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Storytelling that's what it is all about

Heute geht es einmal um das Thema Storytelling und ein klasse TED Video zu dem Thema. Das ist eine Erzählmethode.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Storytelling that’s what it is all about

Heute geht es einmal um das Thema Storytelling und ein klasse TED Video zu dem Thema.

Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird. Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Auch wenn die Zuhörer nicht jede Einzelheit konkret verstehen, werden sie dennoch den Kern der Geschichte begreifen. Zum Erzählen gehören neben der Sprache auch weitere persönliche Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik und die Stimme.

Aufgaben Storytelling

  • Wissen weitergeben
  • Sachinformationen vermitteln
  • Problemlösungen aufzeigen
  • Denkprozesse einleiten
  • Unterhaltung, Normen und Werte vermitteln
  • Anschauungsvermögen fördern
  • zum Handeln motivieren
  • Hoffnung stiften
  • Sinn geben

(Quelle Wikipedia)

Die Struktur guter Geschichten

  1. Eine emotional bedeutende Ausgangssituation.
  2. Eine (sympathische) Hauptfigur.
  3. Einen Spannungsbogen durch Ziele und Hindernisse, die die Hauptfigur überwinden muss.
  4. Eine erkennbare Entwicklung (Vorher-Nachher-Effekt).
  5. Und ein auf das eigene Leben anwendbares Fazit – die Moral von der Geschichte.

(Quelle karrierebibel)

Und zum Ende das grandiose TED TALK Video bei TED Ideas worth spreading. The clues to a great story

Filmmaker Andrew Stanton (“Toy Story,” “WALL-E”) shares what he knows about storytelling – starting at the end and working back to the beginning. (Quelle ted.com) “Don’t give [the audience] four; give them two plus two.” (Andrew Stanton)

Wie funktioniert Design Thinking?

Ergänzung Oktober 2026

So setzt du die fünf Elemente der Struktur in einer Kundengeschichte für deine Website oder deinen Newsletter um.

  1. Ausgangssituation: Beschreibe kurz, wo der Kunde stand und warum das wichtig war. Etwa ein Handwerksbetrieb, der Aufträge nur per Telefon annahm und abends Rückrufe abarbeitete.
  2. Hauptfigur: Mach eine Person sichtbar, nicht nur die Firma. Die Inhaberin, die das Problem täglich gespürt hat, eignet sich besser als ein Firmenlogo. Hole dafür immer ihre Zustimmung ein.
  3. Spannungsbogen: Zeige Ziel und Hindernis. Sie wollte Anfragen online annehmen, fürchtete aber, ihre älteren Stammkunden zu verlieren.
  4. Entwicklung: Erzähle, was sich konkret verändert hat. Nenne nur Ergebnisse, die du belegen kannst.
  5. Fazit: Formuliere die übertragbare Erkenntnis. Zum Beispiel, dass ein neuer Kanal den alten ergänzen kann, statt ihn zu ersetzen.

Typische Fehler:

  • Das eigene Produkt ist der Held. Leser identifizieren sich aber mit dem Kunden, nicht mit der Software.
  • Es fehlt ein Hindernis. Ohne Konflikt entsteht keine Spannung.
  • Die Geschichte ist zu lang. Für einen Newsletter reichen oft wenige Absätze, die ausführliche Fassung kann auf einer Landingpage stehen.
  • Geschönte Details. Sie zerstören Vertrauen, sobald sie auffallen.

Andrew Stantons Gedanke aus dem Talk passt hier gut: Liefere nicht jede Schlussfolgerung fertig, sondern lass dem Leser Raum, selbst zu verstehen.

Marketing-Handbuch · Kapitel 11: Content, SEO und Social Media

Weiterlesen: Storytelling

Zum Kapitel Content, SEO und Social Media mit allen 66 Artikeln →

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