Das Ende einer weiteren Community

Und wieder verabschiedet sich eine Community die nicht den Hauch einer Chance hatte gegen die Schwergewichte Wer-kennt-wen, Vz´s und natürlich den momentanen Überflieger Facebook.

Web.de beendet seine Community Bemühungen. Unddu.de wird zum 31. August eingestellt. Gestartet war das Portal im April 2007.

Begründung dazu: Es gibt im Internet mittlerweile eine solche Fülle von Communitys für jeden Geschmack und jedes Interessensgebiet, dass eine Abgrenzung der einzelnen Angebote immer schwieriger wird. Leider ist es UNDDU.DE in den letzten Jahren nicht gelungen, eine eigene Nische zu finden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, den Dienst zu oben genanntem Datum abzuschalten.

Jedoch scheint sich ein kleiner Widerstand zu formieren.

Interessant ist noch das unddu.de seinen Nutzern in der Bekanntgabe dazu geraten hat zu Facebook zu wechseln.

Leben, Kaufen, Arbeiten nach der Social Media Revolution

Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort mit dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Als Kommunikationsmittel wird dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Populäre Medien sind dabei Internetforen, Mailinglisten, Weblogs, Podcasting, Vlogs, Wikis und Social-Bookmarking-Dienste.

Flickr (Foto-Plattform), YouTube (Video-Plattform), Del.icio.us, Mister Wong (Social-Bookmarking-Plattformen) sind Beispiele für Social Media.

Social Media unterscheiden sich primär dadurch von den traditionellen Massenmedien, dass sie auf Interaktion beruhen. Es besteht kein Gefälle mehr zwischen Sender und Rezipienten. Die Benutzer erstellen gemeinsam ihre eigenen Inhalte (benutzergenerierte Inhalte oder User Generated Content).

5 Tipps zur Erhöhung der Kundenbindung durch Social Commerce

Auf der Gründerszene Website habe ich einige Tipps zum Thema Social Commerce gefunden:

Folgende Social-Commerce-Maßnahmen erleichtern Online-Shopbetreibern den Start und sorgen für eine effiziente Neukundengewinnung:

1. Aktivieren Sie Ihre Besucher

Eine lebendige Online-Community ist die Basis des Social Commerce. Erhöhen Sie die Verweildauer Ihrer Kunden und damit deren Bindung an den Shop, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv im Shop einzubringen. Community-Elemente wie Foren oder Blogs können hierfür wirkungsvolle Instrumente sein und fördern den gegenseitigen Austausch – über das Warensortiment, Erfahrungen mit bestimmten Produkten oder Fragen zu Versand und Bezahlweise. Durch diese Nutzergemeinschaft entsteht das Gefühl eines Miteinanders, der Shop wird mit Leben gefüllt und verliert seine Anonymität.

2. Machen Sie Ihre Kunden zu Experten

Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, selbst zu empfehlen und zu beraten. Durch eine gezielte Einbindung der Kunden über Kommentare und Bewertungen generieren Sie für Interessenten eine wertvolle Kaufentscheidungshilfe mit einer besonders hohen Glaubwürdigkeit. Dadurch erübrigt sich oft die Recherche nach Hintergrundinformationen zu bestimmten Produkten. Fragen der User werden häufig untereinander beantwortet.

Studien geben der Effektivität dieser Maßnahme Recht: Mehr als 80 Prozent aller Online-Shopper beziehen die Erfahrungsberichte Anderer in ihre Kaufentscheidungen mit ein. Indem Sie Bewertungen auf Ihrer Seite bündeln, sorgen Sie für besser informierte Kunden, die sich beim nächsten Einkauf gerne an die Hilfestellung erinnern. Nutzen Sie das Kundenfeedback, um Optimierungspotential zu erkennen und beteiligen Sie sich aktiv an den Diskussionen.

3. Lassen Sie Ihre Kunden für sich arbeiten

Einen Teil Ihrer Marketingaktivitäten können Sie durch Social Commerce an Ihre Kunden übertragen. Durch die Möglichkeit, bestimmte Produkte oder den Shop an Freunde weiterzuempfehlen, machen Sie Ihre Kunden zu Beratern und sparen Kosten.

4. Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Um sich von der Anonymität vieler Online-Shops abzuheben, können den Kunden praktische Werkzeuge zur Personalisierung an die Hand gegeben werden. Wunsch- oder Hochzeitslisten sind bereits weit verbreitet und bieten für Käufer wie Verkäufer einen großen Nutzen: Während der Shopbesucher ihn interessierende Artikel zunächst in seinem Mitgliederbereich abspeichern kann, profitiert der Shopbetreiber von einer erhöhten Wiederbesuchsrate. Häufig werden auch Freunde auf die Wunschlisten verwiesen, so dass Listen auch zur Neukundengewinnung beitragen.

5. Werten Sie den Shop optisch auf

Ihre Kunden können wertvolle Beiträge zur optischen Aufwertung Ihres Online-Shops leisten. Beispielsweise schaffen von den Usern hochgeladene Fotos oder Videos durch ihre hohe Anschaulichkeit zusätzliche Kaufimpulse für unentschlossene Besucher. Vor allem bei High-Involvement-Themen wie Shops für bestimmte Sportarten oder Modeshops empfiehlt sich dieses Instrument.

Welche Elemente sich für den jeweiligen Shop eignen, muss individuell entschieden werden. Dabei gilt es, die eigene Zielgruppe, ihre Medienkompetenz sowie ihre Bedürfnisse genau zu kennen. Social-Commerce-Elemente sollen das Einkaufen intuitiver, einfacher und unterhaltsamer gestalten. Hilfreich sind Befragungen der eigenen Kunden, wie die Neuerungen angenommen werden, sowie eine verständliche Anleitung („Wie funktioniert…?“).

Am Anfang jedes Shopkonzepts sollte eine genaue Analyse der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse stehen. An welchen Stellen leisten Zusatzfunktionen wie Bewertungssysteme oder Kommentarfunktionen wirkliche Hilfestellung? Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden, um herauszufinden, welche Ansprüche sie an Ihren Online-Shop haben und wie ihnen der Besuch so angenehm wie möglich gestaltet werden kann.

Politik 2.0 im Superwahljahr 2009

Barack Obama hat es im US Wahlkampf vorgemacht wie das Internet als Marketing – und Entscheidungswerkzeug funktionieren kann. Die deutschen Politiker wollen im Superwahljahr 2009 auch ein Stück vom Kuchen. Die Parteien werden aktiver im Netz.

Politiker verfügen bei Facebook, Studivz und Twitter über eigene Profile. Jedoch gibt es bei diesen Auftritten einige Probleme:

  • Barack Obama verfügte über ein Mega Budget für die Online Kampagnen
  • Interaktivität der deutschen Politiker ist gleich null ( der Interessent erhält Inhalte, hat jedoch kaum Möglichkeiten zu interagieren
  • Nur wenige deutsche Politiker kümmern sich selber um Ihre Accounts ( in diesem Fall wirkte Obama realistischer)

Weitere interessante Neuigkeiten aus diesem Bereich erhält man auf der ausgezeichneten Seite Netzpolitik.org. Ich habe auch noch ein informatives Video von 3sat neues angehängt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Fs9SGt9lHYo[/youtube]

Empfehlungsgenerator Virales Marketing

Virales Marketing im Internet ist nicht nur ein effizienter, sondern auch ein vergleichsweise kostengünstiger Empfehlungsgenerator mit hoher Reichweite. Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats – virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht.

Der überwältigende Vorteil ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen. Und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend – und auch gefährlich.

Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise

  • etwas Unterhaltsames bieten
  • den Spieltrieb anregen
  • etwas völlig Neues bieten
  • etwas Einzigartiges bieten
  • etwas Sensationelles bieten
  • etwas Nützliches bieten
  • etwas zum Gewinnen ausloben

und wenn darüber hinaus

  • für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen
  • die Botschaft leicht übertragbar ist
  • der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=bBdWrlcUYJk&feature=PlayList&p=07DF6873A149546A&playnext=1&playnext_from=PL&index=39[/youtube]

Frisches Kapital für BuyVIP

Die Shoppingplattform BuyVIP sicherte sich gerade in einer Finanzierungsrunde 14,9 Millionen Euro neues Kapital für die weitere Expansion. Das frische Kapital soll vor allem für den Ausbau der Internationalisierung genutzt werden.

Im E-Commerce ist die Mode, mit einem jährlichen Anstieg von 34 Prozent , der am schnellsten wachsende Teilmarkt. BuyVIP versucht durch die Internationalisierunbg ein bedeutender Player auf dem gesamten Europäischen Markt zu werden.

BuyVIP ist eine geschlossene Shopping-Community. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, auf persönliche Einladung an zeit- und volumenlimitierten Verkaufskampagnen teilzunehmen. In diesen Kampagnen werden ausgewählte Produkte beliebter und bekannter Marken aus dem Lifestyle- und Fashion-Bereich angeboten. In diesem Segment sind auch noch Brands4Friends vertreten, die auch rege an der Expansion arbeiten. Man darf also gespannt sein….

Twitter: Zeitfresser oder Geldmaschine?

Der Mikro-Blogging Dienst Twitter spaltet die Wirtschaft. Ist dieser Dienst wirklich in absehbarer Zeit rentabel oder wird es nur ein kurzer Hype sein.

Twitter hat in seinen zweieinhalb Jahren 6 Millionen Nutzer weltweit generiert. In Deutschland hat Twitter etwa  30.000 aktive Nutzer und noch einmal 10.000 Follower. Diese versorgen sich mit 140 langen Kurznachrichten und das ohne Zeitverzögerung. Twittern (zwitschern) ist ein gängiger Ausdruck in unserer Sprache geworden.

55 Millionen Dollar haben Wagniskapitalgeber bisher in den Dienst gepumpt. Zwei von Ihnen sind Amazon-Gründer Jeff Bezos und Netscape-Schöpfer Marc Andreessen.

Twitter ist kostenlos für die Benutzer. Dies ist auch Voraussetzung für ein schnellen Wachstum.  Wie könnten jedoch Einnahmen generiert werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Kostenpflichtige Premiummitgliedschaft, Unternehmenaccounts, Jobbörse oder natürlich Werbung. Derzeit sind schon vereinzelt Werbebotschaften in Form von Links oder sogar als Bilddarstellung vorzufinden. Neu ist auch ExecTweets.

Fakt ist, dass immer mehr Unternehmen Twitter als Kommunikationsinstrument nutzen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Unternehmen-Tweets nur erfolgreich sind, wenn auch auf Kritik und Anregungen reagiert wird.  Jedoch sind Kommentare der Follower (Anhänger) auch nicht immer förderlich und können auch dem Ansehen des Unternehmens schaden.

Wo geht die Reise für Twitter hin? Geldmaschine? Oder doch nur “Die E-Mail des armen Mannes“ wie Google-Chef Eric Schmidt bemerkte.

StudiVZ stürzt aus AGOF-Top-10

Top 10 der Internetangebote

Platz Angebot Reichweite in Prozent Unique User in Millionen
1 T-Online 36,9 15,39
2 Web.de 30,9 12,89
3 MSN.de 25,4 10,59
4 Yahoo! Deutschland 24,6 10,25
5 GMX 20,2 8,45
6 MyVideo 16,8 7,01
7 CHIP Online 14,0 5,86
8 wer-kennt-wen.de 13,7 5,71
9 arcor.de 13,5 5,64
10 ProSieben.de 12,9 5,40

Quelle: AGOF Internet facts IV/2008

Die Spitzenplätze des Reichweitenrankings der größten Onlinemedien nehmen wie schon im dritten Quartal 2008 die Portale von T-Online und Web.de ein. T-Online erreichte nach den aktuellen AGOF-Zahlen 15,39 Millionen Unique User.

Am stärksten konnte das soziale Netzwerk Wer-kennt-wen zulegen und überholte damit die Holtzbrinck-Community Studi-Vz, die vom 8. auf den 11. Rang zurück fiel. Mit einem Plus von 1,25 Millionen Unique Visitors stieg die Community von Platz 18 auf 8.

SchuelerVz war gerade in den Medien, da diese laut Berichterstattung zu geringe Sicherheitsmaßnahmen gegen unerlaubte Post aufweisen. Natürlich ist die Überwachung der Post schwierig, da tagtäglich Unmengen an Content generiert werden. Jedoch darf man bei der Betrachtung nicht die äußerst sensible Zielgruppe außer Augen lassen.

Bei StudiVz ist immer noch das Prinzip gegeben Nutzer ohne Nutzen. StudiVz hat zwar eine enorme Reichweite, jedoch kann diese Kundenbindung nicht monetarisiert werden wie beispielsweise bei Xing.