70 Sekunden lang James Bond sein

Der neue James Bond” Skyfall” ist in den deutschen Kinos gestartet. Und mit dem Film eine riesige Marketing Maschinerie. Man kann im Kino z.B. bestimmte Sets kaufen bestehend aus einer Popcorn Box, einem Trinkbecher, einem Kartenspiel und einer extra Coke Zero Dose. Natürlich alles im Skyfall Design. Auch im Bereich Product Placement setzt der Film Maßstäbe. Angeblich wurden durch geschickte Produktplatzierungen über 1/3 der Herstellungskosten durch die Werbung wieder eingenommen. Das Wichtigste ist aber der Zeitpunkt vr Filmbeginn sowie die Zeit in denen dieser im Kino läuft. Hier giolt es die Spannung aufrecht zu erhalten und die Marketingtrommel kräftig zu rühren. Danach nimmt dieser Vorgang natürlich ab und steigtdann erst wieder mit der DVD Veröffentlichung. Allerdings dauert es ja heutzutage nicht mehr so lange bis ein Kinofilm auf DVD erhältlich ist. Eine Möglichkeit zur Promotion sind virale Kampagnen. Heute einmal die Kampagne “Unlock the  007 in you. You have 70 seconds” von Coke Zero.

Was sind die Erfolgsfaktoren für eine virale Kampagne?

  • Nutzen der Kampagne
  • Schnelle Möglichkeit zur Verbreitung
  • Seedingstrategie
  • Kostenfreiheit
  • Bezug zum Unternehmen oder Produkt
http://www.youtube.com/watch?v=RDiZOnzajNU http://www.youtube.com/watch?v=Vtz4qL4-hNE

Empfehlungsgenerator Virales Marketing

Virales Marketing im Internet ist nicht nur ein effizienter, sondern auch ein vergleichsweise kostengünstiger Empfehlungsgenerator mit hoher Reichweite. Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats – virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht.

Der überwältigende Vorteil ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen. Und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend – und auch gefährlich.

Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise

  • etwas Unterhaltsames bieten
  • den Spieltrieb anregen
  • etwas völlig Neues bieten
  • etwas Einzigartiges bieten
  • etwas Sensationelles bieten
  • etwas Nützliches bieten
  • etwas zum Gewinnen ausloben

und wenn darüber hinaus

  • für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen
  • die Botschaft leicht übertragbar ist
  • der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird.