kunde in Ruhe Sachen anprobieren kann. Online: Achte auch hier auf das Wohlfühlklima. Passende Farben und keine störenden Elemente wie massenhaft Werbebanner welche sich in den Vordergrund stellen.
  6. Hör auf deine Kunden. Frag diese beim Einkauf was Ihnen gut gefällt oder was sie noch vermissen. Bei Reklamationen kann man dank der Kunden viele Erkenntnisse gewinnen warum ein Artikel zurück gegeben wird. Gehe darauf ein und ändere etwas. Online: Auch hier besteht die Möglichkeit durch Onlinebefragungen Kritik und Verbesserungsvorschläge einzusammeln.
  7. Binde deine Kunden an Dich. Führ Kundenkarten und Gutscheinprogramme ein. Solltest Du das Geburtstagsdatum kennen, sende Ihnen doch eine Kleinigkeit. Online: Auch hier können Kunden für Ihre Treue belohnt werden wenn diese Dich weiterempfehlen oder häufig bei Dir kaufen.
  8. Biete verschiedene Zahlungsmittel an. Analysier welche Zahlungsmittel Sinn machen und welche Kosten damit einhergehen. Online: Hier ist es noch einfacher in der Regel Zahlungsmöglichkeiten einzubinden.
  9. Was macht der Wettbewerb? Informier Dich in ähnlichen Läden und schau was dort gut gemacht wird und was noch fehlt (Nische). Danach gehst Du die Erkenntnisse durch und optimierst dementsprechend. Online: Hier ist es aufgrund nicht vorhandener Entfernungen und der Zeitersparnis einfacher sich einen Überblick über den Wettbewerb zu schaffen.
  10. Erzähl von deinem Angebot oder deinem Geschäft. Oft ist Werbung teuer und lässt leider gerade offline den gewünschten Erfolg vermissen. Leg ein kleines Budget anfangs fest und informiere Dich über verschiedene Werbemöglichkeiten. Das kann von der Zeitungsanzeige bzw. einem Zeitungsartikel bis hin zur Schaufensterwerbung gehen. Online: Hier genießt Online alleine durch die Messbarkeit einiger Werbemaßnahmen einen enormen Vorteil.
  11. Kontaktmöglichkeiten anbieten (Beratung, Telefon, E-Mail, Chat). Biete deinen Kunden mehrere Kontaktmöglichkeiten an in Form einer Visitenkarte oder auf deinen Tüten. Online: Hier sind die Kontaktmöglichkeiten noch ein wichtigeres Thema da der stationäre Handel den persönlichen Kontakt im Laden als Vorteil ausspeieln kann.

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5 Tipps zur Erleichterung der Kundenkäufe

Quelle: http://i.zdnet.com/blogs/8-common-lies-told-by-enterprise-software-sales-people.jpg

Bei der Gruenderszene habe ich mal wieder einen informativen Ratgeber zur Erleichterung der Einkäufe durch den Kunden gefunden. Autorin ist Andrea Jülichs.

Wie Kunden Kaufentscheidungen treffen und wie Sie ihnen dabei helfen können

  1. Menschen kaufen gerne. Sie wollen sich etwas gönnen. Sie möchten Zeit und Komfort haben, Freude erleben, attraktiver sein und sich besser fühlen, Karriere machen, das Beste für Ihre Familie tun und so weiter. Das Kaufen oder „shoppen“ ist ein gesellschaftlich anerkannter Vorgang.
  2. Menschen treffen Kaufentscheidungen emotional. Sie treffen ihre Wahl aufgrund eines Gefühls, das sie befriedigen möchten. Egal, ob Produkt oder Dienstleistung, teuer oder preiswert. Wenn eine Frau ein Kleid kauft, geht es nicht um das Kleid. Es geht darum, dass sie gut aussehen möchte. Wenn jemand ein bestimmtes Auto kauft, geht es nicht um die Fortbewegung von A nach B. Es geht um ein spezielles Lebensgefühl.
  3. Menschen rechtfertigen ihre Entscheidungen durch logische Erklärungen. „Das Kleid war unschlagbar günstig.“ „Das Gerät habe ich schon immer benötigt.“ „Der alte Wagen war unzuverlässig.“ Obwohl Kaufentscheidungen emotional getroffen werden, geschieht die Rechtfertigung des Kaufs durch rationale Erklärungen. Helfen Sie Ihrem Kunden, diese Fakten zu erkennen und seine Begründung zu finden.
  4. Kunden wollen kein Risiko eingehen. Sie befürchten, die falsche Entscheidung zu treffen. Da Ihr Kunde Sie noch nicht kennt, ist diese Befürchtung aufgrund des fehlenden Vertrauens groß. Je teurer und exklusiver Ihre Leistung ist, umso größer ist die Angst, Geld zu vergeuden. Bauen Sie langsam Vertrauen zu Ihrem Kunden auf, und reagieren Sie individuell auf seine Befürchtungen.
  5. Kunden treffen Kaufentscheidungen aufgrund des subjektiv empfundenen Wertes. Je überzeugender das Problem des Käufers gelöst werden kann, umso höher ist der empfundene Wert. Wenn das neue Kleid Selbstbewusstsein vermittelt und die Käuferin genau danach sucht, ist der Kauf des Kleides die Lösung. Die Käuferin interessiert sich wenig für Schnitt, Material oder Verarbeitung. Sie hat die Lösung für ihr spezielles Problem gefunden.

Finden Sie die Motivation und die Probleme Ihres Kunden heraus

Stellen Sie Fragen. Wirklich! Stellen Sie viele und die richtigen Fragen. Die Kardinalsünde im Verkauf: Zu viel reden und nicht wirklich zuhören. Verkäufer sprechen häufig über ihrer Firma, über Produktfeatures, über Vorteile des Kaufs und detaillierte Beschreibungen. Das interessiert Ihren Kunden nicht, oder nur in zweiter Linie. Nur ausgemachte Experten oder Liebhaber wollen alle technischen Daten kennen.

Finden Sie heraus, was das eigentliche Problem oder der Anlass ist, warum Ihr Kunde über einen Kauf nachdenkt. Erarbeiten Sie, was Ihren Käufer wirklich ärgert, irritiert, verunsichert oder weniger zufrieden macht. Erst dann sollten Sie Ihre Lösung zielgenau präsentieren. Sonst verlieren Sie seine Aufmerksamkeit und den Abschluss.

Sie denken, Ihr Kunde kennt seine Beweggründe für einen Kauf und sollte sie Ihnen nennen können?

Jein. Die meisten Kunden sind zunächst interessiert und noch nicht kaufbereit. Häufig kennen sie selbst nicht alle Gründe, die für oder gegen einen Kauf sprechen. Das ist ein normaler Vorgang. Denken Sie nur an Ihre eigenen Kaufentscheidungen. Sie befassen sich mit etwas, sammeln Informationen, bilden sich eine Meinung und handeln. Es kann sein, dass Sie das Thema verschieben oder sich dagegen entscheiden, weil andere Dinge wichtiger sind.

Helfen Sie Ihrem Kunden dabei, seine Kaufentscheidung zu treffen

  1. Machen Sie das Kaufen für Ihren Kunden einfach und lustvoll.
  2. Helfen Sie Ihrem Kunden, seine Beweggründe für einen Kauf und die Dringlichkeit zu erkennen.
  3. Liefern Sie ihm die Kaufargumente, die er benötigt, um seine Entscheidung zu treffen und sich dabei sicher und komfortabel zu fühlen.
  4. Senken Sie seine Angst vor einem Risiko und liefern Sie immer sehr gute Qualität und Leistungen.
  5. Erkennen Sie die eigentlichen Lösungen oder Erleichterungen, die er mit seinem Kauf erreichen möchte und bieten Sie ihm diese.

Quelle zieht die Karte

Nach dem Aus von Happy Digits bereitet das Universalversandhaus Quelle die Einführung einer eigenen Kundenkarte vor. Nachdem Karstadt am 1.März die GoldKarte an 4 Millionen Kunden heraus gegeben hat, zieht Quelle jetzt nach.

Der Name der Karte ist bisher unbekannt. Die neue Karte für die Kundenbindung wird über den Katalog, das Internet und dem Shopping-Sender HSE24 beworben.

Laut einer Studie der Uni Münster wird in diesem Jahr zum ersten Mal die Schallmauer von 100 Millionen Karten in deutschen Portemonnaies durchbrochen. Das bedeutet: 90 Prozent der kaufkräftigen Bundesbürger besitzen mindestens eine Karte