Reziprozität – Mehr Umsatz durch kostenlose Proben

Reziprozität
Reziprozität (Quelle: danpontefract.com)

Mein Lieblingsbegriff zur Umsatzsteigerung ist eindeutig Reziprozität. In der Soziologie bedeutet der Begriff Reziprozität Gegenseitigkeit (auch Prinzip der Gegenseitigkeit genannt) und stellt ein Grundprinzip menschlichen Handelns dar. Aber wie genau funktioniert das? Reziprozität – Mehr Umsatz durch kostenlose Proben weiterlesen

Street Fighter wird 25 – Die Entwicklung des Beat em up Klassikers

Logo des Computerspiels Street Fighter (Capcom 1987) Quelle: Wikimedia

Was waren das noch für Zeiten damals? Ich kann mich noch genau erinnern wie ich 1988 mit meinem besten Schulfreund zuhause Street Fighter rauf und runter gespielt haben. Wir haben so ziemlich alle Knöpfe gedrückt und uns über die jeweilgen Aktionen der Kämpfer gefreut. Auch das Automatenspiel war nicht vor mir sicher in dieser Zeit. Street Fighter wird 25 – Die Entwicklung des Beat em up Klassikers weiterlesen

Personalisierung heute – Trink ne Coke mit…

Kampagne “Share a Coke” Bild von W&V © Foto:Coca-Cola

Nichts hören und lesen wir lieber als unseren eigenen Namen. Coca-Cola erweiterte diese Erkenntnis um den Punkt der Viralität (Share/Like) und den Aspekt der Freundschaft. Eine klasse Kampagne unter dem Namen “Share a coke with” ist das Ergebnis. Personalisierung heute – Trink ne Coke mit… weiterlesen

Innovationen vs. Copycats

Heute geht es um das Thema Copycats und die Frage nach Innovation und dreister Kopie.  Eine dreitse 1:1 Kopie eines bestehenden Konzepts lehne ich wie viele ander auch ab. Allerdings spricht nichts dagegen ein bestehendes Produkt oder Geschäftsmodell zu optimieren indem man eine bessere Qualität, einen niedrigeren Preis, einen besseren Service und ein neues Design anbietet. Warum das Rad neu erfinden? Gerade am Beispiel von Kodak und nokia lässt sich erkennen dass es nicht immer von Vorteil ist als erster auf dem Markt zu sein bzw. die Markführerschaft inne zu haben. Bedingt durch die Marktführerschaft ruhen sich viele Unternehmen auf den Lorbeereb aus und sind wenig innovativ. Ferner wird auch häufig der Zeitüpunkt für die EInführung neuer Produkte verzögert da dass alte Produkt ja im Moment so klasse läuft. Auch McDonalds oder Ryanair haben Ihre Sparte nicht erfunden sondern sind lediglich berühmt geworden da sie etwas besser als die Konkurrenz gemacht haben.

“Unter einem Nachahmerprodukt (auch Me-too-Produkt, von engl. me too ‚ich auch‘) versteht man Produkte, die einem meist innovativen Original-Produkt in vielen Eigenschaften und Fähigkeiten gleichen und bei Erfolg des Erstanbieters – möglichst kurz darauf – auf den Markt kommen. Das Original ist oft Marktführer oder hat diesen Markt erst geschaffen. Nachahmerprodukte von sogenannten Marktfolgern sprechen denselben oder einen ähnlichen Kundenkreis an, den auch das Original bedient, stellen jedoch juristisch kein Plagiat dar.” (Quelle: Wikipedia)

Folgestrategie („Follow the Leader”, „Second to Market”): Diese auch als Imitationsstrategie bezeichnete Strategie zielt auf die direkte technologische Nachfolge des Pioniers, möglichst verbunden mit einer anwendungsorientierten Weiterentwicklung der bereits auf dem Markt eingeführten Innovation. Unterschieden werden kann dann noch zwischen dem frühen und späten Folger. (Quelle: Innovationsmanagement. – Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse)

Zu dem Thema kann ich Euch ein Buch empfehlen: Copycats: Gut kopiert ist besser als teuer erfunden
“Innovationen sind teuer, langwierig und sehr selten. Und durch das Nutzen bestehender Ideen lassen sich zudem viel Geld und Zeit sparen. Doch Nachahmen hat einen schlechten Ruf: “Me-too”-Firmen gelten als Mitbewerber, die gezwungen sind zu kopieren, weil sie nichts Eigenes zu bieten haben und nur die Brosamen anderer aufpicken.
Oded Shenkar belegt, dass Kopieren häufiger und erfolgreicher ist als allgemein angenommen. Er zeigt, wie bestehende Erfolgsrezepte und -produkte ganz ohne plumpes Plagiieren genutzt werden können. Er nennt es “Imovation”: cleveres Adaptieren und Fortentwickeln. Und verrät Strategien, wie aus Abkupfern die Kunst des erfolgreichen Nachmachens wird – ganz ohne hohe Entwicklungskosten, Marketingetat und Fehlerquote. ” ( Kurzbeschreibung Amazon

“Wer nur einen bisschen offenen Blick für Wirtschaft hat, kann heilfroh sein, dass Copycats Mehrwerte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen schaffen. Ich hoffe nur, dass ein nicht allzu großer Teil des Netzes so einfach gestrickt ist, Copycats als etwas Schlechtes zu sehen. Oder sind etwa alle Anhänger von Monopol- und Monostrukturen, dem Recht auf Softwarepatentschutz in jeglicher Hinsicht? Das mag ich nicht glauben.” (Quelle: Robert Basic Google+)

Und hier noch ein Video zum Abschluss mit dem Titel: Innovate or imitate? Europe: a continent of copycats? Panel discussion at ADVANCE Conference. This Panel discussion was held during the ADVANCE – International Web & Startup Conference on September, 19 & 20, 2011 in Cologne, Germany. Film ab…

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Weisheiten für den Offline Handel sowie die Online Welt

Heute trage ich einmal einige Empfehlungen für den stationären Handel zusammen welche sich aber auch ohne Probleme in die Online Welt übertragen lassen.

  1. Stell regelmäßig im Laden etwas um auch wenn Du keine neuen Artikel bekommen hast. So suggerierst Du den Kunden dass sich bei Dir ständig etwas ändert. Ansonsten kehren die Kunden irgendwann nicht mehr in den Laden zurück da sie diesen bzw. das Erscheinungsbild bereits kennen. Online: Hier sollte man nicht immer so oft etwas an dem Aufbau ändern da dies die Kunden verwirrt. Allerdings sind hier neue Kategorien und Unterkategorien empfehlenswert.
  2. Zeichne deine Ware mit Preisen aus. Viele Leute trauen sich nicht nach Preisen im Geschäft zu fragen. Achte darauf dass die Auszeichnung dem Bild, welches Du durch den Laden vermitteln willst, entspricht. Online: Auch hier ist es wichtig die Artikel auszuzeichnen damit der kunde sich schnell zurecht findet. Grade online muss auch speziell auf die Preisauszeichnung inkl. der nötigen Angaben geachtet werden da ansonsten fix eine Abmahnung erfolgen kann.
  3. Dein Schaufenster ist die wichtigste Ausstellfläche. Dekorier die Schaufenster ständig um und passe diese auch Feiertagen an. Geh auf saisonale Trends ein. Das Schaufenster ist meist der erste Berührungspunkt mit deinem Laden. Achte hier auch auf das Erscheinungsbild (Reinung der Scheiben, sauberer Boden davor sowie aufmerksamkeitsstarke Scheibenaufkleber. Online: Gestalte häufiger einmal deine Startseite um und informier Kunden über neue Themen und Artikel. An Weihnachten z.B. kannst Du die Seite im winterlichen Look gestalten und auch das Logo mit einer Weihnachtsmütze verschönern.
  4. Biete einen Mehrwert für die Kunden sowie kostenlose Give-Aways oder Gratis-Getränke um Dich von den Mitbewerbern abzusetzen. Auch Kurse zu bestimmten Themen oder Infobroschüren sind denkbar. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Online: Biete kostenlose Whitepaper zum Download an oder leg deinen Kunden beim Versand Bonbons oder etwas anderes ins Paket.
  5. Sorge dafür dass sich der Kunde bei Dir wohl fühlt. Z.B. durch Musik oder Gerüche aber auch Umkleidekabinen in denen der Kunde in Ruhe Sachen anprobieren kann. Online: Achte auch hier auf das Wohlfühlklima. Passende Farben und keine störenden Elemente wie massenhaft Werbebanner welche sich in den Vordergrund stellen.
  6. Hör auf deine Kunden. Frag diese beim Einkauf was Ihnen gut gefällt oder was sie noch vermissen. Bei Reklamationen kann man dank der Kunden viele Erkenntnisse gewinnen warum ein Artikel zurück gegeben wird. Gehe darauf ein und ändere etwas. Online: Auch hier besteht die Möglichkeit durch Onlinebefragungen Kritik und Verbesserungsvorschläge einzusammeln.
  7. Binde deine Kunden an Dich. Führ Kundenkarten und Gutscheinprogramme ein. Solltest Du das Geburtstagsdatum kennen, sende Ihnen doch eine Kleinigkeit. Online: Auch hier können Kunden für Ihre Treue belohnt werden wenn diese Dich weiterempfehlen oder häufig bei Dir kaufen.
  8. Biete verschiedene Zahlungsmittel an. Analysier welche Zahlungsmittel Sinn machen und welche Kosten damit einhergehen. Online: Hier ist es noch einfacher in der Regel Zahlungsmöglichkeiten einzubinden.
  9. Was macht der Wettbewerb? Informier Dich in ähnlichen Läden und schau was dort gut gemacht wird und was noch fehlt (Nische). Danach gehst Du die Erkenntnisse durch und optimierst dementsprechend. Online: Hier ist es aufgrund nicht vorhandener Entfernungen und der Zeitersparnis einfacher sich einen Überblick über den Wettbewerb zu schaffen.
  10. Erzähl von deinem Angebot oder deinem Geschäft. Oft ist Werbung teuer und lässt leider gerade offline den gewünschten Erfolg vermissen. Leg ein kleines Budget anfangs fest und informiere Dich über verschiedene Werbemöglichkeiten. Das kann von der Zeitungsanzeige bzw. einem Zeitungsartikel bis hin zur Schaufensterwerbung gehen. Online: Hier genießt Online alleine durch die Messbarkeit einiger Werbemaßnahmen einen enormen Vorteil.
  11. Kontaktmöglichkeiten anbieten (Beratung, Telefon, E-Mail, Chat). Biete deinen Kunden mehrere Kontaktmöglichkeiten an in Form einer Visitenkarte oder auf deinen Tüten. Online: Hier sind die Kontaktmöglichkeiten noch ein wichtigeres Thema da der stationäre Handel den persönlichen Kontakt im Laden als Vorteil ausspeieln kann.

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5 Fragen, die man jedem Kunden stellen soll

Es ist heute sehr einfach im Internet Feedback von seinen Kunden zu erhalten und auszuwerten. Somit kann man effektiver arbeiten und heraus finden, was einen von der Konkurrenz unterscheidet. Erstellen Sie ein Formular und finden Sie mehr über die Gewohnheiten der Kunden heraus. Man sollte sich immer an diesen orientieren und dem Kunden 5 Fragen stellen:

1.) Was hat Sie dazu veranlasst bei uns zu kaufen?

2.) Was machen wir besser als die Konkurrenz?

3.) Wie können wir Ihnen ein besseres Erlebnis/ eine bessere Erfahrung bieten?

4.) Haben Sie uns weiter empfohlen? Und wenn ja, warum?

5.) Wonach würden Sie googlen um ein Unternehmen wie unseres zu finden?

Zur Frage 4 hatte ich schon einmal etwas gepostet:

Zufriedenheit der Kunden messen – Net Promoter Score