Verklag einfach jeden! – Geniales Marketing für die Serie Better Call Saul

Geniales Marketing für die Serie Better Call Saul
Verklag deine Wetter App „Better call Saul“ (Quelle: Kolle Rebbe)

Für das Spin-Off des Breaking Bad Charakters Saul Goodmann wurde kreativ die Werbetrommel gerührt. Die Serie ist im Jahr 2002 angesiedelt. Jimmy McGill ist ein erfolgloser Pflichtanwalt in Albuquerque. Aus Geldmangel lässt er sich zu unsauberen Methoden hinreißen und gerät so selbst in Konflikt mit dem Gesetz. Verklag einfach jeden! – Geniales Marketing für die Serie Better Call Saul weiterlesen

Personalisierung heute – Trink ne Coke mit…

Kampagne „Share a Coke“ Bild von W&V © Foto:Coca-Cola

Nichts hören und lesen wir lieber als unseren eigenen Namen. Coca-Cola erweiterte diese Erkenntnis um den Punkt der Viralität (Share/Like) und den Aspekt der Freundschaft. Eine klasse Kampagne unter dem Namen „Share a coke with“ ist das Ergebnis. Personalisierung heute – Trink ne Coke mit… weiterlesen

70 Sekunden lang James Bond sein

Der neue James Bond“ Skyfall“ ist in den deutschen Kinos gestartet. Und mit dem Film eine riesige Marketing Maschinerie. Man kann im Kino z.B. bestimmte Sets kaufen bestehend aus einer Popcorn Box, einem Trinkbecher, einem Kartenspiel und einer extra Coke Zero Dose. Natürlich alles im Skyfall Design. Auch im Bereich Product Placement setzt der Film Maßstäbe. Angeblich wurden durch geschickte Produktplatzierungen über 1/3 der Herstellungskosten durch die Werbung wieder eingenommen. Das Wichtigste ist aber der Zeitpunkt vr Filmbeginn sowie die Zeit in denen dieser im Kino läuft. Hier giolt es die Spannung aufrecht zu erhalten und die Marketingtrommel kräftig zu rühren. Danach nimmt dieser Vorgang natürlich ab und steigtdann erst wieder mit der DVD Veröffentlichung. Allerdings dauert es ja heutzutage nicht mehr so lange bis ein Kinofilm auf DVD erhältlich ist. Eine Möglichkeit zur Promotion sind virale Kampagnen. Heute einmal die Kampagne „Unlock the  007 in you. You have 70 seconds“ von Coke Zero.

Was sind die Erfolgsfaktoren für eine virale Kampagne?

  • Nutzen der Kampagne
  • Schnelle Möglichkeit zur Verbreitung
  • Seedingstrategie
  • Kostenfreiheit
  • Bezug zum Unternehmen oder Produkt
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Pssst… Virales Marketing

Als Viral-Marketing bezeichnet man alle Techniken, Kunden zu animieren, angebotene Produkte und Dienstleistungen weiter zu empfehlen. Die Kunden transportieren die Leistung kostenlos weiter.

Kleine unbekannte Unternehmen (Erhöhung des Bekanntheitsgrad/ Abverkauf) sowie auch Großkonzerne (Branding/ Erreichen neuer Zielgruppen) versuchen sich im Viralen Marketing. Die Erfolgsaussichten der Kampagnen sind nicht immer groß.

Effekte des Viralen Marketings sind nur begrenzt planbar. Folgene Plannungsparameter sind vorhanden:

  • das Virus (Stickiness-Factor),
  • die Überträger (The Few) und
  • der Nährboden (Power of Context)

Virales Marketing kann aber auch zu unerwünschten Effekten führen.

Wenn man Kunden aktiv werden läßt, riskiert man eine unkontrollierte

  • Weiterentwicklung der Marketing-Botschaft,
  • Beschleunigung oder Verlangsamung der Verbreitungsgeschwindigkeit,
  • Ausdehnung, Verkürzung oder Verlagerung des Verbreitungsgebietes und
  • Ausdehnung oder Begrenzung der Zielgruppen oder auch die Ansprache von Zielgruppen, die man nicht erwartet hat oder auch unerwünscht sind
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So geht Virales Marketing heute

Das Rezept für erfolgreiches Viral Marketing: Man nehme einen aktuellen Medien Skandal, wie die Dienstwagenaffäre der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und mixe dies mit einem treffsicheren Slogan. Fertig ist die neue Werbekampagne des Autovermieters Sixt und die kreative Werbebotschaft wird, sowie jetzt gerade, in Internetforen, Blogs oder durch Tell-a-friend rasend schnell verbreitet.

Hier seht Ihr ein Beispielvideo für erfolgreiches virales Marketing:

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Empfehlungsgenerator Virales Marketing

Virales Marketing im Internet ist nicht nur ein effizienter, sondern auch ein vergleichsweise kostengünstiger Empfehlungsgenerator mit hoher Reichweite. Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats – virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht.

Der überwältigende Vorteil ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen. Und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend – und auch gefährlich.

Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise

  • etwas Unterhaltsames bieten
  • den Spieltrieb anregen
  • etwas völlig Neues bieten
  • etwas Einzigartiges bieten
  • etwas Sensationelles bieten
  • etwas Nützliches bieten
  • etwas zum Gewinnen ausloben

und wenn darüber hinaus

  • für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen
  • die Botschaft leicht übertragbar ist
  • der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird.