E-Commerce Leitfaden neu veröffentlicht

ibi research stellt den kostenlosen E-Commerce-Leitfaden in einer überarbeiteten Version zum Download bereit. Dabei wurden die Schwerpunkte der ersten Auflage – Shop-Systeme, rechtliche Fragen, Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement – aktualisiert und wesentlich erweitert.

„Die Gespräche mit Onlinehändlern und Experten haben uns gezeigt, dass insbesondere mobiles Bezahlen, Prävention von Zahlungsausfällen und Ermittlung unbekannt verzogener Schuldner wichtige Themen sind. Hier haben wir die Leitfadeninhalte ergänzt und überarbeitet”, erklärt Dieter Bartmann von ibi research an der Universität Regensburg, dessen Team den E-Commerce-Leitfaden federführend entwickelt hat.

Eine weitere wesentliche Ergänzung gab es auch im Kapitel „Geschäfte ohne Grenzen – im Ausland verkaufen”. Im neuen Leitfaden wird jetzt ausführlicher auf die Single Euro Payments Area (SEPA) und die daraus resultierenden Vorteile und Herausforderungen für Onlinehändler eingegangen.

Neben diesen Erweiterungen wurden auch zwei vollständig neue Kapitel aufgenommen. Das eine befasst sich mit der Frage, wie mithilfe von Web-Controlling die Nutzerfreundlichkeit des Web-Shops und die Effizienz der Marketing-Ausgaben systematisch verbessert werden können. Das andere zeigt, wie sich durch innovative Möglichkeiten der Versandabwicklung Kosten sparen und Mehrwerte für die Kunden schaffen lassen.

Für den E-Commerce-Leitfaden arbeitet ibi research mit den Lösungsanbietern atriga, ConCardis, creditPass, etracker, EURO-PRO, Hermes Logistik Gruppe, mpass, Saferpay und xt:Commerce zusammen.

Der neue Kumo Ringer

Microsoft unternimmt mit der vorerst “Kumo” getauften Suchtechnologie einen neuen Anlauf. Sie baut auf der vorherigen Suchmaschine auf, die derzeit Live Search heißt. Die neue Suchtechnologie geht möglicherweise Anfang Juni an den Start.

Künftig sollen bei Kumo die Suchresultate in Gruppen sortiert werden, damit der Nutzer sich schneller orientieren kann. Wer ein Automodell eintippt, erhält zuerst Preise, Verbrauch und andere Daten, danach Webresultate sowie in Kategorien gruppierte Suchergebnisse wie Zubehör, Ersatzteile oder Videos.

Die Microsoft-Suche kommt derzeit auf lediglich 5 Prozent Marktanteile, während die Google-Suche den Markt weiterhin mit über 80 Prozent dominiert.

Amazon auf der Überholspur

In Deutschland hat Amazon erstmals mehr Käufer als Ebay. Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung kauften im vergangenen Jahr 16,7 Millionen Menschen auf der deutschen Internetseite von Amazon ein, während Ebay noch 16,3 Millionen Käufer anzog. Erst mit großen Abstand dahinter rangieren die Versandhändler Otto (6,7 Millionen Käufer) und Quelle (6,1 Millionen).

Webtrends 2009/2010

Heute möchte ich 3 interessante Webtrends vorstellen, die in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen könnten.

1.) Location Based Service

Standortbezogene Dienste (engl. Location Based Services (LBS), auch: Location Dependent Services (LDS)) sind mobile Dienste, die unter Zuhilfenahme von positions-, zeit- und personenabhängigen Daten dem Endbenutzer selektive Informationen bereitstellen oder Dienste anderer Art erbringen.

Hervorzuheben sind hier die Bereiche mobiler Preisvergleich und Produktinformationen. Der Kunde kann in einem Ladengeschäft per Eingabe oder Handycam die gewünschten Informationen abrufen.

2.) Semantische Suche

Eine Semantische Suchmaschine ist eine Suchmaschine, die natürliche Sprache als Eingabe akzeptiert und versucht die Semantik einer Frage zu erfassen. Anschließend sucht sie in ihrem Datenbestand nach passenden Antworten. Idealerweise besteht die Antwort dabei aus einzelnen Aussagen statt ganzen Dokumenten, wie bei an Stichworten orientierten Suchmaschinen üblich.

Stephen Wolframs “Computational Knowledge Engine” WolframAlpha ist ab jetzt online verfügbar – allerdings noch nicht ganz ausgereift.

3.) Mobiles Internet

Mobiles Internet bezeichnet die Möglichkeit das gesamte oder Teile des Internets, insbesondere das World Wide Web, auf einem Mobilgerät zugänglich zu machen.

Mobiles Internet wird dieses Jahr einen kometenhaften Aufstieg erleben. Dank der immer niedrigeren Flatrate Tarife und zahlreichen Internet- Handys wird der Einstieg immens erleichert. Auch die einzelnen Browser sind leistungsfähiger geworden. Für den Nutzer die Möglichkeit alles zu seiner Zeit an jedem beliebigen Ort abzurufen.

Die zehn Gebote des Direktmarketings

Als Direktmarketing wird innerhalb der Marktkommunikation des Marketing jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält.

In der ibusiness habe ich diese zehn Direktmarketingregeln gefunden, die jeder Onlinemarketer kennen sollte:

  1. KISS – Keep it simple and stupid (Werbung muss einfach zu verstehen sein)
  2. Gewinnspiele veranstalten (Trafficmagnete mit geringer Konversionsrate)
  3. Tell the user what he has to do (Der dümmste anzunehmende Nutzer)
  4. RFM – Recency-Frequency-Monetaryvalue (Grundlegendes vertriebsorientiertes Kennzahlensystem)
  5. AIDA Action-Interest-Desire-Action (Idealtypisches Werbewirkunksprinzip)
  6. Fordern SIe den Nutzer zum Handeln auf (Klicken Sie hier…)
  7. Grafik schlägt Text (Besonderheiten wie Sonderpreis oder Produktdetails werden unter Berücksichtigung der Spamvermeidung grafisch hervorgehoben)
  8. Setze den Kunden unter Druck (Jetzt bestellen…10% Prozent Rabatt bei Neuanmeldung)
  9. Verkaufsstarkes Wording (Neu,Preiswert,Limitiert…)
  10. Incentives/Zugaben (Bringen hohen Traffic, sind aber kostenintensiv)

Partnerprogramm bei Xing

Lange hat es gedauert, doch jetzt hat auch die Business-Plattform Xing endlich ein eigenes Partnerprogramm. Leider hat diese Erkenntnis sehr lange gedauert. Es ist eine Erweiterung des erfolgreichen Empfehlungsfunktion, über die ein Großteil der neuen Mitglieder geworben wurde.

Die Networking Plattform arbeitet mit dem Netzwerkbetreiber Tradedoubler zusammen und vergütet jedes geworbene Basis Mitglied mit 1,50 EUR. Im Interface vom XING Partnerprogramm stehen viele Banner, Textlinks und auch Videos zur Verfügung. Ich denke, dass durch diese Maßnahme noch einmal die Mitgliederzahl enorm gesteigert werden kann.

Politik 2.0 im Superwahljahr 2009

Barack Obama hat es im US Wahlkampf vorgemacht wie das Internet als Marketing – und Entscheidungswerkzeug funktionieren kann. Die deutschen Politiker wollen im Superwahljahr 2009 auch ein Stück vom Kuchen. Die Parteien werden aktiver im Netz.

Politiker verfügen bei Facebook, Studivz und Twitter über eigene Profile. Jedoch gibt es bei diesen Auftritten einige Probleme:

  • Barack Obama verfügte über ein Mega Budget für die Online Kampagnen
  • Interaktivität der deutschen Politiker ist gleich null ( der Interessent erhält Inhalte, hat jedoch kaum Möglichkeiten zu interagieren
  • Nur wenige deutsche Politiker kümmern sich selber um Ihre Accounts ( in diesem Fall wirkte Obama realistischer)

Weitere interessante Neuigkeiten aus diesem Bereich erhält man auf der ausgezeichneten Seite Netzpolitik.org. Ich habe auch noch ein informatives Video von 3sat neues angehängt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Fs9SGt9lHYo[/youtube]

Weitere Einschränkungen bei Ebay

Für die ebay Händler gelten ab dem 15.Juni weitere Einschränkungen. Die Händler müssen speziell im Elektronikversand einen kostenlosen Versand anbieten, so schreibt es der Online Marktplatz vor.

Denn eBay zwingt alle gewerblichen Anbieter in den Bereichen Audio & HiFi, Foto & Camcorder, Computer, TV, Video & Elektronik, Handy & Organizer, PC- & Videospiele, aber auch im Bereich Kleidung & Accessoires dazu, einen kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anzubieten.

Grund der Maßnahme ist die Ansprache der Kunden, die wegen zu hoher Versandkosten bislang auf einen Onlinekauf auf dem Shoppingportal verzichtet haben.

Zusätzlich zum kostenlosen Versand kann der Händler weiterhin kostenpflichtige Alternativen anbieten, zum Beispiel für eine Expresslieferung oder den Versand ins Ausland.

Die Frage ist ob eBay damit wieder mehr Käufer gewinnen kann oder ob die Händler der Shoppingplattform endgültig den Rücken kehren? Fakt ist, dass Ebay schon lange den Charme eines Online-Flohmarktes verloren hat und sich zum Tummelplatz für Markenartikler entwickelt hat.

IPhone – Die vierte Generation

Das 4G, oder auch iPhone 3.1, wie das neue iPhone nun angeblich heißen soll, laut chip.de, den Chipsatz BCM4329 von Broadcom erhalten. Damit biete das neue iPhone WLAN in den Standards IEEE 802.11 a/b/g/n, ein FM-Radio inklusive FM-Transmitter und Bluetooth 2.1+EDR.

Auch beim iPod touch dürfte es bald Neuigkeiten geben. Apple arbeitet eventuell an einem Modell mit Kamera.

Empfehlungsgenerator Virales Marketing

Virales Marketing im Internet ist nicht nur ein effizienter, sondern auch ein vergleichsweise kostengünstiger Empfehlungsgenerator mit hoher Reichweite. Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats – virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht.

Der überwältigende Vorteil ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen. Und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend – und auch gefährlich.

Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise

  • etwas Unterhaltsames bieten
  • den Spieltrieb anregen
  • etwas völlig Neues bieten
  • etwas Einzigartiges bieten
  • etwas Sensationelles bieten
  • etwas Nützliches bieten
  • etwas zum Gewinnen ausloben

und wenn darüber hinaus

  • für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen
  • die Botschaft leicht übertragbar ist
  • der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=bBdWrlcUYJk&feature=PlayList&p=07DF6873A149546A&playnext=1&playnext_from=PL&index=39[/youtube]