Königsdiziplin Social Media – Der lange Weg

Social Media sowie Social Commerce sind die Trendthemen des Jahres 2010. Auf Venture-TV, welches eine tolle Plattform für Interviews ist, habe ich ein Interview mit Chris Andrew von Digitas gefunden. Chris Andrew gibt Tipps zur Social Media Strategie und erklärt noch einmal worauf es bei Social Media ankommt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Z6o8FQ-CkkE&feature=player_embedded[/youtube]

Um die Bekanntheit einer Marke auf- und auszubauen, müssen in bestimmten wirtschaftlichen Segmenten neue Kommunikationswege beschritten werden. Das Internet hat sich längst als akzeptiertes und hoch frequentiertes Medium etabliert, so dass hier neue Zielgruppenpotenziale ausgeschöpft werden können. Die Besonderheit bei dem Einsatz von Social Media Marketing liegt in dem aktiven Einbezug der Nutzer zur Gestaltung und viralen Verbreitung der Markenbotschaften. Dies funktioniert nur, wenn die Nutzer wirklich überzeugt von einer Marke sind, sich nicht für Werbezwecke ausgenutzt fühlen und einen persönlichen Mehrwert für sich entdecken.

Wichtig ist es jeden Nutzer als Individum anzusehen. Das heißt, sowohl seine unterschiedlichen Interessen als auch seine persönliche Vernetzung zu berücksichtigen. Benutzer von Social Networks zählen zu den Early Adopters. Gleichzeitig fungieren Sie als Empfehlungsgeber und teilen Informationen. Social Media ist ein neue Art der Kommunikation mit den Kunden. Hierbei zählt es nicht nur die Marke aufzuladen, sowie Sales und Traffic zu generieren. Authentizität und Engagement genießen oberste Priorität.

In Unternehmen sind meist mehrere Personen an Social Media Maßnahmen involviert. Hierbei gilt es den richtigen Umgang mit den unterschiedlichen Medien zu schulen, sogenannte Guidelines. Hier findet Ihr eine kleine Zusammenstellung als Beispiel für eine Unternehmensguideline

Zum Abschluß noch zusammengefasst 10 Tipps zum Einsatz von Social Media für Gründer/Unternehmen von Markus Walter, welche ich auf Deutsche-Startups gefunden habe:

  1. Zielgruppe definieren
  2. Kanäle prüfen und zuhören
  3. Kommunikationsthemen festlegen
  4. Themenplan generieren
  5. Direkter Dialog statt medialem Monolog
  6. Kreative Inhalte produzieren
  7. Persönlichkeit verleihen
  8. Traffic generieren
  9. Dialogpartner suchen
  10. Ständiges Monitoring etablieren
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Der richtige Start ins Social Media

Social-Media wird heute immer wichtiger. Durch meist kostengünstige Nutzung ist es auch leicht zugänglich für die unterschiedlichen Unternehmen. Social Media stärkt in erster Linie (Kundenbeziehungen und nicht zwingend den Cashflow. Daher ist es zu kurzfristig um  auf einen ROI zu schielen.Der Mensch steht bei Social Media im Mittelpunkt. Es sind Dialoge und keine Monologe gefragt. Hier sind ein paar Tipps für den Start ins Social Media.

  • Fragen Sie sich was Sie mit Ihrem Social Media Engagement bewirken wollen? Seien Sie authentisch.
  • Social Media muss langfristig betrachtet werden um Wirkung zu erzielen. Ferner muss es regelmäßig betrieben werden.
  • Der Dialog mit Bestandskunden bzw. neuen Kunden sollte das festgelegte Ziel sein.
  • Wählen Sie die geeignete Plattform, nach gründlicher Recherche, welche sich am besten für ihr Engagement eignet.
  • Hören Sie den Leuten zu. Beobachten Sie zuerst die Kommunikation auf der Plattform.
  • Erzeugen Sie Interesse durch qualitativen Content. Dies verstärkt Ihre Online Reputation. Die verbreiteten Inhalte müssen auch SIe interessieren/begeistern, ansonsten wird es schwer Social Media zu realisieren.

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Twitter, Twitter, Popitter – 140 Tipps

Das Medium Twitter hat viele Fans aber auch genauso viele Gegner. Für viele das beste Social Media Tool oder der schnellste Weg für neue Nachrichten. Manche wissen damit immer noch nichts anzufangen und halten es für nutzlos Oder halten es wie Google CEO Eric Schmidt als “Mailsystem for the poor”. Trotz allem  habe ich eine nete Sammlung von 140 Twitter Tipps im Netz gefunden. Autor ist Kyle Lacy, der auch das Buch “Twitter Marketing for dummies” geschrieben hat”.

Auch Sixtus und Lobo äußern noch einmal kritische Töne
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=XzqlJyapikE[/youtube]

Best Practise Facebook Marketing

Facebook bietet  Unternehmen zusätzlich die Option an, auf der eigenen Page unterschiedliche Tabs selbst zu gestalten und mit Inhalten zu füllen. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit des Branding, sondern es können auch zusätzliche Funktionen angeboten werden. Die Inhalte reichen von einfachen Grafiken über interaktive Flashspiele bis hin zu Webshops. In diesem Dokument werden 50 Facebook Marketing Beispiele für personalisierte Pages angeführt.


Whitepaper Facebook Marketing Pages Best Practice

Quelle: facebookmarketing.de

Que vadis Social Media

Quelle: Internet World Business

So funktioniert Social-Media im Unternehmen…

  1. Entwickeln einer Social Media Strategie. Dienste sorgwältig auswählen.
  2. Sich mit den Plattformen vetraut machen und langsam beginnen zu bloggen und zu twittern.
  3. Transparent sein: Den eigenen Namen und die Unternehmenszugehörigkeit offenlegen.
  4. Social Media nicht einfach als Werbeplattform betrachten.
  5. Erst nachdenken, dann veröffentlichen. (Sind die Inhalte interessant? Welchen Mehrwert bieten sie?)
  6. Die Nutzer haben die Möglichkeit mitzumachen durch kommentieren, zitieren, über etwas abstimmen oder Freunde zu Ihren Profilen hinzufügen.
  7. Offen auf Kritik reagieren, höflich bleiben, keinen Streit anfangen.

Die Expansion des Web-Universums in Echtzeit

Beim Social Web Counter handelt es sich um eine beeindruckende Flash-Anwendung von Gary Hayes, mit der er den Versuch unternimmt, die Dynamik beziehungsweise Aktivität des Social Web in Echtzeit widerzugeben. Die Basis für seinen Counter bilden übrigens Daten, die sich Hayes bis Ende September aus unzähligen, verschiedenen (Primär- und Sekundär-)Quellen zusammengesammelt hat.

Erfolgreiche Kampagne und Aufreger

Heute geht es um eine erfolgreiche Kampagne und den Aufreger dieser Woche.

Die 4. Staffel von Stromberg startet am 03.11.09 bei ProSieben. Der Clou: Die gesamte 4. Staffel ist bei Amazon vorbestellbar und wird am 06.11.09 geliefert. Für alle die es nicht mehr abwarten können gibt es bereits einen Teaser. Einen gelungene Kampagne eben.

Dagegen hätte der Bekleidungshersteller Jack Wolfskin lieber seine Taktik noch einmal überdenken sollen. Jack Wolfskin mahnte auf dem Handarbeitsportal Dawanda 2 Verkäufer ab. Die Blogosphäre brodelt. In zahlreichen Blogs wird das Thema behandelt. Zu dem bereits vorhandenen Image Schaden gesellt sich der Suchmaschinenindex hinzu. In den Suchmaschinen sind die kritischen Beiträge gerankt und bleiben noch eine lange Zeit im Web auffindbar. Fakten findet Ihr hier.

Politik 2.0 The final countdown…

Quelle:schmidtmitdete.de

Über die Bemühungen der einzelnen Parteien im Superwahljahr hatte ich ja bereits berichtet. Für noch unentschlossene Wähler gibt es den Wahl-O-Mat. abgeordnetenwatch.de ist der direkte Draht von Bürgerinnen und Bürgern zu den Abgeordneten und Kandidierenden. “Bürger fragen – Politiker antworten”, das ist der Kern des Portals.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NkwsU845lSA[/youtube]

Glänzen im Social Web: 10 steps…

Ich fasse einmal einen interessanten Bericht von netzwertig.com zusammen. Autor des Artikels ist Martin Weigert:

Die Kommunikation mit den Kunden muss auch im digitalen Zeitalter gewährleistet sein. Fast drei Millionen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gibt es in Deutschland. Für fast alle stellt das Social Web eine neue Herausforderung dar. Die Allgegenwärtigkeit des Internets und die stetig wachsende Zahl seiner Nutzer führen zu einer bisher nicht gekannten Transparenz, die von Firmen ein Umdenken sowie ein völlig neues Handeln erfordert.

1. Relevante Adressen registrieren und Webpräsenzen aufbauen

Unternehmen müssen mit einer eigenen Präsenz im Internet vertreten sein und relevante Adressen registriert haben.

Um selbst Kommunikation im Social Web betreiben zu können, sollte die eigene Marke auch bei führenden Onlinediensten registriert werden (z.B.Facebook und Twitter). Andere Dienste sind branchen- und zielgruppenabhängig.

2. Optimieren und verlinken

Die Präzens in den unterschiedlichen Suchmaschinen (Google, Bing, Yahoo,usw.) ist ein Must. Hierbei ist entscheidend, dass die Suchenden auf für sie relevante Seiten gelangen.

Umfangreicher und regelmäßig aktualisierter Inhalt, Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung sowie die Verlinkung der verschiedenen, zum Unternehmen gehörenden Webplattformen und -Kanäle sind Voraussetzungen.

3. Medienberichte und öffentliche Meinung verfolgen

Zum Anfang benötigt man dafür nichts weiter als einen RSS-Reader (vorzugsweise Google Reader), um den Unternehmensname sowie andere Begriffe rund um Produkte und Branchen als Suchbegriff bei Google News zu abonnieren.

Gleiches sollte man auch für die Blogosphäre tun. Diese durchsuchen beispielsweise Technorati, Icerocket sowie die Google Blogsuche. Man wird bestens über das informiert, was Journalisten und Blogger über das Unternehmen schreiben.

4. Dem Gezwitscher zuhören

Danach kann man mit dem Social-Web-Monitoring beginnen. Während die Zahl der Angebote, auf denen User Inhalte veröffentlichen, in die Tausende geht, ist Twitter der mit Abstand “lauteste” Service und lässt sich zugleich unproblematisch durch die erwähnte RSS-Funktion überwachen.

5. Kritik ernst nehmen und handeln

Twitter bietet einen vorzüglichen Weg, effizient und mit wenig Aufwand Kundenfeedback entgegen zu nehmen und gleichzeitig zu beurteilen, welchen Einfluss der jeweilige Kritiker hat.

Diese Art von Feedback ist überaus wertvoll und spiegelt womöglich die Ansicht eines großen, aber schweigenden Teils der Zielgruppe wider. Es gilt also, nicht nur zuzuhören, sondern das Feedback intern zu evaluieren und mitunter Maßnahmen zu ergreifen, um den angesprochenen Mangel zu beheben.

6. Internen Kommunikations- und Freigabeprozess anpassen

Mitarbeitern sollte die Möglichkeit gegeben werden etwas aus Ihrem Unternehmen zu berichten. Jedoch müssen intern bestimmte Verhaltensregeln definiert werden (Do´s and Dont´s).

7. Twittern!

Umständliche Freigabeprozesse wurden entbürokratisiert oder ganz entfernt. Auch über den Stellenwert von Kritik und unliebsamen Aussagen über das Unternehmen – was einem früher oder später begegnen wird – ist man sich bewusst und stellt sicher, dass Feedback die verantwortlichen Personen/Abteilungen erreicht.

Prima, dann kann nun der Twitter-Account dafür genutzt werden, regelmäßig Informationen aus dem Unternehmen zu veröffentlichen, auf Fragen einzugehen oder mit Usern in Kontakt zu treten, die sich unzufrieden geäußert haben.

8. Ein ehrliches Corporate Blog

Jetzt, nachdem das Unternehmen fleißig mit Twittern begonnen hat, macht sich ein ehrlich und offen geführtes Unternehmensblog ausgezeichnet. Dann nämlich kann man den Dialog dort weiterführen, wenn die 140 Zeichen einer Twitter-Nachricht nicht ausreichen.

9. Mitarbeiter als Botschafter einsetzen

Es lässt sich nicht vermeiden, dass die Belegschaft von Unternehmen über Twitter, Facebook oder andere Dienste ab und an ihren Arbeitgeber erwähnt. Firmen tun gut daran, von ohnehin nicht durchsetzbaren Verboten und Kontrollversuchen abzusehen und stattdessen ihre Angestellten in die Kommunikation nach außen bestmöglich einzubinden.

10. Eigene Social-Web-Kampagne starten

Für manch ein Unternehmen kommt dieser Schritt wahrscheinlich schon erheblich früher. Doch wer die Kommunikation im sozialen Web nicht beherrscht, sich wenig um die Verbesserung der Produkte kümmert und lediglich alte Denkweisen auf ein neues Medium zu übertragen verucht, wird gehörig gegen die Wand fahren.