Marketing-Glossar

496 Begriffe aus Marketing, Strategie, Führung und Psychologie, kurz erklärt. Zu jedem Begriff gibt es einen ausführlichen Artikel hier im Blog.

0–9

1%-Regel

Eine zentrale Idee aus dem Buch Atomic Habits von James Clear. Sie besagt, dass kleine, aber konsequente Verhaltensänderungen ausreichen, um langfristig große Erfolge zu erzielen.

Ausführlich: Die 1%-Regel von James Clears Atomic Habits

1-Stunden-Regel (One-Hour Rule)

Die 1-Stunden-Regel bezeichnet die Praxis, die erste Stunde des Tages ganz ohne Smartphone, Laptop oder Smartwatch zu verbringen. Sie wird Amazon-Gründer Jeff Bezos zugeschrieben und gilt als kleiner Digital Detox. Die Regel soll Fokus, Energie und die Qualität von Entscheidungen steigern.

Ausführlich: Jeff Bezos 1-Stunden-Regel: Digital Detox für klügere Entscheidungen

1.000 wahre Fans

Das Konzept besagt, dass Künstler, Musiker, Autoren oder Unternehmer keine Millionen Anhänger brauchen, sondern mit 1.000 wahren Fans ein nachhaltiges Einkommen erzielen können. Ein wahrer Fan ist jemand, der fast alles kauft, was du produzierst. Gibt jeder dieser Fans im Jahr durchschnittlich 100 Dollar für deine Produkte aus, verdienst du 100.000 Dollar pro Jahr.

Ausführlich: 1.000 Wahre Fans

10-bis-12-Regel

Die 10-bis-12-Regel ist eine von Jeff Bezos entwickelte Methode zur Planung von Besprechungen, nach der wichtige Meetings ausschließlich zwischen 10 und 12 Uhr stattfinden sollten. Sie beruht auf der Annahme, dass die Leistungskurve der meisten Menschen in diesem Zeitfenster ihren Höhepunkt erreicht. Der feste Zeitrahmen reduziert zudem Terminkonflikte und erleichtert die Vorbereitung.

Ausführlich: Was ist die 10-bis-12-Regel?

10X-Regel

Die 10X-Regel besagt, dass es oft einfacher ist, eine zehnmal bessere Lösung für ein Problem zu finden als eine um 10 % verbesserte. Sie geht auf Grant Cardone zurück und rät, sich auf große Ziele und bahnbrechende Lösungen statt auf kleine Verbesserungen zu konzentrieren.

Ausführlich: Die Macht der 10X-Regel

3 Financial Statements

Die 3 Financial Statements sind Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Cashflow-Statement. Zusammen zeigen sie Vermögen, Ertrag und Liquidität eines Unternehmens und bilden die Grundlage jeder Unternehmensanalyse. Die Bilanz bildet Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) zu einem Stichtag ab.

Ausführlich: 3 Financial Statements erklärt

3x3-Strategie

Eine Methode zur Zielerreichung in drei Schritten: Du definierst drei Quartalsziele, legst jede Woche drei Etappenziele fest und wählst jeden Tag drei Aufgaben, die darauf einzahlen. So reduzierst du die Komplexität der Zielverfolgung auf wenige, wesentliche Aufgaben.

Ausführlich: Die 3x3 Strategie für mehr Fokus

40-40-20-Regel

Die 40-40-20-Regel stammt aus dem Direktmarketing und besagt, dass eine erfolgreiche Marketingkampagne aus drei Elementen besteht: 40 % Zielgruppenanalyse, 40 % Angebot und 20 % Gestaltung. Entsprechend verteilst du Zeit und Ressourcen deiner Kampagne.

Ausführlich: 40-40-20 Regel für eine effektive Marketingstrategie

4C-Modell

Das 4C-Modell wurde von Robert F. Lauterborn entwickelt und steht für Customer Solution (Kundenlösung), Cost (Kosten für den Kunden), Convenience (Bequemlichkeit) und Communication (Kommunikation). Während die 4Ps aus Sicht des Verkäufers definiert sind, betrachtet das 4C-Modell Marketing aus der Sicht des Kunden.

Ausführlich: Das 4C-Modell im Marketing

4DX (4 Disciplines of Execution)

4DX ist ein Framework zur Zielerreichung, das sich auf vier Disziplinen stützt: Konzentration auf das Wesentliche, Handeln auf Grundlage von Schlüsselmaßnahmen, ein überzeugendes Scoreboard führen und Verantwortlichkeit schaffen. Im Vergleich zu OKRs verfolgt es einen strukturierteren, vierstufigen Prozess.

Ausführlich: OKR vs. 4DX: Welches Framework passt zu deinem Unternehmen?

5 Disziplinen der Purpose Driven Organization

Die 5 Disziplinen sind ein Modell von Franziska Fink und Michael Moeller für sinnorientierte, selbstorganisierte Organisationen. Es beschreibt fünf Hebel für den Wandel weg von starren Plänen und harter Kontrolle. Die erste Disziplin ist der dominante Purpose, der höchste Zweck des Unternehmens und zentrale Richtschnur für alle Entscheidungen.

Ausführlich: 5 Disziplinen: Wie lebst du Purpose?

6-Page Memo

Ein sechsseitiges schriftliches Dokument, das bei Amazon vor Beginn eines Meetings verteilt wird. Statt einer Präsentation lesen alle Teilnehmer das Memo in den ersten Minuten des Meetings still durch. Die Idee dahinter ist, dass Schreiben zu klarerem Denken führt und alle Beteiligten besser ins Thema eingeführt werden.

Ausführlich: Das 6-Page Memo von Amazon

7 Muda

Muda ist ein japanisches Wort für unnötige Aktivität. Im Lean Manufacturing bezeichnet es sieben Arten von Verschwendung, zusammengefasst im Akronym TIMWOOD, darunter Transport, Inventar, Bewegung und Wartezeiten. Das Konzept lässt sich auch auf Marketingprozesse übertragen.

Ausführlich: Die 7 Muda: Wie Du Verschwendung im Marketing vermeidest

7 Powers (7 Kräfte)

Die 7 Powers sind eine praktische Strategietheorie von Hamilton Helmer, die auf dem Begriff Power beruht, also auf den Bedingungen, die das Potenzial für anhaltende Renditedifferenzen schaffen. Sie dienen als Strategiekompass, mit dem Unternehmen die Bedingungen für dauerhafte Renditen schaffen und sich verteidigungsfähig machen.

Ausführlich: 7 Kräfte für dauerhafte Renditen und die Unternehmensverteidigung

7-S-Modell

Ein Modell aus dem Umfeld der Unternehmensberatung McKinsey, das ein Unternehmen in sieben erfolgsentscheidende Faktoren unterteilt: Struktur, Strategie, Systeme, Fähigkeiten, Personal, Stil und gemeinsame Werte. Die Faktoren lassen sich in harte und weiche Faktoren einteilen. Das Modell bietet einen ganzheitlichen Blick darauf, wie diese Aspekte zusammenwirken.

Ausführlich: Das 7-S-Modell: Ein umfassender Blick auf Unternehmenserfolg

70/20/10-Regel

Die 70/20/10-Regel ist eine Methode zur Priorisierung von Ressourcen. Sie besagt, dass 70 % des Budgets in bewährte Strategien, 20 % in innovative Ideen und Experimente und 10 % in riskante, radikale Innovationen fließen sollten. So setzt ein Unternehmen sowohl auf Stabilität als auch auf kontinuierliche Innovation.

Ausführlich: So wendet Google die 70/20/10-Regel an

7Ps des Marketings

Die 7Ps erweitern das klassische 4Ps-Modell (Product, Price, Place, Promotion) um People, Process und Physical Evidence. Booms und Bitner entwickelten diese Erweiterung, um besser auf Dienstleistungsunternehmen eingehen zu können. In der Anwendung analysierst du jeden der sieben Aspekte und prüfst, wie du ihn in deinem Geschäftsmodell verbessern kannst.

Ausführlich: 7Ps des Marketings: Eine Erweiterung des klassischen 4Ps-Modells

90-90-1-Regel

Die Regel besagt, dass du 90 Tage lang die ersten 90 Minuten deines Arbeitstages einer einzigen Aufgabe widmest, nämlich der wichtigsten mit dem größten Einfluss. Sie bringt Fokus in den Tag und durch die tägliche Wiederholung entsteht eine Gewohnheit.

Ausführlich: Die 90-90-1-Regel

A

A/B-Test

Ein A/B-Test vergleicht zwei oder mehr Versionen, etwa eines Mailings, einer Webseite oder einer Werbeanzeige, zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei einfachen Tests variierst du ein oder zwei Elemente wie die Betreffzeile, komplexere Tests umfassen mehrere Elemente. Vor dem Test bestimmst du das Ziel, an dem du den Erfolg misst.

Ausführlich: A/B Test im E-Mail Marketing

Aaker-Modell (Brand Equity Model)

Das Aaker-Modell ist ein von David Aaker entwickeltes Rahmenwerk zur Messung und Steuerung der Markenstärke. Es besteht aus fünf Komponenten: Markenbekanntheit, wahrgenommene Qualität, Markentreue, Markenassoziationen und andere Eigenschaften. Es hilft, die eigene Marke besser zu verstehen und gezielte Marketingstrategien abzuleiten.

Ausführlich: Mit dem Aaker-Modell baust du eine starke Marke auf

AARRR-Modell

Das AARRR-Modell bietet einen Rahmen, um den Erfolg eines Produkts zu messen und zu optimieren. Die fünf Buchstaben stehen für Acquisition, Activation, Retention, Referral und Revenue und beschreiben den gesamten Kundenlebenszyklus. Entwickelt wurde es von Dave McClure.

Ausführlich: Mit dem AARRR-Modell zum Erfolg für Produktmanager

ABC-Kundenanalyse

Die ABC-Kundenanalyse ist eine Klassifizierungsmethode, die Kunden nach ihrem Umsatzbeitrag in A-, B- und C-Kunden einteilt. A-Kunden sind wenige Top-Kunden mit dem größten Umsatzanteil, C-Kunden viele Kunden mit geringem Anteil. Die Methode basiert auf dem Pareto-Prinzip und hilft, Budget und Marketing gezielter einzusetzen.

Ausführlich: Einführung in die ABC-Kundenanalyse

Abmelderate (Unsubscribe Rate)

Die Abmelderate ist eine Kennzahl im E-Mail-Marketing, die die Abmeldungen vom Newsletter je Kampagne erfasst. Bezogen auf einen einzelnen Newsletter sagt sie viel über die Qualität des Inhalts aus und ist zugleich wichtig für die Entwicklung des Verteilers. E-Mail-Tools nennen als Richtwert 0,2 bis 0,5 % des Gesamtverteilers je Kampagne, abhängig von Branche, Inhalt und Versandhäufigkeit.

Ausführlich: 12 Gründe für Abmeldungen und wie du diese verhindern kannst

Abo-Geschäftsmodell

Bei einem Abo-Geschäftsmodell zahlen Kunden wiederkehrend für ein Angebot, statt jedes Mal neu zu bestellen. Das macht die Einnahmen besser planbar und unabhängiger von Drittanbietern. Beispiele sind Club-Mitgliedschaften, Wartungsverträge, Flatrates oder Mitglieder-Websites.

Ausführlich: Wie du ein erfolgreiches Abo-Geschäftsmodell aufbaust

Above the fold

„Above the fold“ stammt aus dem Zeitungswesen und bezeichnet dort den Teil einer Seite, der nach dem Zusammenfalten sichtbar bleibt. Im Webdesign und Online-Marketing ist damit der Bereich einer Webseite gemeint, der ohne Scrollen sichtbar ist. Weil Besucher in wenigen Sekunden entscheiden, ob sie bleiben, ist dieser Bereich zum Beispiel für einen überzeugenden Call-to-Action wichtig.

Ausführlich: Warum Above the fold immer noch wichtig ist

Absatzmarketing

Absatzmarketing, oft auch Vertriebsmarketing genannt, umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Produkte oder Dienstleistungen an den Kunden zu bringen. Es ist ein Teil des Marketings und konzentriert sich auf Verkaufsstrategien und Vertriebskanäle.

Ausführlich: Absatz Marketing Definition

Active Recall

Active Recall bedeutet aktives Abrufen von Wissen. Du beantwortest Fragen ohne Vorlage, vermeidest reines Lesen und nutzt Testfragen, Brain Dumps und Karteikarten. So stärkst du die Gedächtnisspur, erkennst Lücken früh und speicherst Wissen tiefer und länger.

Ausführlich: Active Recall: Lernen, das bleibt

Ad Awareness

Ad Awareness bezeichnet den Bekanntheitsgrad und die Aufmerksamkeit, die Konsumenten einer bestimmten Marke oder Werbung schenken. Eine hohe Ad Awareness bedeutet, dass die Werbung im Gedächtnis bleibt und die Chance steigt, dass Konsumenten später zu Kunden werden.

Ausführlich: Durch Ad Awareness die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe gewinnen

ADKAR-Modell

Ein Werkzeug aus dem Change Management, das Veränderungen in fünf Stufen strukturiert: Awareness (Bewusstsein), Desire (Wunsch), Knowledge (Wissen), Ability (Fähigkeit) und Reinforcement (Verstärkung). Zuerst entsteht Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Veränderung, am Ende wird die Veränderung gefestigt.

Ausführlich: Das ADKAR-Modell

Advertising Proposition

Ein Marketingkonzept, das die zentrale Aussage einer Werbekampagne oder Anzeige beschreibt, die dem Kunden einen besonderen Vorteil oder Nutzen bietet. Es konzentriert sich auf die einzigartige Positionierung einer Marke oder eines Produkts in der Werbung und geht auf den Begriff Unique Selling Proposition (USP) zurück.

Ausführlich: Die Kraft der Advertising Proposition

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist eine leistungsbasierte Kooperation, bei der Partner (Affiliates) Produkte eines Unternehmens über spezielle Links oder Banner bewerben. Sie erhalten nur dann eine Provision, wenn über ihre Empfehlung ein Verkauf oder eine andere gewünschte Aktion erfolgt. Beteiligt sind Advertiser, Affiliate und Kunde.

Ausführlich: Einführung in das Affiliate-Marketing · So meisterst Du Affiliate Marketing

Agile OKRs

Agile OKRs verbinden agile Methoden mit OKRs (Objectives and Key Results), um Ziele flexibel und dynamisch zu verfolgen. Agile ist ein Projektmanagement-Ansatz aus der Softwareentwicklung, der auf kontinuierliche Verbesserung, Zusammenarbeit und Iteration setzt, mit Frameworks wie Scrum und Kanban.

Ausführlich: Agile OKRs: Dein Schlüssel zu dynamischer Zielsetzung

Agiles Manifest

Das Agile Manifest entstand 2001, als 17 Softwareentwickler nach besseren Wegen für die Projektarbeit suchten. Es besteht aus vier Wertepaaren, bei denen der linke Wert jeweils wichtiger ist als der rechte, etwa Individuen und Interaktionen über Prozessen und Werkzeugen. Heute wird es auch im Marketing genutzt.

Ausführlich: Agiles Manifest: Dein Erfolg im Marketing

Agiles Marketing

Agiles Marketing ist ein Ansatz, der auf den Prinzipien und Praktiken agiler Methoden basiert. Du arbeitest in kleinen, überschaubaren Schritten, oft in kurzen Sprints, holst kontinuierlich Feedback ein und reagierst flexibel auf Veränderungen.

Ausführlich: Agiles Marketing: Eine Veränderung für dein Marketingteam

AIDA-Formel

Die AIDA-Formel ist ein Marketingprinzip, das die vier Schritte beschreibt, die ein Kunde bei einer Kaufentscheidung durchläuft: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung). Sie zeigt, wie du Aufmerksamkeit in Interesse, Verlangen und schließlich einen Kauf verwandelst.

Ausführlich: Die AIDA-Formel: Dein Schlüssel zum erfolgreichen Marketing

AIDAS-Modell

Eine Weiterentwicklung des AIDA-Modells mit fünf Phasen, die ein Kunde bis zum Kauf und danach durchläuft: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch), Action (Handlung) und Satisfaction (Zufriedenheit). Es dient dazu, den Entscheidungsprozess von Konsumenten zu verstehen und Werbemaßnahmen danach auszurichten.

Ausführlich: Das AIDAS-Modell: Die Weiterentwicklung eines bekannten Modells

AIDCA-Formel

Eine Alternative zur AIDA-Formel mit fünf Stufen, die ein Kunde vor dem Kauf durchläuft: Attention, Interest, Desire, Conviction (Überzeugung) und Action. Sie beschreibt den Weg vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zur Kaufentscheidung und dient als Leitfaden für die Gestaltung von Werbebotschaften.

Ausführlich: Die AIDCA-Formel: Dein Schlüssel zu erfolgreichem Marketing

AIDCAS-Modell

Eine Weiterentwicklung des AIDCA-Modells mit sechs Schritten: Attention, Interest, Desire, Conviction (Überzeugung), Action und Satisfaction (Zufriedenheit). Jeder Schritt steht für einen Punkt in der Customer Journey. Die Ergänzung um Satisfaction berücksichtigt die Bedeutung der Kundenzufriedenheit nach dem Kauf.

Ausführlich: Das AIDCAS-Modell: Der ultimative Marketing-Leitfaden

AISDALSLove-Modell

AISDALSLove ist eine Weiterentwicklung des AIDA-Modells und steht für Attention, Interest, Search, Desire, Action, Like/Dislike, Share und Love. Jeder Schritt bildet einen Teil des Kaufentscheidungsprozesses ab. Das Modell berücksichtigt besonders die tieferen Emotionen und das Teilen von Erfahrungen über soziale Medien.

Ausführlich: AISDALSLove: Die Weiterentwicklung des AIDA Modells

ALPEN-Methode

Die ALPEN-Methode ist eine Zeitmanagement-Technik von Lothar Seiwert. Das Akronym steht für Aufgaben, Länge, Pufferzeit, Entscheidungen und Nachkontrolle. Du listest die Aufgaben des nächsten Tages, schätzt ihre Dauer, planst Puffer ein, legst Prioritäten fest und prüfst am Ende des Tages, was du erreicht hast.

Ausführlich: Mit der ALPEN-Methode hast du die Zeit im Blick

Alt-Text (Alternativer Text)

Der Alt-Text, kurz für alternativer Text, beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist, und wird angezeigt, wenn Bilder nicht geladen werden. Im E-Mail-Marketing wertet er Newsletter auf, wenn Mail-Clients Bilder unterdrücken, und lässt sie vertrauenswürdiger wirken. Zudem kann er von Screenreadern erfasst werden und unterstützt so die Barrierefreiheit.

Ausführlich: Warum Alt Texte wichtig für dein E-Mail Marketing sind

Amazon-Führungsprinzipien

Die Amazon-Führungsprinzipien sind eine Reihe von Grundsätzen, die den Kern der Unternehmenskultur von Amazon bilden und täglich in Entscheidungen und Diskussionen angewendet werden. Dazu gehören etwa Kundenbesessenheit, Eigentum, Erfinden und Vereinfachen sowie Lernen und Neugierig sein.

Ausführlich: Amazon's Führungsprinzipien: Ein Leitfaden für Erfolg

Ambush Marketing

Ambush Marketing ist eine Marketingstrategie, bei der eine Marke die Aufmerksamkeit eines Events nutzt, ohne die offiziellen Sponsorengebühren zu zahlen. Der Begriff kommt vom englischen Ambush für Hinterhalt: Die Marke lauert aus dem Hinterhalt, um von der Strahlkraft des Events zu profitieren.

Ausführlich: Ambush-Marketing: Ein cleverer Zug oder ein riskanter Schachzug?

Analyse-Paralyse

Analyse-Paralyse bezeichnet das Phänomen, in einer endlosen Schleife von Überlegungen und Analysen festzustecken, ohne eine klare Entscheidung treffen zu können. In Unternehmen kann sie Fortschritt und Innovation erheblich hemmen.

Ausführlich: 8 Wege, die Analyse-Paralyse zu überwinden

Angebot und Nachfrage

Das Prinzip von Angebot und Nachfrage beschreibt, wie Preise für Güter und Dienstleistungen entstehen. Angebot ist die Menge, die Anbieter zu einem bestimmten Preis verkaufen wollen, Nachfrage die Menge, die Konsumenten zu einem bestimmten Preis kaufen möchten. Sind beide ausgeglichen, spricht man vom Marktgleichgewicht.

Ausführlich: Angebot und Nachfrage: Grundlagen der Marktwirtschaft erklärt

Ansoff-Matrix (Produkt-Markt-Matrix)

Die Ansoff-Matrix wurde von Igor Ansoff entwickelt und zeigt, wie ein Unternehmen durch die Kombination von Produkten und Märkten wachsen kann. Sie unterscheidet vier Wachstumsstrategien: Marktdurchdringung, Produktentwicklung, Marktentwicklung und Diversifikation.

Ausführlich: Ansoff-Matrix: Strategisches Wachstum einfach erklärt

ARPU (Average Revenue per User)

Der ARPU bezeichnet den durchschnittlichen Umsatz, den ein Unternehmen pro Kunde erzielt. Er ist eine wichtige Kennzahl für Geschäftsmodelle mit wiederkehrenden Einnahmen, etwa Abonnementdienste. Berechnet wird er, indem der Gesamtumsatz durch die Anzahl der zahlenden Kunden oder Nutzer geteilt wird.

Ausführlich: ARPU als Erfolgsfaktor für wiederkehrende Einnahmen

Assumptive Close

Der Assumptive Close ist eine Verkaufstechnik, bei der der Verkäufer davon ausgeht, dass der Kunde bereits kaufen will. Statt direkt nach dem Kauf zu fragen, lenkt er das Gespräch auf Details der Abwicklung, etwa mit der Frage nach der gewünschten Farbe. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde Nein sagt.

Ausführlich: Assumptive Close: Ein effektiver Verkaufstrick

Attribution

Attribution bezeichnet die Zuordnung von Conversions zu den verschiedenen Kontaktpunkten (Touchpoints) in deinem Marketing. So erkennst du, welche Kanäle den größten Beitrag zur Conversion geleistet haben. Gebräuchliche Modelle sind Last-Click-, First-Click- und Multi-Touch-Attribution.

Ausführlich: Attribution: So kannst Du den Erfolg Deiner Marketing-Kampagnen messen

Audience Development

Audience Development ist ein Ansatz, mit dem Unternehmen und Marken ein treues und engagiertes Publikum aufbauen und die richtige Zielgruppe identifizieren und binden. Der Prozess umfasst Zielgruppendefinition, Content-Erstellung, Verbreitung und Kommunikation sowie Analyse und Optimierung.

Ausführlich: Audience Development entschlüsselt

Autonomie (am Arbeitsplatz)

Autonomie ist die Freiheit, Entscheidungen über den eigenen Lebensweg und die Art und Weise, wie Aufgaben erledigt werden, zu treffen. Am Arbeitsplatz ermöglicht sie es dir, deine Rolle zu gestalten und die Ergebnisse deiner Arbeit zu beeinflussen. Sie fördert Eigenverantwortung und Motivation und damit Arbeitszufriedenheit und Effizienz.

Ausführlich: Autonomie schafft eine erfüllende Existenz

Autoresponder

Ein Autoresponder ist ein E-Mail-Programm, das automatisch E-Mails an deine Kontakte verschickt. Der Versand wird durch Trigger ausgelöst, also Ereignisse wie eine Newsletter-Anmeldung, einen Kauf oder den Download eines Whitepapers.

Ausführlich: Autoresponder: So automatisierst du dein E-Mail Marketing

B

B2B-Marketing (Business-to-Business)

B2B-Marketing richtet sich nicht an Endkunden (B2C), sondern an Geschäftskunden, die Produkte oder Dienstleistungen für ihr eigenes Unternehmen kaufen oder weiterverkaufen. Kaufentscheidungen sind hier oft komplexer, und im Mittelpunkt steht der Aufbau langfristiger Beziehungen zu Geschäftskunden.

Ausführlich: B2B Marketing im Fokus

B2C-Marketing

B2C-Marketing bezeichnet die Strategien und Taktiken, mit denen ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen direkt an Endverbraucher verkauft. Im Gegensatz zum B2B-Marketing, das sich an andere Unternehmen richtet, geht es darum, einzelne Kunden zu erreichen und zu überzeugen.

Ausführlich: Entdecke die Welt des B2C-Marketings

Balanced Scorecard

Die Balanced Scorecard ist eine Methode zur strategischen Unternehmensführung, mit der Unternehmen ihre Ziele und Leistungen messen und steuern. Entwickelt von Robert S. Kaplan und David P. Norton, betrachtet sie Ziele nicht nur finanziell, sondern aus vier Perspektiven: Finanzen, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter.

Ausführlich: Balanced Scorecard einfach erklärt · OKRs vs. Balanced Scorecard

Bandwagon-Effekt

Der Bandwagon-Effekt ist ein psychologisches Phänomen, bei dem Menschen dazu neigen, Dinge zu tun, weil andere sie tun. Der Begriff stammt aus der Politik, wo Wähler zum Kandidaten tendieren, der als wahrscheinlichster Gewinner gilt. Im Marketing wird er etwa über Kundenbewertungen oder Hinweise wie Bestseller genutzt.

Ausführlich: Spring auf den Zug auf: Der Bandwagon-Effekt im Marketing

Bates Brand Wheel (Markenrad)

Das Bates Brand Wheel ist ein Modell der Werbeagentur Ted Bates, mit dem du Kernwerte und Persönlichkeit einer Marke identifizierst und kommunizierst. Es besteht aus fünf Elementen: rationale Vorteile, emotionale Vorteile, Persönlichkeit, Kernwerte und Markenkern.

Ausführlich: Bates Brand Wheel für dein Markenmanagement

Big Data

Big Data bezeichnet die riesigen Datenmengen, die täglich etwa aus sozialen Medien, Online-Käufen, Website-Interaktionen und Sensoren entstehen. Charakterisiert wird es durch die 3 V's: Volume (Menge), Velocity (Geschwindigkeit) und Variety (Vielfalt der Datenformen). Im Marketing werden diese Daten analysiert, um Kundenverhalten und Markttrends zu verstehen.

Ausführlich: Die Rolle von Big Data und Predictive Analytics im Marketing

Big Mac Index (Burgernomics)

Der Big Mac Index vergleicht die Kaufkraft von Menschen und Währungen weltweit anhand des Preises eines Big Mac, der fast überall gleich hergestellt wird. Er wurde von Pam Woodall bei „The Economist“ entwickelt und basiert auf der Theorie der Kaufkraftparität, nach der identische Güter in verschiedenen Ländern gleich viel kosten sollten.

Ausführlich: Big Mac Index: Was zeigt der Burger?

Blue Ocean Strategie

Die Blue Ocean Strategie von W. Chan Kim und Renée Mauborgne setzt nicht auf den Konkurrenzkampf in bestehenden Märkten (Red Ocean), sondern auf die Erschließung neuer, unberührter Märkte mit großem Wachstumspotenzial. Ziel ist es, sich von Mitbewerbern abzugrenzen und den bisherigen Wettbewerb irrelevant zu machen.

Ausführlich: Finde neue Märkte mit der Blue Ocean Strategie

BOPIS (Buy Online, Pick-Up In Store)

BOPIS ist ein Konzept im Einzelhandel, bei dem Kunden Produkte online kaufen und sie im Laden abholen, statt sie liefern zu lassen. Händler verbinden so ihr Online- und Offline-Geschäft, und Kunden erhalten ihre Produkte oft schon innerhalb weniger Stunden.

Ausführlich: BOPIS-Prinzip: Die Zukunft des Einzelhandels?

Bounce Rate

Die Bounce Rate ist eine Kennzahl im E-Mail-Marketing, die den Anteil der nicht zustellbaren E-Mails an allen verschickten Newslettern angibt. Sie berechnet sich als nicht zugestellte geteilt durch versendete Newsletter mal 100. Eine hohe Bounce Rate ist einer der Faktoren, nach denen Spamfilter E-Mails als Spam einordnen.

Ausführlich: Kennst du die Bounce Rate?

Brand Awareness (Markenbekanntheit)

Brand Awareness, auch Markenbekanntheit oder Markenbewusstsein genannt, ist ein Wert, der den Bekanntheitsgrad einer Marke widerspiegelt. Er beschreibt, wie viele Menschen eine Marke erkennen und sie der richtigen Branche oder Produktkategorie zuordnen können.

Ausführlich: Brand Awareness steigern und Beispiele

Brand Bios (Markenmodell)

Das Brand Bios Markenmodell von think moto ist ein strategisches Werkzeug zur Markenentwicklung. Es hilft dir, die DNA deiner Marke zu identifizieren und eine starke Markenidentität zu schaffen. Das Modell besteht aus mehreren Kernelementen wie Brand Purpose und Brand Values, die zusammen ein vollständiges Bild der Marke ergeben.

Ausführlich: Brand Bios: Das think moto Markenmodell

Brand Holosphere Model

Ein Modell für ganzheitliches Markenmanagement, das die Marke als komplexes, mehrdimensionales Konstrukt betrachtet. Es umfasst Elemente wie Markenkern, Markenidentität, Markenpositionierung, Markenimage, Markenkommunikation, Markenerlebnis, Markenkontaktpunkte und Markenbindung. So lassen sich Wechselwirkungen und Berührungspunkte der Marke analysieren und optimieren.

Ausführlich: Das Brand Holosphere Model für ganzheitliches Markenmanagement

Brand Mantra (Markenmantra)

Brand Mantras sind kurze, prägnante Aussagen, die die Quintessenz einer Marke einfangen. Das Konzept geht auf Kevin Lane Keller zurück. Ein Markenmantra dient als interner Leitfaden, der die Markenidentität schärft und sicherstellt, dass alle Marketingaktivitäten die Kernwerte und die Persönlichkeit der Marke widerspiegeln.

Ausführlich: Brand Mantras: Wie Du Deine Marke mit Herz und Seele auflädst

Branding

Branding ist der gesamte Prozess, eine Marke strategisch zu entwickeln und zu gestalten. Es umfasst alle Maßnahmen, die das Markenimage in den Köpfen der Zielgruppe formen, und zielt auf eine einzigartige Markenidentität und Positionierung. Branding findet in jeder Begegnung mit der Marke statt, vom Werbespot bis zum Kundenservice.

Ausführlich: Branding: Warum eine Marke alleine nicht reicht

BRASS-Modell

Das BRASS-Modell ist ein Rahmenwerk für Marketingstrategien und steht für Brand, Reach, Audience, Sales und Satisfaction. Die fünf Schritte helfen Unternehmen, ihre Marketingstrategien wirksamer auf ihre Kunden auszurichten. Es wird als iterativer Prozess angewendet.

Ausführlich: BRASS-Modell für dein erfolgreiches Marketing

BRICE (Brand Return on Investment from Consumer Engagement)

BRICE bedeutet sinngemäß Markenrendite durch Konsumentenbindung. Der Ansatz misst den Return on Investment einer Marke anhand des Engagements und der Interaktion der Konsumenten. Dahinter steht die Idee, dass Loyalität und Interaktion oft ein besserer Maßstab für Markenerfolg sind als traditionelle Marketingmetriken.

Ausführlich: BRICE für nachhaltigen Erfolg im Marketing

Business Model Canvas

Ein Werkzeug von Alexander Osterwalder zur Visualisierung und Analyse eines Geschäftsmodells. Es unterteilt das Geschäftsmodell in neun Schlüsselbereiche, darunter Kundensegmente, Wertangebote, Kanäle, Einnahmequellen und Kostenstruktur. So erhältst du eine ganzheitliche Sicht auf dein Unternehmen.

Ausführlich: Die geniale Methode des Business Model Canvas

Business Value Based Marketing

Business Value Based Marketing ist ein Ansatz, der jede Marketingentscheidung an ihrem Beitrag zum Gesamtwert des Unternehmens ausrichtet. Marketing gilt dabei nicht als Kostenfaktor, sondern als Treiber des Unternehmenserfolgs. Kernelemente sind Kundenverständnis, wertorientierte Botschaften sowie Messung und Analyse.

Ausführlich: Business Value Based Marketing: Dein Schlüssel zum Erfolg

Buyer's Journey

Die Buyer's Journey ist der Weg, den ein Käufer zurücklegt, um von der Unwissenheit über ein Produkt oder eine Dienstleistung bis zum Kauf zu gelangen. Sie hilft zu erkennen, wo sich potenzielle Kunden befinden, um sie passend anzusprechen und Marketing und Vertrieb besser abzustimmen.

Ausführlich: Die Buyer's Journey: Ein Schlüssel zu deinem Marketingerfolg

Buzz Marketing

Buzz Marketing basiert auf der Idee, einen Rummel um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erzeugen, um den Bekanntheitsgrad zu steigern und das Interesse der Verbraucher zu wecken. Durch die Vernetzung über soziale Medien hat es an Bedeutung gewonnen, oft unter Einbindung von Multiplikatoren wie Influencern.

Ausführlich: Buzz Marketing verleiht deiner Marke Flügel

C

Call-to-Action (CTA)

Ein Call-to-Action fordert Nutzer zu einer konkreten Handlung auf und entscheidet in Anzeigen und auf Landingpages oft über Klick oder Abbruch. Grundpfeiler sind Klarheit, Sichtbarkeit und Relevanz. Eine einfache Formel lautet: starkes Verb plus konkreter Nutzen plus Barrieren-Senker plus Dringlichkeit.

Ausführlich: CTA Beispiele: 15 Ideen & perfekte Formel · Wie man einen CTA-Button erstellt, der die Conversions steigert

CCC-Modell (Cross-Cultural Competence)

Ein Modell zur interkulturellen Kompetenz, das hilft, kulturelle Unterschiede zu erkennen, zu verstehen und erfolgreich damit umzugehen. Die Anwendung erfolgt in Stufen: sich der Unterschiede bewusst werden, sie als Chance akzeptieren und sich im Arbeitsalltag an sie anpassen.

Ausführlich: Das CCC-Modell: Ein Schlüssel zum Verständnis kultureller Unterschiede

CFR (Conversations, Feedback, Recognition)

CFRs stehen für Dialog, Feedback und Anerkennung. Das System fördert kontinuierliche Verbesserungen, sammelt Feedback und erkennt herausragende Leistungen an. Anders als OKRs, die auf Organisations- und Teamebene eingesetzt werden, kommen CFRs in regelmäßigen Interaktionen zwischen Managern und Mitarbeitern zum Einsatz.

Ausführlich: OKRs und CFRs: Eine Synergie für den Unternehmenserfolg

Change Management

Change Management ist der Prozess, Veränderungen in einem Unternehmen zu planen, durchzuführen und zu steuern, etwa in Geschäftsprozessen oder in der Unternehmenskultur. Dazu gehört, den Veränderungsbedarf zu erkennen, einen Plan zu entwickeln, die Änderungen umzusetzen und ihre Auswirkungen zu überwachen. Es hat keinen einzelnen Erfinder, sondern entwickelte sich aus den Arbeiten verschiedener Managementtheoretiker.

Ausführlich: Mit Change-Management steuerst du erfolgreich Veränderungen · OKRs im Change Management

Change-Formel

Eine Formel, die komplexe Veränderungsprozesse in Organisationen vereinfacht darstellt und Anhaltspunkte gibt, um Veränderungen zu verstehen und zu steuern. Sie geht auf David Gleicher zurück und wurde später weiterentwickelt, zuerst mit Fokus auf die Überwindung von Widerständen, in der systemischen Fassung mit Fokus auf Energie.

Ausführlich: Die Change-Formel: Ein Kompass für Veränderungen

ChatGPT

ChatGPT ist ein KI-gestützter Chatbot, also ein Programm, das mit Menschen kommuniziert. Er basiert auf dem Transformer-Modell, das mit neuronalen Netzwerken große Mengen an Textdaten analysiert und daraus Muster und Strukturen lernt. So kann er auf neue Eingaben passende, menschenähnliche Antworten erzeugen.

Ausführlich: Was ist ChatGPT

Churn Rate (Kundenabwanderungsrate)

Die Churn Rate gibt an, wie viele Kunden ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verlassen haben. Sie wird berechnet, indem die Zahl der abgewanderten Kunden durch die Gesamtzahl der Kunden zu Beginn des Zeitraums geteilt wird. Eine hohe Churn Rate deutet darauf hin, dass es dem Unternehmen schwerfällt, Kunden langfristig zu binden.

Ausführlich: Kundenabwanderungsrate - wie man sie berechnet und was sie bedeutet

CLEAR-Coaching-Modell

Das CLEAR-Coaching-Modell gibt Coaches einen strukturierten Rahmen, um Klienten beim Setzen und Erreichen klarer Ziele zu unterstützen. Das Akronym steht für Contracting (Vereinbarungen treffen), Listening (Zuhören), Exploring (Erkunden), Actions (Aktionen) und Review (Überprüfung).

Ausführlich: Klare Kommunikation: Das Clear Coaching Modell

CLEAR-Modell (Zielsetzung)

Das CLEAR-Modell ist ein Instrument zur Zielsetzung, das vor allem in Unternehmensführung und Personalmanagement eingesetzt wird. Das Akronym steht für Collaborate, Limited, Emotional, Appreciable und Refinable. Ziele sollen also gemeinsam entwickelt, begrenzt, emotional ansprechend, in überschaubare Teile zerlegt und anpassbar sein.

Ausführlich: Navigiere mit Klarheit: Das CLEAR-Modell

Click-Through-Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate ist eine Kennzahl im E-Mail-Marketing, die die Anzahl der Klicks im Verhältnis zur Gesamtzahl der Empfänger misst. Anders als die Click-to-Open-Rate berücksichtigt sie also auch Empfänger, die die E-Mail nicht geöffnet haben.

Ausführlich: CTR vs. CTO im E-Mail Marketing

Click-to-Open-Rate (CTOR)

Die Click-to-Open-Rate ist eine Kennzahl im E-Mail-Marketing, die die Klicks auf Links ins Verhältnis zu den Öffnungen einer E-Mail setzt. Du berechnest sie, indem du die Klicks durch die Zahl der Öffner teilst und mit 100 multiplizierst. Eine hohe CTOR zeigt, dass deine Inhalte relevant sind und zum Klicken motivieren.

Ausführlich: Click-to-Open Rate (CTOR) für erfolgreiches E-Mail-Marketing

CLV-Segmentierung

Bei der CLV-Segmentierung teilst du Kunden nach ihrem Customer Lifetime Value in Gruppen ein, also danach, wie viel sie im Laufe ihrer Beziehung mit dem Unternehmen ausgeben. Eine gängige Einteilung sind Low-, Mid- und High-Value-Kunden, die mit jeweils passenden Marketingstrategien angesprochen werden.

Ausführlich: Die Vorteile der CLV Segmentierung für dein Unternehmen

Co-Registrierung (Co-Reg)

Bei der Co-Registrierung werden extern E-Mail-Adressen generiert, häufig über Landingpages mit Gewinnspielen, an denen mehrere Unternehmen beteiligt sind, die die Empfänger später alle anschreiben können. Die Qualität der Adressen gilt als schlecht, da oft Fake- oder wenig genutzte Adressen angegeben werden.

Ausführlich: Extern neue Adressen generieren für deinen E-Mail Verteiler

Composable Commerce

Composable Commerce ist ein Ansatz, bei dem Geschäftsanwendungen aus unabhängigen, austauschbaren Komponenten bestehen, im Gegensatz zu monolithischen Systemen. Er setzt eine Microservices-Architektur voraus: Funktionen wie Produktinformationen, Kundenmanagement oder Zahlung werden durch einzelne Services abgedeckt, die unabhängig entwickelt und skaliert werden.

Ausführlich: Composable Commerce - Dein Baukasten für den modernen E-Commerce

Connected Strategic Stack

Ein Rahmenwerk zur Optimierung der strategischen Planung und Umsetzung in Organisationen. Es zeigt, wie OKRs mit anderen Teilen des strategischen Implementierungsstapels verbunden sind. Ziel ist, typische Lücken und Inkonsistenzen in diesem Stapel zu schließen.

Ausführlich: OKR: Der Connected Strategic Stack · OKR: Connected Strategic Implementation Stack

Constraint Advantage

Constraint Advantage bedeutet, Einschränkungen gezielt als Vorteil zu nutzen. Statt grenzenloser Optionen setzt du bewusste Grenzen, etwa beim Thema, Zeitbudget oder Format. Das schafft Fokus, Klarheit und Kreativität.

Ausführlich: Constraint Advantage – Dein Schlüssel zum Wettbewerbsvorteil

Content Creation

Content Creation ist das Erstellen von Inhalten, die nicht nur informativ, sondern auch ansprechend und einprägsam sind. Guter Content ist die Grundlage für erfolgreiches Storytelling und damit immer auch Markenbildung. Formate sind etwa Artikel und Podcasts.

Ausführlich: Der Schlüssel zum erfolgreichen digitalen Marketing: Content Creation

Content Marketing

Content Marketing ist die Kunst, relevante und wertvolle Inhalte zu erstellen und zu verbreiten, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Das Content-Marketing-Modell strukturiert diesen Prozess in vier Säulen: Content-Erstellung, Content-Verteilung, Content-Optimierung und Content-Analyse.

Ausführlich: Das Content-Marketing-Modell

Content Outline

Eine Content Outline, auch Inhaltsübersicht, ist ein Plan für deinen Artikel. Sie hilft dir, Gedanken zu ordnen und den Inhalt für Leser und Suchmaschinen zu optimieren. Eine gute Outline besteht aus Titel, Zwischenüberschriften, Schlüsselwörtern, Hauptpunkten und zusätzlichen Elementen wie Bildern oder Zitaten.

Ausführlich: Content Outline mit ChatGPT

Content-Marketing-KPIs

Kennzahlen, mit denen du den Erfolg deiner Content-Marketing-Kampagnen misst und analysierst. Beispiele sind die Anzahl veröffentlichter neuer Inhalte, die Gesamtzahl der Artikelaufrufe und die durchschnittliche Dauer aktiver Sitzungen. Grundlage sind SMARTe Ziele, die du mit den KPIs verfolgst.

Ausführlich: Dein ultimativer Guide zu Content-Marketing-KPIs

Content-Plan

Ein Content-Plan ist ein Fahrplan für die Veröffentlichung von Inhalten. Er gibt dir Struktur und hilft dir, Themen so zu planen, dass sie deine Zielgruppe zur richtigen Zeit erreichen.

Ausführlich: Content-Planung mit ChatGPT: Dein Wegweiser für erfolgreiches Content-Marketing

Content-Recycling

Content-Recycling ist eine Methode, bei der bestehende Inhalte wiederverwendet und in verschiedenen Formaten und Kanälen verbreitet werden. Ziel ist es, den Wert deines Contents zu maximieren und mehr Reichweite zu erzielen, ohne ständig neuen Content erstellen zu müssen.

Ausführlich: Content-Recycling: So nutzt du deinen Content optimal aus

Content-Wasserfall-Prinzip

Das Content-Wasserfall-Prinzip ist eine Methode, bestehenden Content auf verschiedene Arten aufzubereiten und zu nutzen, um mehr Reichweite und Aufmerksamkeit zu erzielen. Ausgangspunkt ist ein Kern-Content wie ein ausführlicher Blogartikel, der in Formate wie Infografiken, Slideshows oder Videos umgewandelt wird. Diese aufbereiteten Inhalte werden anschließend verbreitet.

Ausführlich: Wasserfall-Prinzip macht mehr aus deinem Content

Conversational Commerce

Conversational Commerce bezeichnet den Einsatz von Chatbots und KI-Technologien, um den Einkaufsprozess für Kunden einfacher und bequemer zu gestalten. Er findet über Kanäle wie Messaging-Apps, Sprachassistenten oder E-Commerce-Websites statt.

Ausführlich: Die Zukunft von Conversational Commerce

Cost per Click (CPC)

Cost per Click (CPC) steht für den Preis pro einzelnem Klick beim Abrechnungsmodell Pay per Click (PPC), bei dem die Werbeleistung pro Klick abgerechnet wird. PPC und CPC werden oft synonym verwendet, wobei PPC eigentlich das Verfahren bezeichnet.

Ausführlich: Abrechnungsmodelle Cost per...

Cost per Lead (CPL)

Cost per Lead ist eine Abrechnungsmethode, bei der der Werbepartner auf Basis gewonnener Kontaktadressen (Leads) vergütet wird. Sie wird häufig dort eingesetzt, wo eine Vergütung über direkte Produktkäufe nicht möglich ist, etwa bei Beratungsanfragen, Katalogbestellungen oder Newsletter-Anmeldungen.

Ausführlich: Abrechnungsmodelle Cost per...

Country-of-Origin-Effekt (COO-Effekt)

Der Country-of-Origin-Effekt beschreibt den Einfluss des Herkunftslandes einer Marke oder eines Produkts auf die Wahrnehmung und das Kaufverhalten der Konsumenten. Im Marketing nutzt du dabei positive Stereotype und Assoziationen, die Verbraucher mit dem Herkunftsland verbinden, wie bei „Made in Germany“.

Ausführlich: Country-of-Origin-Effekt: Wie das Herkunftsland die Kaufentscheidung beeinflusst

CRM-Strategie

Eine CRM-Strategie richtet alle Unternehmensaktivitäten darauf aus, profitable Kundenbeziehungen aufzubauen. Typische Ziele sind, die Kundenerträge zu steigern, etwa durch Cross-Selling und Upselling, das Kundenpotenzial auszuschöpfen und den Fokus auf profitable Kunden zu legen.

Ausführlich: CRM-Strategie erfolgreich umsetzen: Ziele, Kundenbindung und Prinzipien

Cross Functional Alignment

Cross Functional Alignment bedeutet, dass Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen oder Bereichen gemeinsam an Projekten oder Initiativen arbeiten. Diese Zusammenarbeit bringt unterschiedliche Perspektiven und Fähigkeiten zusammen. Das verbessert Kommunikation und Wissensaustausch und kann zu innovativeren Lösungen führen.

Ausführlich: OKR: Was ist cross functional alignment?

Cross-Selling

Cross-Selling bezeichnet den Verkauf ergänzender Produkte oder Dienstleistungen zu einem bereits gekauften Artikel, etwa eine Hülle zum Smartphone. Ziel ist es, den Umsatz pro Kunde und zugleich den Mehrwert für den Kunden zu steigern. Im Unterschied dazu bietet Up-Selling eine hochwertigere Version desselben Produkts an.

Ausführlich: Cross-Selling-Strategien

Crossfunktionale Teams

Crossfunktionale Teams sind Gruppen von Mitarbeitern aus verschiedenen Funktionsbereichen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen. Anders als Komponententeams, die nur in einem Bereich wie Design oder Server-Code arbeiten, können sie alle Aktivitäten selbst durchführen, die für die Umsetzung eines Projekts nötig sind.

Ausführlich: Crossfunktionale Teams vs. Komponententeams: Neuer Ansatz für effektives Arbeiten

CSAT (Customer Satisfaction Score)

Der CSAT ist ein Maß dafür, wie zufrieden deine Kunden zu einem bestimmten Zeitpunkt mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung sind. Über einen längeren Zeitraum beobachtet und analysiert, hilft er dir, die operative Leistung deines Unternehmens zu verstehen.

Ausführlich: CSAT: Das Herzstück der Kundenzufriedenheit

Customer Effort Score (CES)

Der Customer Effort Score ist ein Maß dafür, wie schwierig es für Kunden ist, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu nutzen. Er zeigt, wie einfach oder kompliziert es für sie ist, ihre Ziele zu erreichen oder Probleme zu lösen.

Ausführlich: CES: Der Schlüssel zu effizientem Kundenservice

Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt den gesamten Prozess, den ein Kunde durchläuft, bevor er sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheidet. Sie umfasst alle Interaktionen und Berührungspunkte mit der Marke, von der ersten Wahrnehmung bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus.

Ausführlich: Die Customer Journey: Der Schlüssel zum besseren Verständnis deiner Kunden · Die Reise deiner Kunden verstehen: Die Phasen der Customer Journey

Customer Journey Mapping

Customer Journey Mapping ist ein visuelles Werkzeug, mit dem du Erfahrungen und Bedürfnisse deiner Kunden auf jeder Stufe ihrer Reise verstehst und Verbesserungschancen erkennst. Die Customer Journey beschreibt den Weg von der ersten Interaktion mit deiner Marke bis zum Kauf und darüber hinaus, etwa über die Phasen Bewusstsein, Überlegung, Entscheidung und Loyalität.

Ausführlich: Customer Journey Mapping: Dein Wegweiser zum Kundenverständnis

Customer Lifetime Value (CLV)

Der Customer Lifetime Value ist eine Marketingkennzahl, die zeigt, wie viel ein Kunde während seines Lebenszyklus in deinem Unternehmen ausgibt. Eine gängige Berechnung addiert alle zukünftigen Ausgaben eines Kunden und zieht die Kosten der Kundenakquise ab. So misst du die Rentabilität deiner Kundenbeziehungen.

Ausführlich: Customer Lifetime Value - der Wert deiner Kunden · Wie du den Customer Lifetime Value erhöhst

Customer Relationship Management (CRM)

Customer Relationship Management, auf Deutsch Kundenbeziehungsmanagement, bezeichnet die systematische Verwaltung und Steuerung aller Interaktionen eines Unternehmens mit aktuellen und potenziellen Kunden. Kernidee ist, Kundeninformationen zentral zu sammeln und für personalisiertes Marketing, besseren Service und langfristige Bindung zu nutzen. CRM ist vor allem eine strategische Ausrichtung, nicht nur Software.

Ausführlich: CRM verstehen: Was ist Customer Relationship Management? · CRM-Systeme und Software: Auswahl und Tipps

Customer-Based Brand Equity (CBBE)

Customer-Based Brand Equity misst den Wert einer Marke danach, wie Kunden sie wahrnehmen und welche einzigartigen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sie damit verbinden. Ein hoher CBBE kann zu stärkerer Kundenbindung, höheren Preisen und einem Wettbewerbsvorteil führen. Der Aufbau beginnt mit Markenbekanntheit und Markenimage.

Ausführlich: Customer-Based Brand Equity (CBBE)

Customer-Lifecycle (CLC, Kundenlebenszyklus)

Der Customer-Lifecycle ist die Zeitspanne, in der eine Kundenbeziehung aufgebaut wird. Er gliedert sich in die Phasen Interessent, Neukunde, Bestandskunde und inaktiver Kunde. Alle Phasen haben das Ziel, die Kundenbindung zu erhöhen, etwa indem Interessenten zu Neukunden und inaktive Kunden wieder zu Bestandskunden werden.

Ausführlich: Customer-Lifecycle CLC

CX (Customer Experience)

Customer Experience bezeichnet die gesamte Erfahrung, die ein Kunde mit einem Unternehmen macht, von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf und darüber hinaus. Anders als die User Experience, die sich auf Website oder App beschränkt, umfasst CX alle Interaktionen, etwa Kundenservice, Verkaufsprozess und Marketing.

Ausführlich: Die 5 Elemente einer guten Customer Experience

D

DAGMAR-Modell (Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results)

Ein Modell, mit dem du klar definierte und messbare Ziele für Werbemaßnahmen festlegst. Es unterteilt den Weg des Kunden in die Phasen Unawareness, Comprehension (Verständnis), Conviction (Überzeugung) und Action (Handlung). Ziel ist, die Wirksamkeit von Werbung messbar und nachvollziehbar zu machen.

Ausführlich: Das DAGMAR-Modell: Dein Marketing-Navigator

Daily Standup

Das Daily Standup ist eine Methode aus der agilen Softwareentwicklung, insbesondere aus Scrum. Es ist eine kurze Besprechung von in der Regel höchstens 15 Minuten, die jeden Tag zur gleichen Zeit stattfindet. Jedes Teammitglied teilt mit, was es gestern erreicht hat, was es heute erreichen will und ob es Hindernisse gibt.

Ausführlich: Daily Standup: Der Kickstart für deinen Arbeitstag

Data Storytelling

Data Storytelling verbindet Datenanalyse, Datenvisualisierung und eine klare Erzählung, um Insights verständlich und handlungsstark zu machen. Die Analyse liefert die Erkenntnisse, Visuals machen Muster sichtbar und die Narrative gibt Kontext und Richtung. So verstehen Stakeholder schneller, was wichtig ist.

Ausführlich: Data Storytelling: Impactvolle Botschaften

Datenanalyse

Die Datenanalyse bezeichnet den systematischen Prozess der Untersuchung, Bereinigung und Modellierung von Daten, um aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Ziele sind unter anderem, Muster und Trends zu erkennen, Hypothesen zu prüfen und Prognosen zu erstellen. Man unterscheidet quantitative und qualitative Datenanalyse.

Ausführlich: Analyse und Interpretation von Daten

Decoy-Effekt

Der Decoy-Effekt ist eine verhaltensökonomische Strategie, die darauf beruht, dass Menschen bei Entscheidungen nicht immer logisch vorgehen. Dabei wird neben die gewünschte Option eine ähnliche Option mit klarem Nachteil gestellt, der sogenannte Lockvogel. Er lässt die primäre Wahl attraktiver wirken und kann so die Konversionsrate verbessern.

Ausführlich: Wie man den Decoy-Effekt bei der Conversion-Optimierung nutzt

Dedizierte IP-Adresse

Eine dedizierte IP-Adresse wird im E-Mail-Marketing nur für deine eigenen Kampagnen genutzt, während Shared IPs von mehreren Kunden eines Anbieters gemeinsam verwendet werden. Weil die Reputation der versendenden IP-Adresse über die Zustellbarkeit entscheidet, hängt sie so nicht von den Kampagnen anderer Absender ab.

Ausführlich: Warum sich eine dedizierte IP-Adresse für dein E-Mail-Marketing lohnen kann

Demand Generation (Nachfragegenerierung)

Eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, Bewusstsein und Interesse potenzieller Kunden für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu wecken. Sie ist ein mehrstufiger Prozess: Zielgruppe identifizieren, passende Inhalte erstellen und über verschiedene Kanäle verbreiten, um Leads und schließlich Verkäufe zu erzeugen.

Ausführlich: Demand Gen: Dein Leitfaden zur Nachfragesteigerung im Marketing

Design Sprint

Der Design Sprint ist eine bei Google entwickelte Methode, mit der ein Team in fünf Tagen einen Prototyp erstellt und von Nutzern testen lässt. Statt lange an Konzepten zu arbeiten, liefert er schnell Feedback echter Nutzer. So lassen sich Zeit und Kosten sparen.

Ausführlich: Mit dem Google Design Sprint in 5 Tagen zum Prototyp

Design Thinking

Design Thinking ist ein Ansatz, Probleme zu lösen und neue Ideen zu entwickeln, indem man sich in die Rolle des Nutzers versetzt. Menschen aus verschiedenen Bereichen arbeiten in einem kreativen Umfeld zusammen, analysieren das Verhalten der Endnutzer und testen Lösungen früh anhand von Prototypen. Innovationen sollen dabei technologisch machbar, wirtschaftlich tragfähig und für Menschen erwünscht sein.

Ausführlich: Wie funktioniert Design Thinking?

Desk Research (Sekundärforschung)

Desk Research bezeichnet die Sammlung und Analyse bereits vorhandener Daten, etwa aus Studien, Branchenberichten oder Artikeln. Statt eigene Daten zu erheben, nutzt du Informationen, die andere bereits veröffentlicht haben. Sie ist oft der erste Schritt in einem Forschungsprojekt.

Ausführlich: Desk Research und Field Research im Vergleich

DevOps

DevOps ist eine Kombination aus Entwicklung und Betrieb mit dem Ziel, die Zusammenarbeit dieser Bereiche zu verbessern, um effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Dabei kommen Methoden wie Scrum, Kanban und Agile sowie Automatisierung zum Einsatz. Eine DevOps Toolchain bündelt Werkzeuge für Phasen wie Planung, Entwicklung, Build und Test.

Ausführlich: DevOps: Ein Game-Changer für Unternehmen

Digital Analytics

Digital Analytics bedeutet, Nutzerflüsse zu erkennen, Ziele zu definieren und sauber zu messen, wie Nutzer kommen, was sie tun und wo sie aussteigen. Gemessen werden Kanäle, Kampagnen und Inhalte in Web, App und auch bei Offline-Touchpoints wie TV oder Plakat.

Ausführlich: Digital Analytics: KPIs, Tools, Praxis

Diminishing Returns (Gesetz der abnehmenden Erträge)

Das Gesetz der Diminishing Returns beschreibt den Punkt, ab dem zusätzliche Investitionen in einen variablen Produktionsfaktor einen immer geringeren Ertrag bringen, während andere Faktoren konstant bleiben. Ein Beispiel ist immer mehr Dünger auf einem festen Stück Land. Es ist ein grundlegendes Konzept der Volks- und Betriebswirtschaftslehre.

Ausführlich: Diminishing Returns: Das Gesetz der abnehmenden Erträge erklärt

Direct-to-Consumer (D2C)

D2C beschreibt ein Geschäftsmodell, bei dem Hersteller ihre Produkte direkt an den Endverbraucher verkaufen, ohne Zwischenhändler wie Einzelhändler, Großhändler oder Marktplätze von Drittanbietern. Typische Kanäle sind eigene Online-Shops, Social-Media-Plattformen oder Pop-up-Stores.

Ausführlich: Direkt zum Kunden: Das Erfolgsrezept von Direct-to-Consumer (D2C)

Direktmarketing

Direktmarketing ist eine Marketingstrategie, bei der Unternehmen ihre Produkte direkt an potenzielle Kunden vermarkten, ohne auf Zwischenhändler oder Massenmedien zurückzugreifen. Kunden werden persönlich adressiert, etwa per Post, Telefon oder E-Mail, mit dem Ziel einer unmittelbaren Reaktion. Die Reaktionen lassen sich gut messen.

Ausführlich: Direktmarketing und Online-Marketing

Direktvertrieb

Beim Direktvertrieb verkauft ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen direkt an die Verbraucher, etwa über direkten Kontakt, einen eigenen Online-Shop oder eigene Vertriebsmitarbeiter. Beim indirekten Vertrieb laufen Verkäufe dagegen über Zwischenhändler.

Ausführlich: Direktvertrieb vs. Indirekter Vertrieb: Welcher Vertriebsweg ist der richtige für dich?

Diseconomies of Scale (Skalennachteile)

Diseconomies of Scale bezeichnen das Phänomen, dass fortgesetzte Expansion ab einem gewissen Punkt zu Ineffizienz, steigenden Kosten und abnehmender Flexibilität führt. Die Durchschnittskosten pro Einheit steigen dann wieder an und zehren die Kostenvorteile der Economies of Scale auf.

Ausführlich: Fallbeispiel-Analyse: Das Phänomen der Skalennachteile

DISG-Modell

DISG ist ein Modell, das menschliches Verhalten analysiert und in vier Typen einteilt: Dominant (rot), Initiativ (gelb), Beständig (grün) und Gewissenhaft (blau). Jeder Mensch hat Merkmale aller vier Typen, einige sind aber stärker ausgeprägt. Das Modell hilft zu verstehen, warum man mit manchen Menschen besser zurechtkommt.

Ausführlich: DISG – Was du aus dem Persönlichkeitstest lernst

Door-in-the-Face-Technik

Eine Verhandlungsstrategie, bei der zuerst ein großes, oft unvernünftiges Angebot gemacht wird, das abgelehnt werden soll. Danach folgt ein kleineres Angebot, das im Vergleich vernünftiger wirkt und eher angenommen wird. Die Technik beruht auf Reziprozität und dem Kontrasteffekt.

Ausführlich: Die Door-in-the-Face-Technik

Double Opt-in (DOI)

Beim Double-Opt-in-Verfahren meldet sich ein Interessent über ein Formular für den Newsletter an und erhält anschließend eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn er diesen aktiv anklickt, ist er angemeldet und darf werblich angeschrieben werden. So wird verhindert, dass Dritte fremde E-Mail-Adressen eintragen.

Ausführlich: Was du über das Double Opt-in Verfahren wissen musst

Duftmarketing

Duftmarketing ist eine subtile Art, mit Kunden zu kommunizieren, indem Düfte das Thema und den Wert einer Marke vermitteln. Unterschieden werden vier Hauptarten: Duft-Billboards, thematische Düfte, Umgebungsdüfte und Signaturdüfte.

Ausführlich: Duftmarketing als unterschätztes Werkzeug

Dynamische Preisgestaltung (Dynamic Pricing)

Dynamische Preisgestaltung ist eine flexible Preisstrategie, bei der Preise in Echtzeit an die Marktsituation angepasst werden. Berücksichtigt werden etwa Angebot und Nachfrage, Konkurrenzpreise, Kaufverhalten, Zeitpunkt und regionale Unterschiede. Ziel ist es, Umsatz und Gewinn zu maximieren.

Ausführlich: Dynamische Preisgestaltung

E

E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)

E-A-T steht für Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Diese drei Faktoren nutzen Suchmaschinen wie Google, um die Qualität von Inhalten zu bewerten. Wer eine Webseite betreibt, sollte diese Kriterien erfüllen, damit Inhalte als relevant und vertrauenswürdig eingestuft werden.

Ausführlich: Die drei Säulen von E-A-T

E-Mail-Adressen-Verifizierung

Bei der E-Mail-Adressen-Verifizierung wird eine eingegebene E-Mail-Adresse auf ihre Legitimität überprüft. So sollen Bots, alte und falsche Adressen gar nicht erst in die Verteilerliste gelangen. Das verbessert Zustellbarkeit, Sender Reputation und die Aussagekraft der Reportings.

Ausführlich: So geht die E-Mail Adressen Verifizierung

E-Mail-Personalisierung

E-Mail-Personalisierung bedeutet, Nachrichten so anzupassen, dass sie für jeden Empfänger relevant und ansprechend sind. Dazu gehören etwa die Segmentierung der Liste nach Standort, Interessen und Kaufverhalten sowie automatisierte E-Mail-Sequenzen entlang der Customer Journey.

Ausführlich: E-Mail-Personalisierung: Wie du deine Kunden wirklich erreichst

E-Mail-Preheader

Der Text, der in der E-Mail-Vorschau unterhalb der Betreffzeile angezeigt wird. Er ist meist kurz und beeinflusst, ob eine E-Mail geöffnet wird oder nicht. Ein guter Preheader ist knapp, relevant für den Inhalt und ansprechend.

Ausführlich: Der E-Mail-Preheader: Dein erster Eindruck

Eat the Frog

Eat the Frog ist eine Methode, Aufgaben zu priorisieren und zu erledigen. Der Frosch steht für die unattraktivste, aber oft wichtigste Aufgabe des Tages. Du beginnst den Tag mit genau dieser Aufgabe und hast so die größte Herausforderung bereits früh gemeistert.

Ausführlich: Befreie deinen Tag mit der Eat-The-Frog Technik

Einseitiges Unternehmensmemo

Das einseitige Unternehmensmemo ist eine von Procter and Gamble entwickelte Methode, Ideen, Argumente und Empfehlungen auf einer Seite in einheitlicher Struktur, Sprache und Stil darzustellen. Es beginnt mit der Idee, also dem Vorschlag, typischerweise in einem Satz. Die feste Struktur sorgt dafür, dass Informationen leicht verstanden und schlechte Ideen früh aufgedeckt werden.

Ausführlich: Unternehmensmemo auf einer Seite

Einwand (Objection)

Ein Einwand ist ein geäußerter Widerstand gegen Kauf, Entscheidung oder nächsten Schritt, hinter dem oft Unsicherheit, Risiko oder fehlende Klarheit steckt. Er unterscheidet sich vom Vorwand: Ein Einwand ist ein echtes, lösbares Problem, ein Vorwand eine Ausrede. Eine ruhige Rückfrage hilft, beides zu unterscheiden.

Ausführlich: Objections meistern im Sales

Einwandbehandlung

Einwandbehandlung ist eine wesentliche Fertigkeit im Verkauf, bei der du Bedenken des Kunden verstehst und zerstreust. Einwände gelten dabei nicht als Ende des Gesprächs, sondern als Zeichen von Interesse. Methoden sind etwa die offene Gegenfrage, die hypothetische Frage oder das Ändern des Kontexts.

Ausführlich: Meistere die Kunst der Einwandbehandlung: 6 Methoden für effektiveres Verkaufen

Einzelhandelsmarketing (Handelsmarketing)

Einzelhandelsmarketing umfasst alle Strategien und Maßnahmen, die den Verkauf von Produkten an Endverbraucher in stationären Geschäften oder Online-Shops fördern. Es geht darum, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten, das Einkaufserlebnis zu gestalten sowie Kunden zu gewinnen und zu binden.

Ausführlich: Einzelhandelsmarketing

Eisberg-Theorie

Die Eisberg-Theorie von Ernest Hemingway, auch Theorie des Weglassens genannt, ist eine Schreibmethode, bei der nur ein kleiner Teil des Inhalts sichtbar im Text steht. Der größere Teil bleibt implizit und erschließt sich dem Leser über Kontext und Interpretation, was Tiefe und Spannung erzeugt.

Ausführlich: Ernest Hemingway und die Eisberg-Theorie: Einfachheit mit Tiefe

Eisenhower-Matrix

Die Eisenhower-Matrix ist eine Methode zur Priorisierung von Aufgaben. Du teilst alle Aufgaben nach den Kriterien Dringlichkeit und Wichtigkeit in vier Kategorien ein: dringend und wichtig, nicht dringend aber wichtig, dringend aber nicht wichtig sowie weder dringend noch wichtig. Dringende und wichtige Aufgaben werden sofort erledigt.

Ausführlich: Priorisieren wie ein Präsident: Ein Leitfaden zur Eisenhower-Matrix

Emotionale Intelligenz (EI)

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, eigene Gefühle und die Gefühle anderer wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Sie umfasst Selbstbewusstsein, Selbstregulation, Motivation, Empathie und soziale Kompetenz und ist im Marketing wie in der Führung nützlich.

Ausführlich: Emotionale Intelligenz im Marketing und in der Führung

Empirische Prozesssteuerung

Ein Ansatz zur Prozessverbesserung, der auf Beobachtungen und Experimenten statt auf detaillierten, im Voraus festgelegten Plänen beruht. Er folgt den Prinzipien Inspektion, Anpassung und Transparenz und ist ein zentraler Bestandteil agiler Methoden wie Scrum.

Ausführlich: Die Kunst der Prozessverbesserung: Empirische Prozesssteuerung

Employee Experience (EX)

Employee Experience ist die Gesamterfahrung von Mitarbeitenden über alle Berührungspunkte ihrer Journey hinweg. Die Methodik stammt aus dem Human-Centered Design: Du identifizierst die Touchpoints, die wirklich zählen, und gestaltest sie so, dass sie Mitarbeitenden und Organisation gleichermaßen dienen.

Ausführlich: Employee Experience in Deutschland: Definition, Business Case und OKRs als Wachstumsmotor · OKRs und die Employee Experience

Employer Branding

Employer Branding beschreibt den Prozess, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und ein positives Image bei potenziellen und aktuellen Mitarbeitenden aufzubauen. Eine starke Arbeitgebermarke hilft, Talente zu gewinnen und zu halten. Bausteine sind etwa Unternehmenskultur, Arbeitgeberversprechen und Reputation.

Ausführlich: Employer Branding: Wie du dein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionierst

Engpasskonzentrierte Strategie

Engpasskonzentrierte Strategien zielen darauf, die Schlüsselhindernisse zu identifizieren und zu überwinden, die Wachstum und Erfolg eines Unternehmens begrenzen. Sie beruhen auf dem Prinzip, dass oft wenige entscheidende Faktoren das Ergebnis bestimmen, und bündeln die Ressourcen dort.

Ausführlich: Engpasskonzentrierte Strategien im Marketing

Ertragsgesetz

Das Ertragsgesetz, auch Gesetz des abnehmenden Grenzertrags, beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Einsatz eines variablen Produktionsfaktors und dem Ertrag, während andere Faktoren konstant bleiben. Die Produktivität steigt zunächst, nimmt dann ab und wird schließlich negativ.

Ausführlich: Ertragsgesetz: Grundlagen und praktische Bedeutung

Erweitertes Markensteuerrad

Ein Modell zur Markenführung nach Franz-Rudolf Esch, das die Aspekte der Markenidentität detaillierter betrachtet als das traditionelle Markensteuerrad. Es umfasst Markenattribute (was die Marke bietet), Markennutzen, Markentonalität (Persönlichkeit) und das Markenbild (visuelle Darstellung). Die Komponenten dienen dem Aufbau einer kohärenten, starken Marke.

Ausführlich: Das erweiterte Markensteuerrad von Esch

Evergreen Content

Evergreen Content sind Inhalte wie Artikel, Videos oder Infografiken, die nicht veralten und über einen längeren Zeitraum relevant bleiben. Sie werden immer wieder gefunden und geteilt und sorgen so für konstanten Traffic und mehr Sichtbarkeit.

Ausführlich: Evergreen Content ist der Dauerbrenner für Inhalte

Evidence-Based Management (EBM)

Evidence-Based Management ist ein Ansatz, Entscheidungen auf Grundlage der bestmöglichen Daten und Belege statt auf Intuition oder Tradition zu treffen. Genutzt werden vier Arten von Belegen: wissenschaftliche Studien, interne Daten, Erfahrungen und Expertenmeinungen sowie Stakeholder-Feedback. Der Ansatz hat seine Wurzeln in der evidenzbasierten Medizin.

Ausführlich: Fakten statt Bauchgefühl: Eine Einführung ins Evidence-Based Management

Evolutionäre OKRs

Evolutionäre OKRs sind eine Weiterentwicklung der klassischen OKR-Methodik für Organisationen mit hoher Veränderungs- und Innovationsorientierung, deren Erfolg von schwer beeinflussbaren Ergebnisgrößen abhängt. Sie betonen neben dem Festlegen von Zielen und Schlüsselergebnissen auch Lernen und Entscheidungsfindung während des Prozesses.

Ausführlich: Mit Evolutionären OKRs arbeiten: Ein umfassender Leitfaden

Experimentelles Design

Ein experimentelles Design in der Marktforschung bedeutet, gezielt Experimente durchzuführen, um Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Variablen zu untersuchen. Eine unabhängige Variable, etwa ein Werbeslogan, wird verändert und ihre Wirkung auf eine abhängige Variable, etwa die Kaufbereitschaft, gemessen.

Ausführlich: Experimentelles Design in der Marktforschung

Exploitation

Exploitation bedeutet, Bestehendes zu nutzen und zu optimieren, also sich auf das zu konzentrieren, was man schon gut kann, und es noch besser zu machen. Mit OKRs lässt sie sich gezielt mit Exploration ausbalancieren.

Ausführlich: Exploitation vs. Exploration in Verbindung mit OKR

Exploration

Exploration bedeutet, Neues zu entdecken und unbekanntes Terrain zu erforschen, um neue Möglichkeiten und Innovationen zu finden. Mit OKRs lässt sie sich gezielt mit Exploitation ausbalancieren.

Ausführlich: Exploitation vs. Exploration in Verbindung mit OKR

Exploration-Exploitation-Dilemma

Der grundlegende Konflikt bei Entscheidungen zwischen dem Nutzen von Bekanntem und Bewährtem (Exploitation) und dem Ausprobieren von Unbekanntem, um neue Möglichkeiten zu entdecken (Exploration). Beide Strategien haben ihre Berechtigung, bergen aber unterschiedliche Risiken und Chancen.

Ausführlich: Das Exploration-Exploitation-Dilemma im Alltag und Business

F

Farbpsychologie

Die Farbpsychologie beschreibt, wie Farben Stimmung, Entscheidungen und Verhalten beeinflussen, weil jede Farbe bestimmte Emotionen und Assoziationen hervorruft. Im Marketing nutzt du sie etwa bei der Wahl der CTA-Farbe: Rot steht für Leidenschaft und Dringlichkeit, Blau für Vertrauen und Sicherheit.

Ausführlich: Die Psychologie der Farben

Feynman-Methode

Eine Lehr- und Lernmethode, die komplexe Ideen in einfache, leicht verständliche Begriffe übersetzt. Du wählst ein Thema, lernst es gründlich und erklärst es so einfach, als würdest du es einem Kind beibringen. Wo die Erklärung hakt, schließt du die Wissenslücken und wiederholst den Prozess.

Ausführlich: Die Feynman-Methode: Lerne wie ein Genie

Field Research (Primärforschung)

Bei der Feldforschung, auch Primärforschung genannt, werden neue Daten gesammelt. Man geht dafür ins Feld, an einen physischen Ort oder auf eine Online-Plattform, und erhebt selbst Informationen, etwa durch Befragungen, Beobachtungen, Experimente oder Interviews.

Ausführlich: Desk Research und Field Research im Vergleich

First Principles Thinking

Beim First Principles Thinking übernimmst du keine Annahmen, sondern zerlegst ein Problem in seine grundlegenden Bestandteile. Aus diesen Grundbausteinen entwickelst du dann eine neue, bessere Lösung. Das Prinzip geht auf Aristoteles zurück und hilft, komplexe Probleme zu vereinfachen und kreativere Lösungen zu finden.

Ausführlich: Was ist First Principle Thinking und wie nutzt du es?

Flywheel (Schwungrad)

Das Flywheel ist ein von Jim Collins 2001 entwickeltes Wachstumskonzept, das das Prinzip eines Schwungrads auf die Kundengewinnung überträgt: Einmal in Bewegung, entwickelt es eine Eigendynamik zur Generierung von Leads, Nachfrage und Umsatz. Die positive Kundenerfahrung setzt das Wachstum in Bewegung, mit dem Ziel, mit bestehenden Kunden mehr zu verdienen, sie zu loyalen Markenbotschaftern zu machen und den Customer Lifetime Value zu erhöhen.

Ausführlich: Das Flywheel bringt Schwung in dein Marketing

Foot-in-the-Door-Technik

Eine Überzeugungsstrategie, bei der zuerst die Zustimmung zu einem kleinen Anliegen eingeholt wird, um später eine größere Zustimmung zu erreichen. Sie beruht darauf, dass Menschen nach Konsistenz streben und sich nach einer ersten Zustimmung verpflichtet fühlen, auch weiteren Anfragen nachzukommen.

Ausführlich: Die Foot-in-the-door-Technik

Forschungsdesign

Das Forschungsdesign ist der Plan, wie wissenschaftliche Fragen beantwortet werden, und bestimmt Struktur, Methoden und Vorgehen einer Studie. Es umfasst Forschungsfrage, Hypothesen, Datensammlungsmethoden und Analyseverfahren. Unterschieden werden explorative, deskriptive und erklärende Designs.

Ausführlich: Forschungsdesign und Datenquellen

FUEL-Coaching-Modell

Ein strukturierter Coaching-Ansatz für Führungskräfte zur Problemlösung und Mitarbeiterentwicklung. FUEL steht für Frame the Conversation, Understand the Current State, Explore the Desired State und Lay Out a Success Plan. Der Schwerpunkt liegt auf der Lösung und dem gewünschten Endzustand statt auf dem Problem.

Ausführlich: Der Turbo für deine Kommunikation: Das FUEL Coaching Modell

Führungsstil

Führungsstile klassifizieren, wie Führungskräfte ihre Teams leiten, motivieren und zu kreativen Lösungen anregen, und spiegeln zugleich deren Persönlichkeit wider. Bekannte Modelle sind die klassischen Führungsstile nach Kurt Lewin (autoritär, demokratisch, laissez-faire) und die sechs Stile der emotionalen Führung nach Daniel Goleman.

Ausführlich: Die verschiedenen Führungsstile

Fünf Dimensionen der Neugier

Eine von Psychologen beschriebene Einteilung der Neugier in fünf Dimensionen: Deprivationssensibilität (Reaktion auf Informationslücken), Breite der Interessen, Suchverhalten, Offenheit und Thrill-Seeking. Im Marketing lassen sich diese Dimensionen gezielt ansprechen.

Ausführlich: Die fünf Dimensionen von Neugier

G

Gemba Walk

Ein geplanter, strukturierter Rundgang durch den Ort, an dem die Arbeit tatsächlich stattfindet, bei dem Führungskräfte Prozesse direkt beobachten, um Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Gemba bedeutet auf Japanisch der wirkliche Ort. Die Methode hat ihre Wurzeln im Lean Management.

Ausführlich: Der Gemba Walk: Ein tiefer Einblick in den tatsächlichen Arbeitsplatz

Generative Engine Optimization (GEO)

Generative Engine Optimization beschreibt den Prozess, Inhalte so zu strukturieren, dass KI-Modelle sie verstehen, zitieren und korrekt wiedergeben. Statt eines Platzes in den klassischen Suchergebnissen zählt, wie oft und an welcher Position Marke oder URL in einer KI-Antwort erscheinen.

Ausführlich: Generative Engine Optimization (GEO) - Sichtbarkeit in KI

Geschäftsstrategie

Die Geschäftsstrategie ist der Masterplan, an dem sich alle Taktiken und Methoden eines Unternehmens orientieren. Sie beginnt mit Vision und Mission und definiert, was du erreichen willst und wie. Unterschieden werden drei Ebenen: Unternehmensstrategie, Geschäftsbereichsstrategie und funktionale Strategie.

Ausführlich: Die Kunst der Geschäftsstrategie

Getting Things Done (GTD)

Getting Things Done ist ein Zeitmanagementsystem von David Allen, das hilft, Arbeit effizienter und stressfreier zu erledigen. Es besteht aus fünf Schritten: Erfassen, Klären, Organisieren, Reflektieren und Engagieren. Aufgaben, die weniger als zwei Minuten dauern, werden sofort erledigt.

Ausführlich: Erledige mehr in weniger Zeit mit Getting Things Done

Giffen-Paradoxon

Eine Situation, in der ein höherer Preis zu einer höheren Nachfrage nach einem Gut führt. Das tritt bei Grundnahrungsmitteln auf, deren Alternativen relativ teurer sind. Das Phänomen stellt klassische Gesetze der Ökonomie in Frage und zeigt, dass Kundenverhalten von mehr als dem Preis beeinflusst wird.

Ausführlich: Das Giffen-Paradoxon - eine unerwartete Wendung der Nachfrage

GIST-Framework (Goals, Ideas, Step-Projects, Tasks)

Ein Framework für die Produktplanung, das für Goals, Ideas, Step-Projects und Tasks steht. Es ist eine Alternative zu traditionellen Gantt-Diagrammen und Produkt-Roadmaps und ermöglicht einen umfassenden Ansatz für die Planung.

Ausführlich: Die Kunst der Priorisierung im Produktmanagement: ICE und GIST

Globale Marketingstrategie

Globale Marketingstrategien sind Konzepte, mit denen ein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen auf internationalen Märkten vermarktet. Ziel ist eine starke weltweite Marktposition bei gleichzeitiger Berücksichtigung lokaler Besonderheiten. Dazu gehören die Auswahl der Zielmärkte, die Anpassung oder Standardisierung von Produkten und Botschaften sowie die Wahl der Vertriebskanäle.

Ausführlich: Globale Marketingstrategien: Erfolgreich international wachsen

Golden Circle

Der Golden Circle von Simon Sinek erklärt, wie Menschen und Organisationen erfolgreich werden, indem sie zuerst ihr Warum definieren. Er besteht aus drei Kreisen: innen das Warum, in der Mitte das Wie und außen das Was.

Ausführlich: Entdecke den Golden Circle: Warum der Schlüssel zum Erfolg ist

Goleman-Führungsstile

Daniel Goleman hat sechs Führungsstile definiert, die auf unterschiedlichen emotionalen Intelligenzen basieren: visionär, coachend, affiliativ, demokratisch, Pacesetting (Tempo vorgeben) und Commanding (befehlend). Jeder Stil hat eigene Stärken und Schwächen, etwa inspiriert der visionäre Stil das Team mit einer klaren Vision.

Ausführlich: 6 Goleman Leadership Styles für effektive Führung

Goodharts Gesetz

Goodharts Gesetz besagt: Wenn eine Kennzahl zur Zielvorgabe wird, verliert sie ihre Aussagekraft als Kennzahl. Menschen und Organisationen optimieren dann die Kennzahl selbst, statt das eigentlich gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Ausführlich: Goodharts Gesetz: Warum Kennzahlen oft ihren Wert verlieren

Grenznutzen

Der Grenznutzen beschreibt den zusätzlichen Nutzen, den eine Person aus einer weiteren konsumierten Einheit eines Gutes zieht. Nach dem Gesetz des abnehmenden Grenznutzens sinkt dieser zusätzliche Nutzen mit jeder weiteren Einheit, so wie das dritte Stück Schokolade weniger Freude macht als das erste.

Ausführlich: Grenznutzen einfach erklärt

GROW-Modell

Ein Coaching-Modell, um Ziele zu definieren und zu erreichen. GROW steht für Goal (Ziel), Reality (Realität), Options (Optionen) und Way forward (Weg nach vorn). Du legst ein Ziel fest, prüfst die aktuelle Situation, sammelst mögliche Wege und entscheidest dich für die nächsten Schritte.

Ausführlich: Das GROW-Modell: Dein Schlüssel zu effektiven Marketingstrategien

Growth Hacking

Growth Hacking ist ein Prozess, bei dem Marketing und Produktentwicklung zusammenarbeiten, um das Wachstum eines Unternehmens zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen kreative und kostengünstige Strategien, um mehr Kunden zu gewinnen. Welche Taktiken passen, findest du durch Ausprobieren heraus.

Ausführlich: Entdecke die Macht des Growth Hackings

Growth Marketing

Growth Marketing ist eine Methode, bei der wissenschaftliche Prinzipien und Marketing zusammenkommen. Statt auf Vermutungen oder Bauchgefühl setzen Teams auf Tests und lassen Daten über die nächsten Schritte entscheiden. Ziel ist ein rigoroser Prozess mit messbaren und vorhersehbaren Ergebnissen.

Ausführlich: Die Essenz des Growth Marketings: Ein umfassender Leitfaden

Gründermentalität

Die Haltung, die erfolgreiche Gründer oft als kulturelles Erbe hinterlassen, geprägt von Begeisterung für Innovation. Ihr Gegenstück ist die Betreibermentalität, bei der in reifen Organisationen Stabilität und konstante Renditen in den Vordergrund rücken. Das kann dazu führen, dass Marktchancen verpasst werden.

Ausführlich: Die Gründermentalität: Ein Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg

Grünes Marketing (Green Marketing)

Grünes Marketing, auch nachhaltiges Marketing, umfasst alle Aktivitäten, die umweltfreundliche Produkte und nachhaltige Geschäftspraktiken fördern. Dabei wird die gesamte Unternehmensstrategie von Produktion über Vertrieb bis Kommunikation auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Ausführlich: Grünes Marketing: Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

H

Hard Bounce

Ein Bounce liegt vor, wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann und der Server eine Rückmeldung mit dem Grund schickt. Beim Hard Bounce besteht ein dauerhaftes Zustellproblem. Viele E-Mail-Tools entfernen solche Adressen automatisch aus der Empfängerliste.

Ausführlich: Hard Bounces und Soft Bounces

Harvard-Konzept

Eine Verhandlungsmethode mit dem Ziel einer konstruktiven und friedlichen Einigung in Konfliktsituationen, bei der der größtmögliche beiderseitige Nutzen im Vordergrund steht (Win-Win). Grundsätze sind, Menschen und Sachfragen zu trennen, auf Interessen statt Positionen zu achten, Optionen zu entwickeln und auf objektiven Beurteilungskriterien zu bestehen.

Ausführlich: Das Harvard Konzept: Verhandeln mit Erfolg

Hawthorne-Effekt

Der Hawthorne-Effekt beschreibt den positiven Einfluss von sozialer Anerkennung auf die Produktivität. Er geht auf Untersuchungen der Arbeitsbedingungen in den US-amerikanischen Hawthorne-Werken zurück, die zeigten, dass soziale Zuwendung die Leistung der Arbeiter deutlich steigert. Gute Beziehungen im Team erhöhen zudem die Zufriedenheit der Angestellten.

Ausführlich: Wir-Kultur in der Arbeitswelt nutzen

Heterogenität

Heterogenität ist das Gegenteil von Homogenität und beschreibt Vielfalt und Unterschiedlichkeit innerhalb eines Systems oder einer Gruppe. In Wirtschaft und Marketing betrifft sie vor allem Märkte mit unterschiedlichen Bedingungen, Produkte mit unterschiedlicher Qualität oder Nutzen sowie Zielgruppen mit verschiedenen Eigenschaften und Präferenzen.

Ausführlich: Heterogenität in Wirtschaft und Marketing

HIPE-Framework

HIPE steht für High Impact, Probability, and Effort und ist ein Rahmenwerk zur Priorisierung von Projekten. Jedes Projekt wird nach seiner Wirkung auf das Unternehmen, der Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses und dem nötigen Aufwand bewertet. So kannst du entscheiden, welche Projekte den größten Nutzen bringen.

Ausführlich: Wie HIPE hilft Ressourcen optimal zu nutzen

HIPPO-Effekt (Highest Paid Person's Opinion)

Der HIPPO-Effekt beschreibt die Tendenz von Teams und Unternehmen, die Meinung der höchsten Führungskraft oder des höchstbezahlten Mitglieds als maßgeblich anzusehen, auch wenn sie nicht die beste oder objektivste ist. Andere Meinungen und Ideen werden dadurch unterdrückt oder ignoriert. Das behindert offene Diskussionen und kann zu schlechten Entscheidungen führen.

Ausführlich: Warum der HIPPO Effekt schlecht für dein Unternehmen ist

Hive Mind (Schwarmintelligenz)

Der Hive Mind verbindet das Wissen vieler einzelner Menschen zu einer kollektiven Intelligenz, die auch Schwarmintelligenz genannt wird. Der Begriff stammt aus der Insektenforschung: Ein Bienenstock arbeitet wie ein einziger Verstand, zu dem jede Biene einen kleinen Beitrag leistet. Im Marketing hilft dir das Verständnis der Masse, bessere Entscheidungen zu treffen.

Ausführlich: Wie nutzt du den Hive Mind im Marketing?

Holokratie (Holacracy)

Holokratie ist eine Organisationsform ohne klassische Hierarchie, die sich etwa mit ganzheitlicher Führung übersetzen lässt. Sie wurde von Brian Robertson auf Basis der Soziokratie entwickelt. Statt Personen und einzelner Autoritäten stehen Rollen und Kreise im Vordergrund, mit dem Ziel schnellerer Entscheidungen und Transparenz auf allen Ebenen.

Ausführlich: Die Holokratie als neue Organisationsform

Homogenität

Homogenität beschreibt einen Zustand, in dem alle Bestandteile eines Systems oder einer Gruppe gleichartig oder gleichmäßig verteilt sind. Ein homogenes System ist einheitlich und weist keine sichtbaren oder messbaren Unterschiede auf. Der Begriff wird in Wirtschaft, Chemie und Mathematik verwendet und gilt als Gegensatz zur Heterogenität.

Ausführlich: Homogenität: Bedeutung, Beispiele und Anwendung

Hooked-Modell

Das Hooked-Modell von Nir Eyal beschreibt in vier Schritten, wie Produkte Gewohnheiten bei Nutzern erzeugen: Auslöser, Aktion, variable Belohnung und Investition. Externe oder interne Auslöser bringen den Nutzer zu einer Aktion, eine unvorhersehbare Belohnung macht das Produkt spannend. Investiert der Nutzer Zeit, Daten oder Fähigkeiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er wiederkommt.

Ausführlich: Wie du mit dem Hooked-Modell deine Nutzer an dein Produkt bindest

Hoshin Kanri (Policy Deployment)

Hoshin Kanri ist eine in Japan entwickelte Methode zur strategischen Planung und Umsetzung. Sie soll sicherstellen, dass Vision und strategische Ziele eines Unternehmens auf allen Ebenen klar kommuniziert und umgesetzt werden, damit alle Mitarbeiter auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Der Weg führt von der Vision über Durchbruchsziele und Jahresziele bis zu Maßnahmenplanung, Umsetzung und regelmäßiger Überprüfung.

Ausführlich: Hoshin Kanri: Der Weg zu einer effektiven Unternehmensstrategie

Human-Centered Design (HCD)

Human-Centered Design, auch nutzerzentriertes Design genannt, ist ein kreativer Ansatz zur Lösung von Problemen, der bei den Menschen beginnt, für die gestaltet wird. Ziel sind Produkte oder Dienstleistungen, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Der Prozess lässt sich in die Phasen Beobachten, Ideen entwickeln und Testen unterteilen.

Ausführlich: Human-Centered Design: Produkte, die den Kundenbedürfnissen entsprechen

I

ICE-Framework (Impact, Confidence, Ease)

Ein Framework zur Priorisierung von Produktmerkmalen. Du schätzt Impact (Wirkung), Confidence (Sicherheit der Schätzung) und Ease (Aufwand) jeweils auf einer Skala von 1 bis 10. Die Gesamtbewertung ergibt sich aus dem Produkt der drei Werte.

Ausführlich: Die Kunst der Priorisierung im Produktmanagement: ICE und GIST · Priorisieren mit der ICE Bewertungsmethode

Ideal Customer Profile (ICP)

Das Ideal Customer Profile beschreibt den idealen Kunden eines Unternehmens: den Kunden, der den höchsten Nutzen aus dem Angebot zieht, langfristig profitabel ist und dessen Bedürfnisse am besten zum Angebot passen. Anders als die Buyer Persona, die sich auf Einzelpersonen konzentriert, beschreibt das ICP Unternehmen (B2B) oder Gruppen (B2C) mit idealen Merkmalen.

Ausführlich: Ideal Customer Profile (ICP): Definition, Erstellung und Vorteile

Identitätsprisma (Kapferer)

Ein Modell von Jean-Noël Kapferer, das die Markenidentität in sechs Dimensionen beschreibt: Physique (Erscheinungsbild), Personality (Persönlichkeit), Culture (Kultur), Relationship (Beziehung), Reflection (Reflexion) und Self-Image (Selbstbild). Es hilft zu verstehen, wie eine Marke wahrgenommen wird und wie sie wahrgenommen werden möchte.

Ausführlich: Das Identitätsprisma von Kapferer

Ikigai

Ikigai ist ein in der japanischen Kultur verwurzeltes Konzept, das sich auf die Suche nach Lebenssinn und Lebensfreude konzentriert. Es hilft, die Schnittmenge zu finden zwischen dem, was man liebt, was man gut kann, was die Welt braucht und wofür man bezahlt werden kann. Im Unternehmenskontext kann Ikigai helfen, ein Unternehmen aufzubauen, das sowohl erfolgreich als auch erfüllend ist.

Ausführlich: Ikigai verbindet Sinn und Erfolg

Inbound E-Mail-Marketing

Beim Inbound E-Mail-Marketing gewinnst du Kunden durch wertvolle Inhalte und Erlebnisse, etwa Newsletter oder Rabattcodes für bestehende Kunden. Die E-Mails richten sich an Interessenten, die bereits Interesse gezeigt haben. Der Listenaufbau dauert länger, ist aber zielgerichteter und kostengünstiger.

Ausführlich: E-Mail-Marketing: Inbound oder Outbound?

Interleaving

Interleaving ist eine Lernmethode, bei der du mehrere verwandte Konzepte gleichzeitig lernst, indem du abwechselnd zwischen ihnen hin- und herspringst. Den Gegensatz bildet das lange Üben eines einzelnen Themas (blocked practice). Die Methode soll helfen, die Unterschiede zwischen Konzepten zu erkennen und Wissen flexibler anzuwenden.

Ausführlich: Interleaving: Der Turbo für dein Lernen

Internationale Marktpositionierung

Internationale Marktpositionierung bezeichnet die strategische Platzierung einer Marke auf dem globalen Markt. Es geht darum, ein einzigartiges Markenimage zu schaffen, das in verschiedenen Ländern und Kulturen ankommt. Dabei müssen globale Konsistenz und die Anpassung an lokale Gegebenheiten in Einklang gebracht werden.

Ausführlich: Internationale Marktpositionierung: Dein Wegweiser zum globalen Erfolg

Internationale Marktsegmentierung

Internationale Marktsegmentierung ist der Prozess, einen globalen Markt in kleinere, homogenere Gruppen von Konsumenten aufzuteilen. Die Gruppen werden anhand gemeinsamer Merkmale wie Bedürfnisse, Präferenzen, Kaufkraft oder kultureller Faktoren gebildet. So lassen sich maßgeschneiderte Marketingstrategien entwickeln und Ressourcen auf die vielversprechendsten Segmente lenken.

Ausführlich: Internationale Marktsegmentierung im Marketing

Ivy-Lee-Methode

Die Ivy-Lee-Methode ist eine Zeitmanagement-Technik zur Steigerung der Produktivität. Am Ende des Arbeitstages notierst du die sechs wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag und ordnest sie nach Priorität. Am nächsten Tag arbeitest du sie der Reihe nach ab, und nicht erledigte Aufgaben wandern auf die Liste des Folgetages.

Ausführlich: Produktiver mit der Ivy-Lee-Methode

J

Jobs-to-be-done (JTBD)

Jobs-to-be-done ist ein Konzept, das die Perspektive umdreht: Statt zu fragen, was ein Produkt kann, fragt man, welchen Job es für den Kunden erledigen soll. Ziel ist es, die tiefer liegenden Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erkennen und zu erfüllen. Wer eine Bohrmaschine kauft, will eigentlich ein Loch in der Wand.

Ausführlich: Jobs-to-be-done (JTBD) für die Kundenbedürfnisse · Mit dem Jobs-to-be-Done-Modell Kundenbedürfnisse besser verstehen

K

Kanban

Kanban ist eine agile Methode zur Optimierung von Arbeitsabläufen in Teams, die auf der visuellen Darstellung von Aufgaben, transparenter Kommunikation und kontinuierlicher Verbesserung beruht. Aufgaben werden als Karten auf einem Board durch Spalten wie To-Do, In Arbeit und Erledigt bewegt. So werden Engpässe früh sichtbar.

Ausführlich: Kanban optimiert deinen Arbeitsfluss

Kano-Modell

Mit dem Kano-Modell ermittelst du systematisch die Kundenzufriedenheit für ein Produkt, einen Service oder ein Projekt, indem Produkteigenschaften der erwarteten Zufriedenheit gegenübergestellt werden. Es beruht auf der Erkenntnis von Noriaki Kano, dass Kundenanforderungen fünf verschiedene Merkmale mit unterschiedlicher Wirkung auf die Zufriedenheit haben können.

Ausführlich: Erhöhe die Kundenzufriedenheit mit dem Kano-Modell

Kaufentscheidungsprozess

Der Kaufentscheidungsprozess beschreibt die Schritte, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für oder gegen einen Kauf entscheidet. Er besteht aus fünf Phasen: Bedarfserkennung, Informationssuche, Bewertung von Alternativen, Kaufentscheidung und Nachkaufverhalten. Jede Phase kann durch gezielte Marketingmaßnahmen beeinflusst werden.

Ausführlich: Der Kaufentscheidungsprozess · Die unsichtbaren Fäden im Kopf: Warum dein Gehirn längst gekauft hat, bevor du „Warenkorb“ klickst · Kaufentscheidungsprozess: So ticken Kunden

Kaufmotivation

Kaufmotivation bezeichnet die psychologischen Faktoren, die Verbraucher dazu bewegen, einen Kauf zu tätigen. Unterschieden werden acht Hauptmotive: Akzeptanz, Streben, Angst, finanzieller Gewinn, Gesundheit, Impuls, Bedarf und Vergnügen. Um die Kaufmotivation deiner Kunden zu verstehen, kannst du ihre Aktivitäten verfolgen, Daten nutzen und direktes Feedback einholen.

Ausführlich: Wie du die Kaufmotivation deiner Kunden verstehst und nutzt

KI-Marketing

KI-Marketing nutzt Algorithmen, Daten, Automatisierung und maschinelles Lernen, um Marketingprozesse zu optimieren, das Kundenerlebnis zu verbessern und Wachstum zu steigern. Für Verbraucher bedeutet es, häufiger auf Inhalte zu stoßen, die ihren Vorlieben entsprechen. Vorteile sind etwa höhere Effizienz, datenbasierte Erkenntnisse und bessere Personalisierung.

Ausführlich: KI-Marketing: Ein tiefer Einblick

Kidlins Gesetz

Kidlins Gesetz besagt: Wenn du ein Problem nicht aufschreiben kannst, hast du es noch nicht verstanden. Das schriftliche Festhalten zwingt dazu, ein Problem klar zu durchdenken und zu strukturieren. Oft zeigt sich erst beim Formulieren, dass es noch unklare Aspekte gibt.

Ausführlich: Kidlin's Gesetz: Wie klares Denken zu besseren Entscheidungen führt

Kill your Darlings

Kill your Darlings ist eine in der kreativen Welt verbreitete Metapher, die ursprünglich von Schriftstellern verwendet wurde. Sie rät dazu, selbst die Lieblingsstücke der eigenen Arbeit zu streichen, wenn sie das Gesamtwerk nicht voranbringen. Im Marketing kann das bedeuten, eine geliebte Kampagnenidee zu überarbeiten oder zu verwerfen, wenn die Daten gegen sie sprechen.

Ausführlich: Kill your Darlings: Ein unerlässlicher Schritt im kreativen Prozess

KISS-Prinzip (Keep It Simple and Stupid)

Ein Prinzip, das dazu ermutigt, Dinge nicht unnötig zu verkomplizieren: Mach es einfach und idiotensicher. Einfachheit sorgt dafür, dass mehr Menschen dich oder dein Produkt verstehen. Das Prinzip lässt sich in Kommunikation, Marketing und Design anwenden.

Ausführlich: Das KISS-Prinzip: Dein Weg zu effektiver Kommunikation und Marketing · KISS für E-Mails: Die 5-Satz-Formel · KISS für Meetings: 3 Regeln, die Zeit sparen

Knappheitsprinzip (Verknappung)

Ein psychologisches Prinzip, nach dem Menschen den Wert von Dingen, die nur in geringer Menge verfügbar sind, höher einschätzen als den von leicht verfügbaren Dingen. Robert Cialdini beschrieb Knappheit als eines von sechs Überzeugungsprinzipien. Beispiele sind limitierte Editionen und Countdown-Timer.

Ausführlich: Das Prinzip der Knappheit: Mehr als nur ein Verkaufstrick

Kognitive Leichtigkeit

Kognitive Leichtigkeit beschreibt, wie leicht oder schwer es für das Gehirn ist, Informationen zu verarbeiten. Leicht zu verarbeitende Informationen werden eher akzeptiert und als vertrauenswürdiger wahrgenommen. Im Marketing nutzt man das etwa durch einfache Sprache, übersichtliche Gestaltung, Wiederholung und vertraute Konzepte.

Ausführlich: Kognitive Leichtigkeit steigert die Wirkung deiner Botschaften

Kognitive Verzerrungen (Cognitive Biases)

Kognitive Verzerrungen sind systematische fehlerhafte Neigungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen. Sie entstehen, weil das Gehirn Energie sparen will und statt gründlicher Analyse Heuristiken, also mentale Abkürzungen, nutzt. Im Marketing helfen sie zu verstehen, warum Menschen oft unlogische Kaufentscheidungen treffen.

Ausführlich: Kognitive Verzerrungen: Dein Schlüssel zum Kundenhirn

Kohortenanalyse

Eine Methode der Kundenanalyse, bei der Kunden zu Gruppen (Kohorten) zusammengefasst werden, die ein bestimmtes Ereignis im selben Zeitraum gemeinsam haben, etwa das Datum des Erstkaufs. Anders als bei Segmenten wird das Verhalten dieser Gruppen über verschiedene Zeitpunkte hinweg verfolgt.

Ausführlich: Die Macht der Kohortenanalyse: Ein tiefer Einblick · Kohortenanalyse: So verstehst du endlich, was deine Kunden wirklich treiben

Konsumentenverhalten

Das Konsumentenverhalten beschreibt, wie und warum Menschen Produkte kaufen, wie sie Entscheidungen treffen und wie Marken auf sie wirken. Es wird durch kulturelle, soziale, persönliche und psychologische Faktoren beeinflusst, die Unternehmen im Marketing gezielt berücksichtigen.

Ausführlich: Faktoren, die das Konsumentenverhalten beeinflussen

Kostenorientierte Preisgestaltung

Bei der kostenorientierten Preisgestaltung wird der Preis anhand der Kosten für die Produktion oder Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung festgelegt. Er soll die Kosten decken und einen Gewinn abwerfen. Der Ansatz ist einfach umzusetzen, berücksichtigt aber nicht, was Kunden zu zahlen bereit sind.

Ausführlich: Kostenorientierte vs. wertorientierte Preisstrategien

Kotters 8-Stufen-Modell

Kotters 8-Stufen-Modell ist ein Rahmen für das Management von Veränderungen in Unternehmen, der den Veränderungsprozess in acht überschaubare Schritte unterteilt. Er reicht vom Erzeugen von Dringlichkeit über Führungsteam, Vision, Kommunikation, Beseitigen von Hindernissen und kurzfristige Erfolge bis zur Verankerung der Veränderungen.

Ausführlich: Kotters 8-Schritte-Modell zur Steuerung der Marketingveränderungen · Kotter’s 8-Stufen-Modell

KPI (Key Performance Indicator)

KPIs sind quantifizierbare Messgrößen, die zeigen, wie effektiv eine Organisation, eine Abteilung oder eine Person strategische Ziele erreicht. Sie sind eine Untergruppe der Metriken, die auf organisatorische Ziele ausgerichtet ist. Alle KPIs sind Kennzahlen, aber nicht alle Kennzahlen sind KPIs.

Ausführlich: OKR: KPIs vs Metriken

Kuckucksmarke (Foreign Branding)

Eine Kuckucksmarke ist ein Produkt, das so gestaltet oder präsentiert wird, dass es aus einem anderen Land zu stammen scheint, um attraktiver zu wirken. Das gelingt zum Beispiel über ein fremdsprachiges Etikett oder ein Design, das an eine fremde Kultur erinnert. Der Name spielt darauf an, dass das Produkt wie ein Kuckuck in das Nest einer anderen Kultur schlüpft.

Ausführlich: Kuckucksmarken und das Spiel mit der Wahrnehmung: Wie Foreign Branding funktioniert

Kunden-Avatar (Buyer Persona)

Der Kunden-Avatar, oft auch Buyer Persona genannt, repräsentiert den idealen Einzelnen oder das Unternehmen, das am meisten von deinen Produkten oder Dienstleistungen profitiert. Er beschreibt das perfekte Kundenprofil, das Umsatz und Profitabilität antreibt. Wer seinen Avatar kennt, kann sein Marketing gezielter ausrichten.

Ausführlich: Wie Du Deinen Ideal-Kunden-Avatar Identifizierst

Kundenakquisitionskosten (CAC, Customer Acquisition Cost)

Die Kundenakquisitionskosten sind eine Kennzahl, die angibt, wie viel Geld ein Unternehmen ausgeben muss, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Du berechnest sie, indem du die Gesamtkosten für die Neukundengewinnung durch die Anzahl der neu gewonnenen Kunden teilst. Ist der Wert zu hoch, solltest du deine Marketing- und Vertriebsstrategien überdenken.

Ausführlich: Alles was du über Kundenakquisitionskosten wissen musst

Kundenbindung

Kundenbindung geht über Zufriedenheit hinaus und entsteht, wenn Kunden eine emotionale Verbindung zu einem Unternehmen aufbauen und ihm langfristig treu bleiben. Stammkunden geben im Durchschnitt mehr aus und kosten weniger als die Gewinnung neuer Kunden.

Ausführlich: Kundenzufriedenheit und Kundenbindung: Warum sie entscheidend für deinen Erfolg sind

Kundensegmentierung

Kundensegmentierung ist der Prozess, bei dem ein Unternehmen seine Kundenbasis in kleinere Gruppen mit ähnlichen Merkmalen unterteilt. Diese Merkmale können demografisch, geografisch oder verhaltensbezogen sein. So lassen sich Marketingbotschaften gezielter abstimmen und Budgets effizienter einsetzen.

Ausführlich: Kundensegmentierung und Zielgruppenbildung

Kundenzufriedenheit

Kundenzufriedenheit bezeichnet das Maß, in dem die Erwartungen deiner Kunden an Produkte oder Dienstleistungen erfüllt oder übertroffen werden. Beeinflusst wird sie etwa durch Produktqualität, Servicequalität, Preis-Leistungs-Verhältnis und emotionale Bindung. Zufriedene Kunden kommen wieder und empfehlen ein Unternehmen weiter.

Ausführlich: Kundenzufriedenheit und Kundenbindung: Warum sie entscheidend für deinen Erfolg sind

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff für Technologien, die es Computern ermöglichen, menschenähnliche Aufgaben auszuführen. Im Grunde handelt es sich um Software, die Daten erkennen und daraus Schlussfolgerungen ziehen kann. Machine Learning und Deep Learning sind speziellere Formen davon.

Ausführlich: Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning: Was ist der Unterschied? · Was ist eine KI (Künstliche Intelligenz)?

L

Laffer-Kurve

Die Laffer-Kurve zeigt den Zusammenhang zwischen dem Steuersatz und den Steuereinnahmen eines Staates. Bei einem Steuersatz von 0 % und von 100 % nimmt der Staat nichts ein, dazwischen liegt ein optimaler Steuersatz mit maximalen Einnahmen. Die Kurve ist bogenförmig.

Ausführlich: Die Laffer-Kurve

Lateral Thinking (Querdenken)

Lateral Thinking ist ein Problemlösungsansatz, der unkonventionelle, nicht-lineare Methoden nutzt, um neue Ideen zu entwickeln. Statt Schritt für Schritt vorzugehen, springt man von einem Gedanken zum nächsten, oft in scheinbar unzusammenhängenden Mustern. Der Begriff wurde von Edward de Bono geprägt.

Ausführlich: Lateral Thinking: Der kreative Ansatz im Marketing

Lead Magnet

Ein Lead Magnet ist ein für die Empfänger relevantes Angebot, das für Eintragungen in deine E-Mail-Liste sorgt. Geeignet sind zum Beispiel Checklisten, Cheat Sheets, Schnellstartanleitungen, Vorlagen oder ein Mini-E-Mail-Kurs.

Ausführlich: E-Mail Marketing 2022 · Wie du unwiderstehliche Lead-Magneten für dein Marketing erstellst

Leadership-Map

Die Leadership-Map von Ruth Seliger ist ein Modell, das Führungskräften Orientierung in der Komplexität ihrer Aufgaben gibt. Sie bietet einen Überblick über wichtige Aufgaben, Fähigkeiten und Haltungen und besteht aus drei Dimensionen: Praxis, Profession und Prozess von Führung. Zur Praxis gehören das Führen von sich selbst, von Menschen und der Organisation.

Ausführlich: Ruth Seligers Leadership-Map: Ein Leitfaden für effektive Führung

Lean Canvas

Das Lean Canvas ist ein Werkzeug zur Erstellung eines Geschäftsmodells und fasst die wesentlichen Elemente eines Businessplans kompakt zusammen. Es wurde von Ash Maurya entwickelt. Damit sollen Gründer schnell erkennen, ob ihre Geschäftsidee tragfähig ist oder angepasst werden muss.

Ausführlich: Mit Lean Canvas schnell deine Geschäftsideen testen

Lean Startup

Lean Startup ist eine von Eric Ries entwickelte Methode, um Unternehmen risikoarm und effizient zu gründen. Sie verbindet Prinzipien der schlanken Produktion mit agilen Entwicklungsmethoden und setzt auf schnelles Feedback, validiertes Lernen und laufende Anpassung an Kundenbedürfnisse. Kern ist der Bauen-Messen-Lernen-Zyklus.

Ausführlich: Lean Startup: Die wichtigsten Prinzipien aus dem Buch von Eric Ries

Leitbild (Unternehmensleitbild)

Ein Leitbild ist eine langfristige, nicht auf das Tagesgeschäft bezogene Zielvorgabe eines Unternehmens oder einer Institution. Es ist die schriftliche Erklärung einer Organisation zu ihrem Selbstverständnis und ihren Grundprinzipien und beschreibt einen realistischen Zielzustand. Intern gibt es Richtung und Motivation, nach außen macht es deutlich, wofür die Organisation steht.

Ausführlich: Unternehmensphilosophie - Leitbild des Unternehmens

Lerneffekte (Erfahrungskurveneffekte)

Lerneffekte beschreiben den Zusammenhang zwischen wachsender Erfahrung und sinkenden Kosten: Je öfter ein Unternehmen eine Aufgabe ausführt, desto effizienter wird es. Das Konzept stammt aus der Luftfahrtindustrie, wo sich die Produktionszeit mit jeder Verdopplung der gefertigten Einheiten um einen konstanten Prozentsatz verringerte. Dieses Phänomen wurde als Erfahrungskurve bekannt.

Ausführlich: Lerneffekte – Wie du durch Erfahrung effizienter wirst

Lerntypen nach Vester

Eine Kategorisierung von Frederic Vester, die beschreibt, wie Menschen Informationen aufnehmen und verarbeiten. Er unterscheidet den visuellen, den auditiven, den haptisch-motorischen und den kommunikativ-intellektuellen Lerntyp. Im Marketing kannst du Inhalte entsprechend anpassen.

Ausführlich: Die Lerntypen nach Vester: Ein Schlüssel zur effektiven Kommunikation

Leverage-Effekt (Hebelwirkung)

Der Leverage-Effekt beschreibt, wie du mit einer relativ kleinen Investition eine überproportionale Wirkung erzielst. Der Begriff stammt aus der Finanzwelt, wo der Effekt oft mit Fremdkapital erreicht wird. Im Marketing wirken etwa virale Inhalte oder Mundpropaganda als Hebel.

Ausführlich: Der Leverage-Effekt: Wie Hebelwirkung den ROI steigern kann

Lewins Drei-Phasen-Modell

Das Drei-Phasen-Modell des Psychologen Kurt Lewin beschreibt Veränderung in drei Schritten: Auftauen (Unfreeze), Verändern (Change) und Einfrieren (Refreeze). Zuerst wird der Status quo in Frage gestellt, dann werden neue Strategien umgesetzt und schließlich als neuer Standard gefestigt. Das Modell lässt sich auch im Marketing zur Steuerung von Veränderungsprozessen nutzen.

Ausführlich: Kurt Lewins Phasenmodell · Lewin’s 3-Stufen-Modell

Loop Marketing (Growth Loops)

Loop Marketing ist die Gestaltung von Marketing-Mechaniken, bei denen der Output eines Zyklus zum Input des nächsten wird, etwa in Form von Nutzern, Content, Daten oder Empfehlungen. Anders als der Funnel, der beim Kauf endet, beginnt eine Schleife dort neu. Jede Schleife besteht aus Trigger, Value Moment, Contribution und Reinforcement.

Ausführlich: Loop Marketing: Wachstum mit System

M

Machine Learning (ML)

Machine Learning ist eine spezielle Form der Künstlichen Intelligenz, bei der Computermodelle aus Erfahrung lernen, statt explizit programmiert zu werden. Durch Training mit Daten lernt der Computer, Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Ein Beispiel sind Produktempfehlungen in Online-Shops auf Basis von Käufen und Surfverhalten.

Ausführlich: Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning: Was ist der Unterschied?

Mail Privacy Protection

Mail Privacy Protection ist eine Datenschutzfunktion von Apple, die verhindert, dass über Zählpixel bestimmt werden kann, ob und wann eine E-Mail geöffnet wurde. Dazu werden die Grafiken direkt nach dem Versand heruntergeladen und nicht erst beim Öffnen, zusätzlich wird die IP-Adresse maskiert. Dadurch verliert die Öffnungsrate als Kennzahl an Aussagekraft.

Ausführlich: Warum nicht nur die Öffnungsrate betrachtet werden sollte?

Management by Walking Around (MBWA)

Management by Walking Around ist eine Managementtechnik, bei der Führungskräfte ihre Büros verlassen und direkt zu ihren Mitarbeitern gehen, um zu beobachten, zuzuhören und Fragen zu stellen. Sie wurde von den Top-Managern von Hewlett-Packard populär gemacht. Wichtig sind regelmäßige Runden, echte Aufmerksamkeit und das aktive Einholen von Feedback.

Ausführlich: Management by Walking Around: Eine direkte Art der Führung

Markenfilter

Ein strategisches Instrument, das hilft, Identität und Kernbotschaften einer Marke zu definieren und zu kommunizieren. Jede Marketingbotschaft und Maßnahme durchläuft dabei Schlüsselfragen zu Markenwerten, Zielgruppe, Kernbotschaft, Ton und Stil sowie visueller Identität. So wird sichergestellt, dass alles zur Marke passt.

Ausführlich: Der Markenfilter für eine klare Markenstrategie

Markenführung (Markenmanagement)

Markenführung umfasst alle Aktivitäten, die dem Aufbau, der Pflege und der Positionierung einer Marke dienen und ihren Wert steigern sollen. Ziel ist es, die Markenidentität, also wie das Unternehmen sich selbst sieht, und das Markenimage, also wie Kunden es wahrnehmen, zu steuern und in Einklang zu bringen.

Ausführlich: Markenmanagement für deine Markenbildung

Markenidentität nach Meffert und Burmann

Der Ansatz der menschlichen Markenidentität nach Meffert und Burmann schreibt Marken menschliche Züge zu, also eine Persönlichkeit, Werte und Emotionen, mit denen sich die Zielgruppe identifizieren kann. Wichtige Komponenten sind Markenpersönlichkeit, Markenwerte, Markenemotionalität und Markenbeziehungen. Eine starke menschliche Markenidentität schafft Vertrauen und fördert die Kundenbindung.

Ausführlich: Die Markenidentität nach Meffert und Burmann

Markenimage (Markenbild)

Das Markenbild, auch Markenimage genannt, ist die Wahrnehmung deiner Marke durch die Konsumenten. Es umfasst alle Assoziationen und Eindrücke, die Kunden mit der Marke verbinden. Elemente wie Logo, Farben, Schriften, Bilder sowie Ton und Stil prägen es.

Ausführlich: Das Markenbild: Wie du eine starke Markenidentität aufbaust

Markenkern (Markenessenz)

Der Markenkern ist die zentrale Idee oder das zentrale Versprechen, das eine Marke ausmacht. Er ist der grundlegende Wert, der die Marke einzigartig macht und von der Konkurrenz unterscheidet, und sollte sich in allen Aspekten von Marketing und Unternehmensstrategie widerspiegeln.

Ausführlich: Die Essenz der Marke

Markenleuchtturm

Ein Konzept, das hilft, die zentralen Werte und die Vision einer Marke zu definieren und zu kommunizieren. Er dient als Orientierungspunkt für Marketingaktivitäten und Unternehmensentscheidungen. Seine Elemente sind Vision, Mission, Werte, Positionierung und Markenversprechen.

Ausführlich: Der Markenleuchtturm für eine starke Markenführung

Markenpersönlichkeit

Die Markenpersönlichkeit ist der menschliche Charakter einer Marke und beschreibt, wie sie von anderen wahrgenommen wird. Sie ist geprägt von den Werten, Eigenschaften und Emotionen, die die Marke verkörpert.

Ausführlich: Markenpositionierung und -persönlichkeit: Wie du deine Marke in den Köpfen deiner Kunden verankerst

Markenpersönlichkeit nach Aaker (5-Dimensionen-Modell)

Das Modell von Jennifer Aaker beschreibt und differenziert Marken anhand menschlicher Charakterzüge. Es teilt Markenpersönlichkeiten in fünf Dimensionen ein: Aufrichtigkeit, Erregung/Spannung, Kompetenz, Kultiviertheit und Robustheit.

Ausführlich: Aaker's 5-Dimensionen-Modell

Markenpositionierung

Markenpositionierung ist der Prozess, durch den du deine Marke in den Köpfen deiner Zielgruppe verankerst. Du legst fest, was deine Marke ausmacht und wofür sie steht, und gibst ihr eine klare Identität mit einem Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Marken.

Ausführlich: Markenpositionierung und -persönlichkeit: Wie du deine Marke in den Köpfen deiner Kunden verankerst

Markentonalität

Der Ton einer Marke beschreibt, wie sie auftritt, kommuniziert und ihre Botschaften vermittelt. Er umfasst neben den verwendeten Worten auch Design, Bilder und Verhalten der Marke und kann etwa formell, humorvoll, optimistisch oder motivierend sein. Ein einheitlicher Ton schafft Vertrauen und macht die Marke unverwechselbar.

Ausführlich: Wie Du den richtigen Ton für Deine Marke findest

Markentreue

Markentreue ist mehr als die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden weiter bei einer Marke kaufen. Echte Markentreue entsteht, wenn Kunden eine emotionale Bindung zur Marke haben und bereit sind, dafür Umwege in Kauf zu nehmen. Sie hängt etwa von Produktqualität, Kundenservice und Markenwerten ab.

Ausführlich: Der ultimative Leitfaden zur Schaffung von Markentreue, die Bestand hat

Markenverhalten (Brand Behaviour)

Markenverhalten beschreibt die Handlungen und Kommunikationsweisen einer Marke gegenüber ihren Kunden und der Öffentlichkeit. Es umfasst alle Interaktionen von der Werbung über den Kundenservice bis zu Social Media und prägt Wahrnehmung und Image der Marke. Konsistentes und authentisches Verhalten schafft Vertrauen und Wiedererkennung.

Ausführlich: Markenverhalten: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Markenstrategie

Markenwert

Der Markenwert beschreibt den immateriellen Wert einer Marke. Er ergibt sich aus der Wahrnehmung der Kunden und den Gefühlen, die sie mit der Marke verbinden. Elemente sind Markenbekanntheit, Markenassoziationen, Markentreue und Markenwahrnehmung.

Ausführlich: Der Markenwert: Ein Leitfaden zur Steigerung und Messung

Market-Based-View (MBV)

Der Market-Based-View ist ein strategischer Ansatz, der sich auf den Markt und externe Faktoren wie Kundenbedürfnisse, Wettbewerbskräfte und Branchentrends konzentriert. Ziel ist es, Marktchancen zu erkennen und zu nutzen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Ein zentrales Element ist das Modell der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter.

Ausführlich: Market-Based-View im Marketing

Marketing

Marketing ist ein Prozess, mit dem Unternehmen Waren und Dienstleistungen entwickeln, bewerben und an Kunden verkaufen. Es geht darum, herauszufinden, was Kunden wollen und brauchen, und passende Angebote zu entwickeln. Zugleich ist Marketing eine Strategie, um Beziehungen zu Kunden aufzubauen und ihre Loyalität zu gewinnen.

Ausführlich: Definition und Evolution des Marketings: Eine Reise durch die Zeit · Unterschied Marketing und Werbung: Mehr als nur Begrifflichkeiten

Marketing Angle System

Ein Rahmenwerk, das die Effektivität von Marketingkampagnen durch spezifische Blickwinkel (Angles) steigern soll. Beispiele sind die Winkel Kundenbedürfnisse, emotionale Verbindung, Wertversprechen, Innovation und Nachhaltigkeit. Sie helfen, Botschaften zu diversifizieren und auf die Zielgruppe abzustimmen.

Ausführlich: Das Marketing Angle System

Marketing Management

Marketing Management bezeichnet den Prozess der Planung, Organisation, Steuerung und Kontrolle der Marketingaktivitäten eines Unternehmens. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden optimal zu befriedigen und gleichzeitig den Unternehmenserfolg zu steigern.

Ausführlich: Dein Leitfaden zur Definition von Marketing Management · Marketing-Management & -Planung: Dein Fahrplan

Marketing Mix Modeling (MMM)

Marketing Mix Modeling ist eine statistische Analysemethode, die untersucht, wie sich verschiedene Marketingaktivitäten auf Umsatz oder andere Geschäftsziele auswirken. Sie soll den Einfluss einzelner Komponenten des Marketing-Mix isolieren und bewerten. So lässt sich erkennen, welche Maßnahmen am erfolgreichsten sind und wo das Budget am meisten bewirkt.

Ausführlich: Marketing Mix Modeling

Marketing Value Wheel

Das Marketing Value Wheel ist ein von David J. Carr entwickeltes Modell, das zeigt, wie Marketing Wert schafft. Carr unterscheidet drei Arten von Wert: Geschäftswert wie Wachstum und Effizienz, Verbraucherwert wie Markenwahl und Loyalität sowie kulturellen Wert durch gemeinsame Überzeugungen. Das Rad zeigt die Haupttreiber des Unternehmens- und Verbraucherwerts und die Strategien, die diese beeinflussen.

Ausführlich: Was bedeutet Wert im Marketing?

Marketing-Mix (4Ps)

Der Marketing-Mix ist ein Werkzeug, das Unternehmen hilft, die passende Marketingstrategie für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu entwickeln. Er wird in die 4Ps unterteilt: Product (Produkt), Price (Preis), Place (Vertrieb) und Promotion (Werbung). Diese Bestandteile müssen wie Zutaten eines Rezepts richtig kombiniert werden.

Ausführlich: Marketing Mix einfach erklärt · 4Ps Marketing Beispiele

Marketing-Umgebung

Die Marketing-Umgebung umfasst alle internen und externen Einflüsse, die auf ein Unternehmen und seine Marketingstrategien einwirken. Zur internen Umgebung gehören etwa Ressourcen, Strukturen und Unternehmenskultur, zur externen alle Faktoren außerhalb des Unternehmens. Sie beeinflusst alle Marketingentscheidungen von der Produktentwicklung bis zur Kommunikation.

Ausführlich: Marketing-Umgebung: Definition, Elemente und ihre Bedeutung

Marketinginstrumente

Marketinginstrumente sind konkrete Mittel und Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen seine Marketingziele erreicht. Bekannt wurden sie als die „vier P's“ des Marketings: Produkt, Preis, Ort (Distribution) und Promotion. Daraus ergeben sich Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.

Ausführlich: Was sind Marketinginstrumente?

Marketingkonzept

Marketingkonzepte sind strukturierte Pläne, die festlegen, wie ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen am Markt positionieren will. Sie beantworten Fragen nach Zielgruppe, Kundenbedürfnissen und Differenzierung vom Wettbewerb. Typische Bausteine sind Analyse der Ausgangssituation, Zieldefinition und Strategieentwicklung.

Ausführlich: Marketing Konzepte: Wie du dein Unternehmen richtig positionierst

Marketingmaßnahmen

Marketingmaßnahmen sind gezielte Aktivitäten, mit denen Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen bewerben und ihre Zielgruppe erreichen. Beispiele sind Online-Marketing wie E-Mail-Marketing und SEO, Social-Media-Marketing oder Event-Marketing.

Ausführlich: Marketingmaßnahmen Beispiele: Der effektive Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg

Marketingorientierung

Bei der Marketingorientierung steht der Kunde im Mittelpunkt aller Entscheidungen. Man fragt zuerst, was Kunden wollen und brauchen, und entwickelt dann passende Produkte oder Dienstleistungen. Ziel sind Mehrwert und langfristige Kundenbeziehungen.

Ausführlich: Marketing- vs. Verkaufsorientierung: Ein Kampf der Giganten

Marketingprozess

Der Marketingprozess ist ein systematischer Ansatz zur Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingaktivitäten. Er lässt sich in fünf Phasen unterteilen: Situationsanalyse, Zielsetzung, Strategieentwicklung, taktische Maßnahmen sowie Kontrolle und Anpassung.

Ausführlich: Der Marketingprozess und seine Stufen

Marketingstrategie

Eine Marketingstrategie ist ein Plan, der festlegt, wie ein Unternehmen seine Zielgruppe erreichen und überzeugen will. Beispiele für Strategien sind Content Marketing, Influencer Marketing und Guerilla Marketing.

Ausführlich: Marketingstrategien Beispiele: So bringst du dein Unternehmen auf Erfolgskurs

Marktgleichgewicht

Das Marktgleichgewicht ist der Zustand eines Marktes, in dem die angebotene Menge genau der nachgefragten Menge entspricht. Es liegt im Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage und bestimmt Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge. Weicht ein Markt davon ab, spricht man von Ungleichgewicht, etwa einem Nachfrageüberschuss.

Ausführlich: Marktgleichgewicht: Das Fundament der Marktwirtschaft

Marktpositionierung

Marktpositionierung ist ein von Al Ries und Jack Trout entwickeltes strategisches Konzept. Weil die Köpfe der Konsumenten mit Botschaften überfüllt sind, muss eine Marke eine feste Schublade im Gehirn der Zielgruppe besetzen. Wer die erste Assoziation in einer Kategorie besitzt, gewinnt.

Ausführlich: Marktpositionierung: Erfolg planen? · Marktpositionierung: Konkurrenz schlagen?

Maslowsche Bedürfnishierarchie

Die Maslowsche Bedürfnishierarchie ist ein psychologisches Modell, das menschliche Bedürfnisse in fünf aufeinander aufbauende Ebenen gliedert: physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Bedürfnisse nach Wertschätzung und Selbstverwirklichung. Im Marketing sprichst du je nach Produkt gezielt eine dieser Ebenen an.

Ausführlich: Die Maslowsche Bedürfnishierarchie im Marketing

Mehrstufige E-Mail-Kampagne

Eine mehrstufige E-Mail-Kampagne besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Mailings statt eines Einzelmailings. Die erste Mail wird durch einen Trigger ausgelöst, die weiteren durch zusätzliche Auslöser in Form von Aktionen oder Zeiträumen. Typische Anlässe sind Onboarding neuer Kunden oder Warenkorbabbrüche.

Ausführlich: Mehrstufige E-Mail Kampagnen

Message Map

Eine Message Map ist ein Werkzeug, mit dem eine Botschaft vereinfacht, verdeutlicht und verstärkt wird. Ziel ist eine starke Botschaft, die Aufmerksamkeit erregt, in Erinnerung bleibt und Käufer zum Handeln inspiriert. Die Kernaussage sollte sich in etwa 7 Sekunden oder mit maximal 23 Wörtern vermitteln lassen.

Ausführlich: Was du über die Message Map wissen musst

Micro Conversion

Micro Conversions sind kleine Zwischenziele vor der finalen Conversion, etwa ein Klick auf „In den Warenkorb“, das Öffnen eines Filters, eine Newsletter-Anmeldung oder der Start eines Checkouts. Wenn du Micro Conversions verbesserst, verbessert sich oft auch der Rest. Gerade UX Writing wirkt häufig bei diesen kleinen Entscheidungen.

Ausführlich: UX Writing in Zahlen für mehr Erfolg

Micro-Moments

Micro-Moments sind kurze Augenblicke, in denen Verbraucher eine klare Absicht haben: Sie wollen etwas lernen, etwas tun, etwas kaufen oder irgendwohin gehen. Typisch ist der spontane Griff zum Smartphone, um schnell eine Antwort zu finden. Google erkannte diese Momente 2011 als Gelegenheit, Einblicke in das Leben der Konsumenten zu gewinnen.

Ausführlich: Micro-Moments im Marketing

Minimal Viable Brand (MVB)

Eine Minimal Viable Brand ist die einfachste Form einer Marke, die dennoch alle wesentlichen Elemente enthält, um bei der Zielgruppe Anklang zu finden. Ähnlich wie beim Minimum Viable Product geht es darum, schnell auf den Markt zu kommen und die Marke anhand von Kundenfeedback weiterzuentwickeln.

Ausführlich: Minimal Viable Brand als effektive Markenstrategie

Minimum Viable Segment (MVS)

Das Minimum Viable Segment ist die kleinste Gruppe von Kunden, die dein Produkt kaufen würden und deren Bedürfnisse du befriedigen kannst. Du konzentrierst dich zuerst auf diesen überschaubaren Markt, bevor du größer vermarktest. Die Idee baut auf dem Minimum Viable Product aus der Lean-Startup-Bewegung auf.

Ausführlich: Fokussiert bleiben mit dem Minimum Viable Segment

Mission

Die Mission beschreibt, wie ein Unternehmen seine Vision erreichen will, also welchen Weg es geht und was es heute dafür tut. Sie sollte klar und konkret sein, den Kundennutzen in den Mittelpunkt stellen und Team wie Kunden Orientierung geben. Zusammen mit der Vision bildet sie die Basis der Unternehmensstrategie.

Ausführlich: Die Kunst einer wirkungsvollen Vision und Mission · Mission vs. Vision: Der Wegweiser für Dein Unternehmen · Warum du eine Mission und Vision benötigst

Mobile First

Mobile First ist der strategische Ansatz, ein Design zuerst für mobile Endgeräte zu optimieren und erst danach für größere Bildschirme wie den Desktop. Inhalte werden dabei nach Wichtigkeit priorisiert. Im E-Mail-Marketing ist das wichtig, weil immer mehr Empfänger ihre Mails auf dem Smartphone lesen.

Ausführlich: Mobile first für dein E-Mail Marketing

Modernes Betriebsmodell

Das moderne Betriebsmodell ist ein aktualisierter Ansatz dafür, wie man ein Unternehmen am besten ausrichtet, führt, verändert, anpasst und optimiert. Ziel ist es, die Lücke in der Strategieumsetzung zu schließen. Zu seinen Komponenten gehören das Definieren des Ziels, das Verändern und Führen des Geschäfts mit OKRs und KPIs, die Arbeitsorganisation sowie das Bewerten und Anpassen.

Ausführlich: Warum das moderne Betriebsmodell nutzen?

Moodboard

Ein Moodboard ist eine Collage aus Bildern, Texten, Farben und anderen visuellen Elementen, die eine bestimmte Stimmung oder ein Thema darstellt. Es legt eine visuelle Richtung für ein Projekt fest, sammelt Inspiration und erleichtert die Kommunikation von Ideen. Moodboards können digital oder physisch erstellt werden.

Ausführlich: Moodboards: Ein kraftvolles Werkzeug für kreative Projekte

MoSCoW-Methode

Die MoSCoW-Methode ist eine Priorisierungstechnik, mit der Aufgaben oder Anforderungen in vier Stufen eingeteilt werden: Must have, Should have, Could have und Won't have. Sie stammt ursprünglich aus der Softwareentwicklung und wird heute auch im Marketing eingesetzt.

Ausführlich: Die MoSCoW-Methode zur effizienten Priorisierung im Marketing

Multi-Channel-Vertrieb

Multi-Channel-Vertrieb bezeichnet die Nutzung mehrerer Vertriebskanäle, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Dazu gehören traditionelle Kanäle wie Ladengeschäfte und Kataloge sowie digitale wie Online-Shops, Social Media und E-Mail-Marketing. So werden mehr Kunden erreicht, die selbst wählen können, wie und wo sie einkaufen.

Ausführlich: Multi-Channel Vertrieb im Marketing

Multipart-Mail

Eine Multipart-Mail enthält sowohl eine HTML-Version als auch eine reine Textversion einer E-Mail. Lässt der Empfängerserver die HTML-Version nicht zu oder kann ein Gerät nur Text darstellen, wird die Textversion ausgeliefert. Da viele Spamfilter auf das Vorliegen einer Textversion achten, verbessert sie auch die Zustellrate.

Ausführlich: Text Mail vs. HTML Mail

MVP (Minimum Viable Product)

Das einfachste Produkt, mit dem du deine Grundidee ausdrücken und den Markt testen kannst. Das Konzept wurde in der Lean-Startup-Bewegung populär. Du baust das MVP, testest es am Markt, sammelst Nutzerfeedback und verbesserst das Produkt schrittweise.

Ausführlich: Das Minimum Viable Product: Weniger ist mehr

MVT (Minimum Viable Test)

Ein agiler Ansatz für Marketingprojekte und das Gegenteil des traditionellen Wasserfallansatzes. Er gilt als schnellster Weg, Feedback von Kunden und Interessenten zu erhalten. Er eignet sich besonders, wenn Marketingteams unter Unsicherheit und ständiger Veränderung arbeiten.

Ausführlich: Der Minimum Viable Test (MVT) im Marketing

Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI)

Der Myers-Briggs-Typenindikator ist ein von Katharine C. Briggs und Isabel Briggs Myers entwickelter Test, inspiriert von Carl Gustav Jungs psychologischen Typen. Er ordnet Menschen anhand von vier Dichotomien wie Extraversion und Introversion einem von 16 Typen zu. Das Instrument wird in Studium, Marketing und HR genutzt, aber auch kontrovers diskutiert.

Ausführlich: Myers-Briggs-Typenindikator verstehen und nutzen

N

Nachahmerprodukt (Me-too-Produkt)

Ein Nachahmerprodukt gleicht einem meist innovativen Originalprodukt in vielen Eigenschaften und Fähigkeiten und kommt bei Erfolg des Erstanbieters möglichst kurz darauf auf den Markt. Das Original ist oft Marktführer oder hat den Markt erst geschaffen. Nachahmer können ein bestehendes Konzept etwa durch bessere Qualität, niedrigeren Preis, besseren Service oder neues Design optimieren.

Ausführlich: Innovationen vs. Copycats

Negativer Trigger

Negative Trigger sind Auslöser für Trigger-Mails, die auf negativen Ereignissen beruhen. Beispiele sind ein nicht eingelöster Gutschein, eine lange Abwesenheit im Online-Shop oder eine schlechte Bewertung. Die daraus entstehenden Kampagnen sind meist Reaktivierungskampagnen.

Ausführlich: Negative Trigger im E-Mail Marketing

Net Promoter Score (NPS)

Der Net Promoter Score ist ein Index, der misst, wie wahrscheinlich Kunden ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Dienstleistung weiterempfehlen. Befragte bewerten dies auf einer Skala von 0 bis 10 und werden in Fürsprecher (9 bis 10), Unentschiedene (7 bis 8) und Kritiker (0 bis 6) eingeteilt. Der NPS ergibt sich aus der Differenz der prozentualen Anteile von Fürsprechern und Kritikern.

Ausführlich: Zufriedenheit der Kunden messen - Net Promoter Score

Neuromarketing

Neuromarketing misst, bewertet und optimiert Werbung, Broschüren und Markenführung mit psychologischen Methoden. Es betrachtet, wie Informationen über Sensorik, Geschichten, Symbole und Sprache ins Gehirn gelangen und dort gefiltert werden.

Ausführlich: Neuromarketing 2.0: Ein umfassender Leitfaden

Neurorhetorik

Neurorhetorik ist eine junge Wissenschaft, die sich mit Sprache und ihrer Wirkung beschäftigt. Auf Websites angewendet ergeben sich Überschneidungen mit Erkenntnissen der Hirnforschung und Erfahrungen aus der User Experience. Sie hilft, nicht nur besser zu texten, sondern Botschaften gehirngerecht zu vermitteln.

Ausführlich: Neurorhetorik: Dein Schweizer Taschenmesser für effektive Websites

Nischenmarkt

Ein Nischenmarkt ist eine konzentrierte Gruppe von Menschen oder Unternehmen, die ein bestimmtes Produkt kaufen möchten. Wer ihn bedient, bietet spezifische Produkte oder Dienstleistungen für spezifische Zielgruppen an, statt den Massenmarkt mit einer breiten Palette zu bedienen. Das verengt den Fokus, erhöht die Glaubwürdigkeit und verschafft einen Vorteil gegenüber Generalisten.

Ausführlich: Was ist ein Nischenmarkt? Vorteile und wie man einen findet

North Star Metric (NSM)

Die North Star Metric ist eine einzige Kennzahl, die das gesamte Unternehmen auf eine übergeordnete Mission ausrichtet und gleichzeitig den Wert widerspiegelt, den Kunden erhalten. Sie macht die Mission messbar und verfolgbar und gibt der Organisation Orientierung, Fokus und Richtung.

Ausführlich: Die Macht des North Star Metric im Marketing · OKR: Der Nordstern und die wichtigsten Kennzahlen

O

OKR (Objectives and Key Results)

OKRs sind ein Rahmenwerk zum Setzen und Verfolgen von Zielen. Sie bestehen aus Objectives, die qualitativ beschreiben, was erreicht werden soll, und Key Results, die quantitativ messen, ob die Ziele erreicht werden. OKRs schaffen Fokus, Transparenz und Verantwortlichkeit im Unternehmen.

Ausführlich: Ein umfassender OKR Leitfaden · OKR hilft dir bei der Formulierung der Unternehmensziele · OKRs: Der Schlüssel zu effektiver Zielsetzung und Ergebnismessung · Was sind OKRs?

OKR-Objektive

OKR-Objektive sind die ambitionierten Ziele innerhalb von OKRs (Objectives and Key Results). Sie sind qualitativ, inspirierend und herausfordernd, während die zugehörigen Key Results quantitativ sind und den Fortschritt messen. Eine gängige Empfehlung lautet drei bis fünf Objektive pro Unternehmen.

Ausführlich: Alles, was du über OKR-Objektive wissen musst

OKR-Reifemodell

Das evolutionäre OKR-Reifemodell ist eine Methode, um den aktuellen Stand der OKR-Implementierung in einer Organisation zu bewerten. Es zeigt, wo sich eine Organisation auf dem Weg von den ersten Schritten bis zur vollständig ausgereiften Anwendung von OKRs befindet. Jede Stufe bietet eigene Vorteile, nicht jede Organisation muss den höchsten Reifegrad anstreben.

Ausführlich: Das evolutionäre OKR-Reifemodell

Open Time Marketing

Open Time Marketing ist eine Marketingstrategie, bei der Inhalte in Echtzeit genau in dem Moment an den Empfänger geliefert werden, in dem er die Nachricht öffnet. Statt einer statischen Nachricht wird eine dynamische Nachricht versendet, deren Inhalt sich zum Beispiel in einer E-Mail je nach Öffnungszeitpunkt ändert.

Ausführlich: Open Time Marketing: Der Schlüssel zu personalisierter Kundenansprache

Operating Model

Ein Operating Model ist ein Rahmenwerk, das beschreibt, wie ein Unternehmen arbeitet, um seine strategischen Ziele zu erreichen. Es legt Organisationsstruktur, wichtigste Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie Systeme und Tools fest. Kurz gesagt zeigt es, wer was im Unternehmen macht und wie die Bereiche zusammenarbeiten.

Ausführlich: Mit dem Operating Model organisierst du dein Unternehmen richtig (OKR)

Operatives Marketing

Operatives Marketing setzt die langfristigen Strategien des strategischen Marketings in die Praxis um. Es kümmert sich um die täglichen Aufgaben und kurzfristigen Maßnahmen, die notwendig sind, um Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu vermarkten.

Ausführlich: Operatives Marketing einfach erklärt: Deine Praxisanleitung mit Beispielen

Organisationskultur

Die Organisationskultur entsteht innerhalb eines Unternehmens und umfasst die Werte, Überzeugungen und Normen, die dort gelebt werden. Sie prägt Einstellungen und Verhalten der Mitarbeiter und beeinflusst, wie Entscheidungen getroffen werden und Teams zusammenarbeiten. Von ihr zu unterscheiden ist die Nationalkultur, die von der umgebenden Gesellschaft geprägt wird.

Ausführlich: Kulturmanagement in Organisationen

Organisationsstruktur

Eine Organisationsstruktur besteht aus den Teilen, die organisiert werden, und den Abläufen, wie diese Teile miteinander funktionieren. Sie legt fest, welche Aufgaben von welcher Abteilung zu erledigen sind und wie die Abteilungen zueinander in Beziehung stehen. Sie bietet einen groben Rahmen, der durch weitere Regelwerke näher spezifiziert werden muss.

Ausführlich: Organisationsstrukturen der Big Six

Organisatorische Ausrichtung (Organizational Alignment)

Organisatorische Ausrichtung bedeutet, dass alle Anstrengungen, Ressourcen und Prozesse eines Unternehmens auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet sind. Angestrebt wird sowohl eine vertikale Ausrichtung, also ein klarer Informationsfluss von oben nach unten, als auch eine horizontale Ausrichtung, bei der Abteilungen, Teams und Einzelpersonen zusammenarbeiten.

Ausführlich: Organisatorische Ausrichtung: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden

Osborn-Checkliste

Die Osborn-Checkliste ist eine Kreativitätstechnik, die durch spielerisch-experimentelle Modifizierung bestehender Produkte und Prozesse systematisch Ideen für Neues liefert. Du beantwortest dafür allein oder im Team eine feste Reihe von Fragen wie Anders verwenden, Anpassen, Ändern oder Vergrößern. Die Reihenfolge ist egal, wichtig ist, dass jede Frage beantwortet wird.

Ausführlich: Osborn-Checkliste

OSKAR-Coaching-Methode

Die OSKAR-Methode ist ein lösungsorientiertes Coaching-Tool, das hilft, konkrete Umsetzungsschritte zu einem bereits bekannten Ziel zu benennen. Der Name steht für die fünf Schritte Outcome (Ergebnis), Situation (Ausgangslage), Know-how (Ressourcen), Maßnahmen (Umsetzungsschritte) und Review (Rückblick).

Ausführlich: Die OSKAR-Coaching-Methode

Outbound E-Mail-Marketing

Beim Outbound E-Mail-Marketing werden Interessenten angesprochen, die sich nicht aktiv für eine Kommunikation entschieden haben, eine vorherige Zustimmung ist also nicht nötig. Die Methode erreicht eine breitere Zielgruppe, kann aber als störend empfunden werden.

Ausführlich: E-Mail-Marketing: Inbound oder Outbound?

P

Pain Point Marketing

Pain Point Marketing setzt bei den konkreten Problemen der Zielgruppe an und spricht diese gezielt in der Kommunikation an. Pain Points lassen sich in vier Hauptkategorien einteilen, darunter finanzielle, produktivitätsbezogene und prozessbezogene Pain Points.

Ausführlich: Die vier Hauptkategorien von Pain Point Marketing

Paradox of Choice

Ein von dem Psychologen Barry Schwartz geprägter Begriff für das Phänomen, dass zu viele Optionen zu Entscheidungsunfähigkeit und Unzufriedenheit führen können. Im Marketing begegnest du ihm mit einem vereinfachten Angebot, weniger Optionen sowie Empfehlungen, die die Auswahl erleichtern.

Ausführlich: Das Paradox of Choice und die Kunst der Beschränkung

Pareto-Prinzip (80/20-Regel)

Das Prinzip besagt, dass 80 % der Effekte von 20 % der Ursachen kommen. Im Marketing bedeutet das, dass 20 % deiner Kunden wahrscheinlich 80 % deines Umsatzes treiben. Für die Kundensegmentierung heißt das, Kunden nach Wert zu bewerten und sich auf die wertvollsten zu konzentrieren.

Ausführlich: Das Pareto-Prinzip In Der Kundensegmentierung Anwenden · Wie das Pareto-Prinzip dein Marketing verändert

Parkinsonsches Gesetz

Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich Arbeit so ausdehnt, dass sie die für ihre Erledigung verfügbare Zeit vollständig ausfüllt. Es geht auf Cyril Northcote Parkinson zurück. Im Zeitmanagement nutzt du es, indem du dir klare, knappe Deadlines setzt und konzentriert ohne Unterbrechungen arbeitest.

Ausführlich: Zeitmanagement 101: Das Parkinsonsche Gesetz verstehen und nutzen · Die Parkinsonschen Gesetze: Warum Arbeit sich immer ausdehnt

PAS-Formel (Problem, Agitate, Solution)

Die PAS-Formel ist ein Muster für Verkaufstexte. Du benennst zuerst das Problem in Kundensprache, verstärkst dann den Druck, indem du die Folgen zeigst, wenn sich nichts ändert, und bietest schließlich eine Lösung an. So führst du Leser vom Problem zur Lösung.

Ausführlich: PAS Formel: Copywriting, das verkauft

PASTOR-Formel

Die PASTOR-Formel ist eine Struktur für Verkaufstexte und steht für Problem, Amplify, Story/Solution, Transformation/Testimony, Offer und Response. Du gehst vom Schmerzpunkt aus, verstärkst die Folgen, zeigst Geschichte und Lösung, belegst die Wirkung, machst ein Angebot und forderst zur Handlung auf.

Ausführlich: PASTOR Formel: So verkaufst du klug

Pay What You Want (PWYW)

Pay What You Want ist ein Preismodell, bei dem Kunden den Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung selbst festlegen. Es gibt keinen festen Preis, jeder Kunde entscheidet, was ihm das Produkt wert ist. Das Modell basiert auf Vertrauen und Freiwilligkeit.

Ausführlich: Pay What You Want – Ein spannendes Preismodell

PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act)

Ein systematischer Ansatz zur Problemlösung und kontinuierlichen Verbesserung in vier Schritten: Planen, Durchführen, Überprüfen und Handeln. Du planst eine Änderung, setzt sie um, prüfst die Ergebnisse und führst sie bei Erfolg dauerhaft ein.

Ausführlich: Der PDCA-Zyklus: Ein Rundgang durch kontinuierliche Verbesserung

Personal Branding

Personal Branding bezeichnet den Aufbau einer persönlichen Marke. Im Kern ist eine Personal Brand deine Reputation, also wie Menschen dich wahrnehmen, wenn du nicht im Raum bist, und nicht dein Logo oder Design. Es geht darum, Verlässlichkeit aufzubauen und deinen Nutzen sichtbar zu machen.

Ausführlich: Personal Branding aufbauen

Personal Branding Canvas

Das Personal Branding Canvas ist ein visuelles Modell, das alle wichtigen Elemente deiner persönlichen Marke auf einer Seite zusammenfasst. Es besteht aus neun Elementen, darunter Mission, Werte, Zielgruppe, Positionierung und Kompetenz. Es hilft dir, deine Marke zu entwickeln, Ziele zu definieren und deine Botschaft klar zu kommunizieren.

Ausführlich: Personal Branding Canvas - 9 Elemente für deine erfolgreiche Marke

PESTEL-Analyse

Die PESTEL-Analyse ist eine Methode, mit der die externen Faktoren analysiert werden, die ein Unternehmen beeinflussen können. Die Abkürzung steht für Politik, Wirtschaft, Soziales, Technologie, Umwelt und Recht. Sie dient als strategisches Planungsinstrument, um sich an veränderte Umstände anzupassen.

Ausführlich: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur PESTEL-Analyse

PIE-Framework (Potential, Importance, Ease)

Das PIE-Framework ist eine Methode zur Priorisierung von Optimierungs- und Testideen. Jede Idee wird nach drei Faktoren bewertet: Potenzial, Wichtigkeit im Vergleich zu anderen Ideen und Einfachheit der Umsetzung. Aus der Bewertung ergibt sich eine Punktzahl, die die Priorität angibt.

Ausführlich: So formulierst du Ideen mit dem PIE Framework

Pillar Page

Eine Pillar Page ist eine zentrale Seite, die alle Inhalte zu einem Thema bündelt, einen Überblick gibt und auf detailliertere Beiträge zu einzelnen Aspekten verlinkt. Sie erleichtert Besuchern die Orientierung und unterstützt die SEO-Strategie. Varianten sind etwa die 10x Content Pillar Page und die Resource Pillar Page.

Ausführlich: Effektive Inhalte mit Pillar-Seiten · Warum du eine Pillar Page auf deiner Webseite brauchst

Pinguin-Prinzip

Ein Ansatz von John P. Kotter, der Veränderungsprozesse anhand der Metapher eines schmelzenden Eisbergs beschreibt, auf dem eine Gruppe Pinguine lebt. Er führt in Schritten durch den Wandel: Problem erkennen, Team bilden, Vision entwickeln und kommunizieren, Hindernisse beseitigen und kurzfristige Erfolge erzielen.

Ausführlich: Das Pinguin-Prinzip: Wie Du Veränderungen erfolgreich umsetzt

PMF (Produkt-Markt-Fit)

Produkt-Markt-Fit bedeutet, dass ein Produkt gut zu den Bedürfnissen und Wünschen eines spezifischen Marktes passt und in ausreichender Menge angenommen wird, sodass das Geschäftsmodell nachhaltig und profitabel sein kann. Er zeigt an, dass sich ein Unternehmen auf Wachstum und Skalierung konzentrieren kann.

Ausführlich: Der Weg zum Produkt-Markt-Fit

Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Methode, bei der die Arbeit in konzentrierte Einheiten von 25 Minuten aufgeteilt wird, die jeweils von einer kurzen Pause von 5 Minuten unterbrochen werden. Diese Einheiten heißen Pomodoros. Während einer Einheit arbeitest du ohne Ablenkung an einer einzigen Aufgabe.

Ausführlich: Pomodoro sorgt für produktives Arbeiten

Porter's Five Forces

Porter's Five Forces ist eine Methode zur Analyse der Wettbewerbsstruktur und Attraktivität eines Marktes. Sie betrachtet fünf Kräfte, darunter die Bedrohung durch neue Wettbewerber, die von den Markteintrittsbarrieren abhängt, sowie die Verhandlungsmacht der Kunden und der Lieferanten. Unternehmen nutzen sie, um fundierte strategische Entscheidungen zu treffen.

Ausführlich: 5 Kräfte für deinen Unternehmenserfolg

PPP (Progress, Plans, Problems)

PPP ist eine Managementtechnik für wiederkehrende, meist wöchentliche Planung und Statusberichte im Team. Jede Person meldet ihre wichtigsten Erfolge (Progress), Ziele für den nächsten Zeitraum (Plans) und Herausforderungen (Problems). Der Bericht wird im Team geteilt und verschafft allen einen Überblick über die wichtigen Aufgaben.

Ausführlich: Mit PPP planst du optimal die Woche

Preference Center

Ein Preference Center ist eine Profilverwaltung, in der jeder Empfänger selbst festlegt, zu welchen Themen er Mailings oder Benachrichtigungen erhalten möchte. Es kann dauerhaft zugänglich sein oder bei einer drohenden Abmeldung angeboten werden. Es soll Relevanz, Öffnungs- und Klickraten steigern und Abmelderaten senken.

Ausführlich: Profilverwaltung mit dem Preference Center

Preis-Absatz-Funktion

Die Preis-Absatz-Funktion beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Preis eines Produktes und der abgesetzten Menge. Sie verläuft in der Regel negativ, sinkt also der Preis, steigt die Nachfrage. Erklärt wird sie unter anderem durch Substitutions-, Einkommens-, Gewöhnungs- und Prestigeeffekt.

Ausführlich: Die Preis-Absatz-Funktion - ein wichtiger Baustein der Preispolitik

Preisbündelung (Bundle Pricing)

Preisbündelung ist eine Verkaufsstrategie, bei der mehrere Produkte oder Dienstleistungen zu einem Gesamtpreis angeboten werden, der in der Regel unter der Summe der Einzelpreise liegt. Ziel ist, Mehrwert für Kunden zu schaffen und den durchschnittlichen Bestellwert zu steigern. Eine Form ist die reine Bündelung (Pure Bundling).

Ausführlich: Preisbündelung - Strategien und Beispiele

Preiselastizität der Nachfrage

Die Preiselastizität der Nachfrage ist eine Kennzahl, die angibt, um wie viel Prozent sich die Nachfrage ändert, wenn sich der Preis um 1 % ändert. Sie wird als ε = (ΔQ/Q)/(ΔP/P) berechnet. Bei elastischer Nachfrage (ε > 1) sinkt die Nachfrage prozentual stärker als der Preis steigt, bei unelastischer Nachfrage (ε < 1) schwächer.

Ausführlich: Preiselastizität der Nachfrage - Ein Muss für jedes Marketing

Preiskrieg

Ein Preiskrieg ist eine Form des Preiswettbewerbs, bei der Unternehmen ihre Preise so weit senken, dass sie Verluste machen, häufig um sich gegenseitig vom Markt zu verdrängen. Preiskriege schmälern die Gewinne aller Beteiligten und können zu einer schlechteren Qualität von Produkten und Dienstleistungen führen.

Ausführlich: Preiswettbewerb und Preiskriege: Wie du dich davor schützen kannst

Preispsychologie

Preispsychologie beschreibt, wie der Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung die Wahrnehmung und das Kaufverhalten von Konsumenten beeinflusst. Entscheidend ist nicht nur, wie viel etwas kostet, sondern wie der Preis präsentiert wird und welche Gefühle er auslöst. Unternehmen nutzen dieses Wissen, um Produkte attraktiver zu machen, ohne ihren Wert zu verändern.

Ausführlich: Preispsychologie: Wie Preise unsere Kaufentscheidungen beeinflussen · Was du über Preispsychologie wissen musst, um Verkäufe zu steigern!

Preisstrategie

Eine Preisstrategie ist der Ansatz, mit dem ein Unternehmen die Preise für seine Produkte oder Dienstleistungen festlegt. Sie basiert auf Faktoren wie Produktionskosten, Nachfrage, Wettbewerb und Unternehmenszielen. Vor der Wahl einer Preisstrategie steht die Preisbestimmung, bei der diese Faktoren analysiert werden.

Ausführlich: Preisstrategien und Preisbestimmung

PRINCE2 (PRojects IN Controlled Environments)

Ein strukturierter, prozessbasierter Ansatz für Projektmanagement, der ursprünglich von der britischen Regierung entwickelt wurde. Er beruht auf sieben Prinzipien, sieben Themen und sieben Prozessen. Zu den Themen gehören Business Case, Organisation, Qualität, Pläne, Risiko, Änderung und Fortschritt.

Ausführlich: Dein Wegweiser zum Projekterfolg: PRINCE2

Prinzipien des Überzeugens nach Cialdini

Die Prinzipien des Überzeugens gehen auf den Psychologen Robert Cialdini zurück, der ursprünglich sechs Prinzipien formulierte, die später um ein siebtes ergänzt wurden. Dazu gehören etwa Reziprozität, bei der man zuerst etwas gibt, bevor man eine Gegenleistung erwartet, und Sympathie (Liking). Im Marketing helfen sie, Käufer zu überzeugen.

Ausführlich: Die sieben Prinzipien des Überzeugens

Priorisierungs-Framework

Ein Priorisierungs-Framework hilft Produkt-, Wachstums- und Marketingteams, hochwirksame Projekte zu priorisieren. Es berücksichtigt verschiedene Faktoren und erzeugt eine Punktzahl, mit der sich Prioritäten bewerten lassen. Ziel ist es, die wenigen Ideen zu finden, die den Großteil des Wachstums erzeugen.

Ausführlich: Wie Du die richtigen Priorisierungs-Frameworks für Dein Marketing auswählst

Product Owner

Der Product Owner ist eine der drei Rollen im Scrum Framework und hat die Aufgabe, den Wert der Arbeit der Entwicklungsteams zu maximieren. Er ist die einzige Person, die entscheiden darf, woran gearbeitet wird, und ist allein dem Erfolg des Produkts verpflichtet.

Ausführlich: Die Rolle des Product Owners im Scrum

Product-Led Growth (PLG)

Product-Led Growth ist ein Geschäftsmodell, bei dem das Produkt selbst als Hauptkanal zur Kundengewinnung, Konvertierung und Kundenbindung dient. Die Produkt-Roadmap sollte dafür Funktionen enthalten, die Benutzerfreundlichkeit, Kundenbindung und Verbreitung des Produkts fördern. Genutzt wird das Modell zum Beispiel von Slack, Zoom und Dropbox.

Ausführlich: Starte deine PLG Bewegung in fünf Schritten

Product-Led Growth Flywheel

Das Product-Led Growth Flywheel ist ein Rahmenmodell für Wachstum, das statt eines linearen Funnels in einem Kreislauf denkt. Das Produkt steht im Zentrum und treibt Nutzergewinnung, Aktivierung, Nutzung und Retention, Expansion sowie Empfehlungen. Zufriedene Nutzer werden zu Empfehlenden, die neue Nutzer bringen, sodass ein selbstverstärkender Growth-Loop entsteht.

Ausführlich: Product-Led Growth Flywheel: mehr Wachstum

Productize

Productize bezeichnet den Prozess, eine Idee, Fähigkeit oder Dienstleistung so zu entwickeln oder zu verändern, dass sie als Produkt an die Öffentlichkeit verkauft werden kann. Eine intern genutzte Fähigkeit wird dabei in ein standardisiertes, getestetes, verpacktes und vermarktetes Angebot umgewandelt. Das muss kein materielles Gut sein, auch Wissen und Dienstleistungen lassen sich so verkaufen.

Ausführlich: Wie du Productize in deinem Marketing nutzt

Produktdifferenzierung

Produktdifferenzierung ist eine Strategie, bei der ein Produkt gezielt von Wettbewerbsprodukten abgegrenzt wird, um Kunden einen einzigartigen Mehrwert zu bieten. Das kann über Design, Qualität, Funktionen oder Markenimage geschehen. Eine starke Differenzierung hilft, höhere Preise durchzusetzen und die Kundenbindung zu stärken.

Ausführlich: Produkt-Differenzierung: Strategien, Beispiele & Vorteile

Produktgeschichte (Product Story)

Eine Produktgeschichte ist eine Erzählung, die erklärt, warum ein Produkt existiert, welches Problem es löst und wie es das tut. Sie kommuniziert Vision und Strategie hinter dem Produkt und soll andere überzeugen, dass es wertvoll und notwendig ist.

Ausführlich: Die perfekte Produktgeschichte schreiben

Produktives Aufschieben

Produktives Aufschieben bedeutet, Entscheidungen oder Aufgaben gezielt aufzuschieben, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Es geht nicht um Faulheit, sondern darum, Prioritäten sinnvoll zu setzen. So sparst du Zeit für Aufgaben, die später irrelevant werden könnten, und triffst Entscheidungen mit mehr Informationen.

Ausführlich: Produktives Aufschieben: Wie man es strategisch für den Geschäftserfolg nutzt

Produktklassifikation

Eine Produktklassifikation ist die Einteilung von Produkten in verschiedene Kategorien oder Klassen. Sie dient dazu, Produkte besser zu verstehen, zu organisieren und zu verwalten. Kriterien können zum Beispiel Produktart, Verwendungszweck oder Zielgruppe sein.

Ausführlich: Produktklassifikationen und Produktlinienmanagement: Eine Einführung

Produktlebenszyklus

Der Produktlebenszyklus beschreibt die Phasen, die ein Produkt von der Markteinführung bis zum möglichen Marktaustritt durchläuft: Einführung, Wachstum, Reife und Degeneration. Jede Phase hat eigene Merkmale und erfordert passende Marketingstrategien.

Ausführlich: Der Produktlebenszyklus · Strategien zur Verlängerung des Produktlebenszyklus

Produktlinienmanagement

Produktlinienmanagement ist die Verwaltung und Steuerung einer Gruppe eng miteinander verbundener Produkte, die oft unter einer gemeinsamen Marke verkauft werden. Eine solche Produktlinie kann verschiedene Varianten, Modelle oder Versionen desselben Grundkonzepts umfassen.

Ausführlich: Produktklassifikationen und Produktlinienmanagement: Eine Einführung

Produktpositionierung

Produktpositionierung beschreibt, wie ein Produkt in den Köpfen der Zielgruppe wahrgenommen wird. Ziel ist, sich klar von Wettbewerbern abzugrenzen und eine einzigartige Marktstellung einzunehmen, sodass Kunden das Produkt mit bestimmten Eigenschaften, Werten oder einem Nutzen verbinden. Ein Ansatz ist zum Beispiel die Preis-Positionierung.

Ausführlich: Produkt-Positionierung: Strategien, Beispiele und Erfolgsfaktoren

Produktvision

Eine Produktvision beschreibt das langfristige Leitbild eines Produkts und beantwortet vor allem das Warum. Sie legt fest, wohin sich das Produkt entwickeln soll und welchen Nutzen es für Kunden stiftet. Sie ist kein Feature-Plan, sondern ein Kompass, aus dem sich Produktstrategie und Roadmap ableiten lassen.

Ausführlich: Produktvision erstellen im Team

Prompt

Prompts sind kurze Texte oder Anweisungen, die einem Chatbot wie ChatGPT gegeben werden, um bestimmte Antworten oder Aktionen auszulösen. Sie geben Richtung und Kontext der Unterhaltung vor. Je genauer und spezifischer ein Prompt formuliert ist, desto besser fällt die Antwort aus.

Ausführlich: ChatGPT Prompts erklärt: Warum sie so wichtig sind

Psychologische Einflüsse (Konsumentenverhalten)

Psychologische Einflüsse sind interne Faktoren wie Emotionen, Überzeugungen und Einstellungen, die das Verhalten eines Menschen beeinflussen. Im Marketing spielen dabei etwa emotionale Trigger, die Wirkung von Farben und kognitive Verzerrungen wie der Ankereffekt eine Rolle.

Ausführlich: Psychologische Einflüsse auf das Konsumentenverhalten

Purpose (Unternehmenszweck)

Der Purpose ist ein grundlegendes Element der Marketingstrategie, das einer Marke ihre Identität gibt und definiert, wer sie ist, was sie tut und warum. Er verkörpert Vision, Mission und Werte eines Unternehmens und hebt es von anderen Marken ab.

Ausführlich: Der Power Purpose führt zum Unternehmenserfolg

PXL-Framework

Das PXL-Framework ist eine Methode zur Priorisierung von Wachstums- und Marketingmaßnahmen. Zuerst werden alle potenziellen Maßnahmen gesammelt, dann nach Kriterien wie erwarteter Wirkung, Verlässlichkeit der Daten und Umsetzbarkeit bewertet. Die Maßnahmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zuerst umgesetzt.

Ausführlich: Priorisieren mit dem PXL-Framework

Q

Qualitative Forschung

Qualitative Forschung untersucht subjektive Erfahrungen, Meinungen und soziale Phänomene. Im Mittelpunkt steht das tiefgehende Verständnis, nicht die Messbarkeit. Sie arbeitet mit offenen Fragestellungen, flexiblen Methoden wie Interviews und meist kleinen Stichproben.

Ausführlich: Qualitative und quantitative Forschung

Qualitätsmanagement (QM)

Qualitätsmanagement umfasst alle Maßnahmen, mit denen du die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen planst, steuerst, kontrollierst und verbesserst. Es geht dabei nicht nur um fehlerfreie Produkte, sondern auch um Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung und kontinuierliche Verbesserung. Ein zentrales Ziel ist, Fehler zu vermeiden statt sie zu korrigieren.

Ausführlich: Qualitätsmanagement: Was steckt wirklich dahinter?

Quantitative Forschung

Quantitative Forschung ist ein Ansatz zur Gewinnung und Analyse von Daten, der messbare, statistisch auswertbare Ergebnisse liefert. Im Unterschied dazu liefert die qualitative Forschung tiefgehende Einblicke in menschliches Verhalten und Motive.

Ausführlich: Qualitative und quantitative Forschung

R

RACE-Modell

Ein Rahmen für die Planung und Messung digitaler Marketingaktivitäten mit vier Phasen: Reach (Reichweite), Act (Handeln), Convert (Umwandeln) und Engage (Binden). Potenzielle Kunden werden zunächst erreicht, zu einer ersten Handlung bewegt, zu Kunden gemacht und schließlich langfristig gebunden.

Ausführlich: Das RACE-Modell im Marketing

RACI-Matrix

RACI ist eine Verantwortungsmatrix, die zeigt, wer in einem Projekt was macht. Sie kennt vier Rollen: Responsible führt die Arbeit aus, Accountable trägt die finale Verantwortung, Consulted liefert Input vor der Entscheidung und Informed erhält Updates danach. Pro Aufgabe gibt es genau eine A und mindestens eine R.

Ausführlich: RACI im Team: Klarheit in Projekten

Radikale Transparenz

Radikale Transparenz beschreibt einen Zustand vollkommener Offenheit innerhalb einer Organisation, in dem jeder seine Meinung ohne Angst äußern kann und Daten und Fehler geteilt statt versteckt werden. Der Begriff wurde von Ray Dalio geprägt und hängt eng mit der Ideen-Meritokratie zusammen, die die Wahrscheinlichkeit richtiger Entscheidungen erhöhen soll.

Ausführlich: Radikale Transparenz: Erfolg durch Ideen-Meritokratie

RBV (Resource-Based View)

Ein Ansatz, der Unternehmen als Bündel von Ressourcen betrachtet, die physisch, immateriell oder organisatorisch sein können. Ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil entsteht, wenn diese Ressourcen so kombiniert und eingesetzt werden, dass Wettbewerber sie nicht leicht imitieren können.

Ausführlich: Der Resource-Based View (RBV) im Marketing

Reaktanz-Effekt

Reaktanz ist der psychologische Widerstand gegen Einschränkungen der eigenen Freiheit oder Wahlmöglichkeiten. Im Marketing tritt sie auf, wenn Konsumenten sich unter Druck gesetzt fühlen, und kann dazu führen, dass sie sich gegen ein Produkt entscheiden. Wahlmöglichkeiten und sanfte Überzeugung helfen, Reaktanz zu vermeiden.

Ausführlich: Der Reaktanz-Effekt - wie du Widerstand in Zustimmung verwandelst · Verkaufspsychologie: Wie Reaktanz deine Kunden beeinflusst

Reality Distortion Field (RDF)

Reality Distortion Field ist ein Begriff aus der Serie Star Trek, der auf Steve Jobs übertragen wurde. Er beschreibt dessen Fähigkeit, Mitarbeitende durch sein Charisma davon zu überzeugen, das Unmögliche möglich zu machen.

Ausführlich: Steve Jobs - Ein Visionär und sein Reality Distortion Field

Rebranding

Rebranding ist der Prozess der Neugestaltung und Neupositionierung einer Marke. Es kann so einfach sein wie eine Änderung des Logos oder so umfassend wie das komplette Überdenken von Markenidentität, Unternehmenswerten und Kommunikationsstrategie.

Ausführlich: 7 Fragen für dein Rebranding

Recurring Revenue

Recurring Revenue bedeutet wiederkehrender Umsatz, also Einnahmen, die regelmäßig über einen bestimmten Zeitraum erzielt werden, etwa durch Abos oder Mitgliedschaften. Eine zentrale Kennzahl ist der monatlich wiederkehrende Umsatz (MRR), berechnet als Anzahl Kunden mal monatlicher Preis. Solche Modelle machen Einnahmen planbarer.

Ausführlich: Stabile Umsätze mit Recurring Revenue Modellen

Red-Ocean-Strategie

Die Red-Ocean-Strategie ist ein Marketingkonzept, bei dem sich Unternehmen auf bereits bestehende Märkte und Branchen konzentrieren, um dort gegen ihre Konkurrenten anzutreten. Das Bild des roten Ozeans steht für einen überfüllten Markt, in dem viele Unternehmen um begrenzte Ressourcen und Kunden kämpfen. Vorteilen wie bekanntem Kaufverhalten stehen intensiver Wettbewerb, begrenztes Wachstum und Preisdruck gegenüber.

Ausführlich: Herausforderungen der Red Ocean Strategie

Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist der Fahrplan für deine Inhalte. Darin steht, wann welcher Artikel erscheint, worum es geht, für wen er gedacht ist und wer ihn schreibt. Er macht aus einzelnen Ideen planbares Content-Marketing und sorgt dafür, dass du regelmäßig veröffentlichst.

Ausführlich: Redaktionsplan: So planst du deine Blogartikel, ohne den Faden zu verlieren

Relative Weight Methode

Die Relative Weight Methode ist eine statistische Technik, die den relativen Beitrag unabhängiger Variablen, etwa Marketingkanäle, zu einer abhängigen Variablen wie dem Verkaufserfolg bestimmt. So erkennst du, welche Faktoren den größten Einfluss haben, und kannst dein Budget gezielter verteilen.

Ausführlich: Die Relative Weight Methode

Retention Marketing

Retention Marketing ist eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, bestehende Kunden zu halten und zu loyalen Stammkunden zu machen. Ziele sind weniger Kundenabwanderung, höhere Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sowie mehr Umsatz und Gewinn. Mittel sind etwa personalisierte Kommunikation, Treueprogramme und Kundenservice.

Ausführlich: Retention-Marketing: So behältst du deine Kunden

Rezessionsmarketing (antizyklische Werbung)

Rezessionsmarketing bedeutet, in einer Krise nicht an Werbung zu sparen, sondern gezielt weiter zu werben. Das Ziel ist dabei weniger ein höherer Umsatz als vielmehr Marktanteile. Diese verschaffen im folgenden Aufschwung einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Ausführlich: In der Krise klotzen...

Reziprozität (Reziprozitätsprinzip)

Reziprozität bedeutet Gegenseitigkeit und ist ein Grundprinzip menschlichen Handelns. Das Reziprozitätsprinzip besagt, dass Menschen bemüht sind zurückzugeben, was sie bekommen haben. Im Marketing wird es etwa über kostenlose Proben oder Inhalte genutzt, die möglichst ohne Bedingungen verteilt werden.

Ausführlich: Reziprozität - Mehr Umsatz durch kostenlose Proben

RFM-Analyse

Die RFM-Analyse segmentiert Kunden nach ihrem Kaufverhalten. RFM steht für Recency (wann zuletzt gekauft wurde), Frequency (wie oft gekauft wird) und Monetary Value (wie viel ausgegeben wird). So erkennst du, welche Kunden die meiste Aufmerksamkeit verdienen, und kannst gezieltere Marketingstrategien entwickeln.

Ausführlich: Mit der RFM-Analyse steigerst du deine Kundenbindung

RICE Scoring

RICE Scoring ist eine Methode zur Priorisierung von Ideen für Wachstumsprojekte. Jede Idee wird anhand von vier Faktoren bewertet: Reach (Reichweite), Impact (Wirkung), Confidence (Zuversicht) und Effort (Aufwand). Die daraus berechnete Punktzahl gibt die Priorität der Idee an.

Ausführlich: Die vier Faktoren von RICE Scoring

Rockefeller-Regeln

Die 10 Rockefeller-Regeln sind eine Checkliste zur Skalierung eines Unternehmens, die auf John D. Rockefeller zurückgeht. Für die Umsetzung brauchst du eine klare Vision und Disziplin, und pro Quartal arbeitest du an höchstens zwei Regeln. Die erste Regel lautet, dass das Führungsteam ein starkes, gesundes Team ist und am gleichen Strang zieht.

Ausführlich: Checklist 10 Rockefeller Regeln

Rocks, Pebbles und Sand

Rocks, Pebbles und Sand ist eine Metapher zur Priorisierung von Aufgaben. Ein Glas steht für dein Zeitbudget: Steine (Rocks) sind große, wichtige Projekte, Kieselsteine (Pebbles) weniger wichtige, aber relevante Aufgaben und Sand alltägliche, kleine Tätigkeiten.

Ausführlich: Rocks, Pebbles und Sand – So priorisierst du deine Marketing-Aktivitäten effektiv

RSS-Mailing

Ein RSS-Mailing ist ein Newsletter, der automatisch mit neuen Inhalten aus einem RSS-Feed gefüllt und an einen Verteiler verschickt wird. Dazu wird ein Template mit einem Platzhalter angelegt, und das E-Mail-Tool prüft regelmäßig, ob neue Inhalte im Feed verfügbar sind.

Ausführlich: Automatisierung RSS Feeds neuer Inhalte

Rule of 100

Die Rule of 100 ist eine Regel aus der Verkaufspsychologie, die festlegt, ob ein Rabatt in Prozent oder als fester Betrag angegeben wird. Bei Produkten unter 100 Euro wirkt der Prozentwert größer, bei Produkten über 100 Euro der feste Betrag. Ziel ist, dass der Rabatt bei gleichem Preisnachlass möglichst attraktiv wirkt.

Ausführlich: Die \

Rundle

Rundle setzt sich aus „recurring revenue“ und „bundling“ zusammen und steht für ein wiederkehrendes Umsatzbündel. Gemeint ist ein Bündel von Diensten, das vorhersehbaren Umsatz erzeugt, indem es Verbraucher in eine zahlende Beziehung einbindet. Geprägt wurde der Begriff von Scott Galloway, ein Beispiel ist Amazon Prime.

Ausführlich: Warum du ein Rundle schnüren solltest

S

S.C.O.R.E.-Modell

Ein Problemlösungsrahmen aus dem Coaching, entwickelt von Robert Dilts. Die Abkürzung steht für Symptom, Ursache, Ergebnis (Outcome), Ressourcen und Effekte. Du identifizierst das Problem, analysierst seine Ursache, definierst das gewünschte Ergebnis und planst die nötigen Ressourcen.

Ausführlich: Das S.C.O.R.E. Modell für effektive Problemlösung

SAFe (Scaled Agile Framework)

SAFe ist eine Reihe von Organisations- und Arbeitsmustern, die die Prinzipien agilen Arbeitens auf Unternehmensebene skalieren. Während agile Methoden oft in kleinen Teams genutzt werden, ermöglicht SAFe ihren Einsatz in großen Organisationen mit vielen Teams und Abteilungen. Das Framework ist in vier Ebenen gegliedert, beginnend mit der Team- und der Programm-Ebene.

Ausführlich: SAFe: Das skalierbare Agile Framework verstehen

SCAMPER

SCAMPER ist eine Kreativitätstechnik in Form einer Checkliste, mit der sich aus bestehenden Produkten oder Dienstleistungen neue entwickeln lassen. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Fragerichtungen zusammen, darunter Substitute (Ersetze), Combine (Kombiniere), Adapt (Passe an) und Eliminate. Die Checkliste entspricht der Osborn-Checkliste, ergänzt um den Eintrag Eliminate.

Ausführlich: Kreativitätstechnik SCAMPER

SCAMPER-Methode

SCAMPER ist eine Methode, bei der Elemente eines Produkts oder einer Kampagne nach sieben Ansätzen verändert werden, um neue Perspektiven zu gewinnen: Substitute (Ersetzen), Combine (Kombinieren), Anpassen, Modifizieren, Put to another use (für andere Zwecke verwenden), Eliminieren und Reverse (Umkehren). Sie wurde von Bob Eberle entwickelt und basiert auf der Arbeit von Alex Osborn.

Ausführlich: Die SCAMPER Methode - Kreativität trifft Strategie

Schöpferische Zerstörung

Schöpferische Zerstörung ist ein Kernbegriff aus Joseph Schumpeters Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. Er beschreibt den Prozess, durch den alte Strukturen, Produkte oder Technologien ständig zerstört und durch neue, effizientere und innovativere ersetzt werden. Treibende Kraft sind Unternehmer, die Innovationen durchsetzen.

Ausführlich: Joseph Schumpeters Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung

Schwarmdummheit

Schwarmdummheit ist ein von Gunter Dueck geprägter Begriff. Er beschreibt, dass eine Gruppe von Menschen kollektiv dümmer handeln kann als ein Einzelner. Als Ursache nennt Dueck unter anderem den Druck zu schnellen Entscheidungen, durch den man auf bewährte Methoden zurückgreift und den Status quo beibehält, auch wenn das nicht die beste Lösung ist.

Ausführlich: Überwindung der Schwarmdummheit: Ein genial einfacher Ansatz

Scribble

Ein Scribble ist ein angerissener Grobentwurf, etwa für eine Webseite oder ein Werbemittel, für den Stift und Papier genügen. Er steht am Anfang eines Projekts und stellt schnell unterschiedliche Entwurfsideen und Lösungsvarianten dar. Danach folgen in der Regel Entwurf und Reinzeichnung.

Ausführlich: Ein Scribble sagt mehr als tausend Worte

Scrum

Scrum ist ein agiles Rahmenwerk, mit dem Teams komplexe Projekte flexibel und zielgerichtet in kurzen Zyklen steuern. Es ruht auf drei Säulen: Rollen, Meetings und Artefakten. Zentrales Element ist der Sprint, ein kurzer Arbeitszyklus mit fester Dauer von maximal vier Wochen.

Ausführlich: Scrum Methode: Wie startest du?

Scrum Master

Der Scrum Master ist in Scrum weniger Manager als Coach des Teams. Er unterstützt das Team dabei, seine gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen, erkannte Probleme selbst zu lösen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Ausführlich: Die Rolle des Scrum Masters im Detail: Ein Coach für das Team

Sechs-Hüte-Methode (Denkhüte)

Die Sechs-Hüte-Methode ist eine von Edward de Bono vorgestellte Kreativitätstechnik mit sechs verschiedenfarbigen Hüten. Sie hilft Teams, gezielt Ideen für eine bestimmte Fragestellung zu entwickeln und sich aus eingefahrenen Denkmustern zu lösen.

Ausführlich: Kreativ dank der 6 Hüte Methode

See-Think-Do-Care-Modell (STDC)

Das See-Think-Do-Care-Modell von Avinash Kaushik ist ein Rahmen für den Kaufentscheidungsprozess, der Kunden in vier Phasen begleitet. In der See-Phase geht es darum, Aufmerksamkeit zu erregen, in der Think-Phase darum, potenzielle Kunden bei ihren Überlegungen zu unterstützen. Für jede Phase eignen sich andere Marketingkanäle.

Ausführlich: Einführung in das See-Think-Do-Care-Modell

Segmentierung (E-Mail-Marketing)

Segmentierung bezeichnet die Aufteilung der Empfängerdatenbank in kleinere Verteilergruppen auf Basis persönlicher Daten und des Nutzungsverhaltens. Sie ist das Gegenmodell zu Spread and Pray, bei dem alle Empfänger den gleichen Inhalt erhalten. Ziel ist eine relevantere Eins-zu-eins-Kommunikation mit weniger Streuverlusten und Abmeldungen.

Ausführlich: Segmentierung Vorgehen und Vorteile

Sekundärdaten

Sekundärdaten sind Informationen, die bereits von anderen Personen oder Institutionen erhoben wurden und für einen neuen Zweck wiederverwendet werden. Sie stammen etwa aus amtlichen Statistiken, Forschungsberichten, Fachzeitschriften oder Unternehmensdaten. Im Gegensatz dazu werden Primärdaten eigens für eine bestimmte Forschungsfrage erhoben.

Ausführlich: Verwendung von Sekundärdaten in der Marktforschung

SEO (Search Engine Optimization)

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen besser platziert wird. Organische Ergebnisse sind die unbezahlten Treffer nach einer Suchanfrage. Je weiter oben eine Seite steht, desto wahrscheinlicher klicken Nutzer darauf.

Ausführlich: Aufbau einer SEO-Strategie · Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Service-Marketing (Dienstleistungsmarketing)

Service-Marketing ist der Teilbereich des Marketings, der sich mit Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingmaßnahmen für Dienstleistungen beschäftigt. Er umfasst alle Aktivitäten, die darauf abzielen, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden zu erfüllen und zu übertreffen, um Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu erreichen.

Ausführlich: Service-Marketing: Wie du deine Kunden begeisterst

Setter-Closer-Prinzip

Eine Vertriebsstrategie, die den Verkaufsprozess in zwei Phasen teilt. Im Setter Call werden potenzielle Kunden qualifiziert, im Closer Call wird das Angebot präsentiert und der Verkauf abgeschlossen. So konzentrierst du Zeit und Ressourcen auf die vielversprechendsten Leads.

Ausführlich: Das Setter-Closer-Prinzip: Revolutioniere Deinen Verkaufsprozess

Shoppable Content

Shoppable Content ist ein digitaler Inhalt, über den Nutzer einen Artikel direkt online kaufen können, indem sie auf einen Link oder ein Bild klicken. Der Kauf erfolgt, ohne die Seite zu verlassen, auf der man sich gerade befindet. Das macht den Einkauf bequemer und nutzt die hohe Beliebtheit von Bildern und Videos.

Ausführlich: Was ist Shoppable Content? Wie erstellt man ihn?

Silent Meeting (stilles Meeting)

Ein Silent Meeting ist eine geplante Besprechung, bei der die Kommunikation hauptsächlich schriftlich und schweigend erfolgt. Vorteile sind ein besserer Fokus, gleiche Chancen für alle Teilnehmenden, ihre Meinung zu äußern, eine effizientere Abarbeitung der Agenda und eine automatische Dokumentation.

Ausführlich: Stille Meetings: Eine Revolution in der Teamkommunikation

Single Product Strategy

Die Single Product Strategy ist eine Geschäftsstrategie, bei der sich ein Unternehmen auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb eines einzigen Produkts konzentriert. Statt eines breiten Sortiments setzt es auf Spezialisierung und Perfektionierung. Sie kann besonders erfolgreich sein, wenn das Produkt einen klaren Wettbewerbsvorteil bietet oder eine Marktlücke füllt.

Ausführlich: Single Product Strategy: Vorteile und Risiken

Sinus-Milieus

Sinus-Milieus sind eine Einteilung der Bevölkerung in Lebenswelten, die sich in Werten, Lebenszielen und Lebensstilen unterscheiden. Unternehmen nutzen sie, um Zielgruppen zu segmentieren und zu verstehen, wie sich Menschen definieren und welche Bedürfnisse sie haben.

Ausführlich: Sinus-Milieus im Marketing: Was du wissen musst

SIVA-Modell

Eine kundenorientierte Alternative zu den 4Ps des Marketings. SIVA steht für Solution (Lösung), Information, Value (Wert) und Access (Zugang). Das Modell hilft, Marketingstrategien aus der Perspektive der Kunden zu gestalten.

Ausführlich: Das SIVA-Modell im Marketing

SKAG (Single Keyword Ad Group)

SKAGs sind Anzeigenkampagnen, bei denen jede Anzeigengruppe nur ein einziges Keyword enthält. Dadurch lassen sich Anzeigen und Zielseiten speziell auf dieses Keyword optimieren. Das erhöht die Relevanz und damit die Klickrate (CTR) und gibt dir mehr Kontrolle über deine PPC-Kampagnen.

Ausführlich: Single Keyword Ad Groups (SKAGs)

Skaleneffekte (Economies of Scale)

Skaleneffekte bedeuten vereinfacht: Je mehr du produzierst, desto günstiger wird jede einzelne Einheit. Das Prinzip stammt aus der Volkswirtschaftslehre und erklärt, wie Unternehmen durch Größe und Massenproduktion Kosten sparen. Man unterscheidet interne, externe und dynamische Skaleneffekte.

Ausführlich: Skaleneffekte – Wie nutzt du sie effizient?

Skalenerträge

Skalenerträge beschreiben, wie sich die Produktionsmenge verändert, wenn alle Produktionsfaktoren proportional verändert werden. Man unterscheidet steigende, konstante und sinkende Skalenerträge. Bei steigenden Skalenerträgen wächst die Produktionsmenge schneller als die eingesetzten Ressourcen.

Ausführlich: Skalenerträge: Bedeutung und Arten erklärt

Skalierung

Skalierung ist der Prozess, durch den ein Unternehmen sein Wachstum steigert, ohne dass Leistung oder Qualität darunter leiden. Es geht darum, die Kapazitäten so zu erweitern, dass mehr Kunden bedient und höhere Umsätze erzielt werden können, ohne an Effizienz einzubüßen.

Ausführlich: 3 Tipps zur Skalierung deiner Prozesse im Unternehmen

SMART-Ziele

SMART steht für spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden. Ein SMART-Ziel ist klar definiert, quantifizierbar, realistisch, für das Unternehmen relevant und mit einem festen Zeitrahmen versehen. Das Konzept hilft bei der Formulierung und Umsetzung von Zielen.

Ausführlich: Die fünf Kriterien von SMART Zielen · SMART-Ziele und OKRs

Snobeffekt

Der Snobeffekt bezeichnet die Tendenz mancher Käufer, Produkte mit hohem Preis und begrenzter Verfügbarkeit zu bevorzugen, weil diese als Statussymbole dienen. Im Marketing nutzt du ihn, indem du um Produkt oder Marke ein Gefühl von Exklusivität erzeugst, wobei hohe Preise den wahrgenommenen Wert steigern können.

Ausführlich: Exklusivität und Prestige: Der Snobeffekt in der Marketingwelt

Social Media

Social Media bezeichnet soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Kommuniziert wird über Text, Bild, Audio oder Video. Anders als traditionelle Massenmedien beruhen Social Media auf Interaktion, und die Nutzer erstellen ihre Inhalte gemeinsam.

Ausführlich: Leben, Kaufen, Arbeiten nach der Social Media Revolution

Social Media Marketing

Social Media Marketing bedeutet, dass Unternehmen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn nutzen, um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren und Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Der Vorteil ist, dass Zielgruppen direkt und persönlich angesprochen und kostengünstig viele Menschen erreicht werden können.

Ausführlich: Social Media Plattformen und ihre Verwendung für das Marketing

Social Proof

Social Proof, auf Deutsch soziale Beweise, sind Indikatoren dafür, dass andere Menschen eine bestimmte Entscheidung getroffen oder Handlung ausgeführt haben. Dazu zählen Kundenbewertungen, Testimonials, Fallstudien oder Followerzahlen. Im Marketing helfen sie, Vertrauen zu gewinnen und Konversionsraten zu erhöhen.

Ausführlich: Social Proof: Der unsichtbare Einfluss auf deine Kundenentscheidungen

Social-Media-Inhaltskalender

Ein Social-Media-Inhaltskalender ist ein Planungstool, mit dem du deine Inhalte über verschiedene Plattformen hinweg organisierst und veröffentlichst. Er ermöglicht es dir, Themen, Veröffentlichungsdaten und Uhrzeiten sowie die zugehörigen Kanäle im Voraus zu planen.

Ausführlich: 7 ChatGPT-Prompts für erfolgreiche Marketingkampagnen über alle Kanäle

Soft Bounce

Ein Soft Bounce ist eine nicht zugestellte E-Mail mit einem nur vorübergehenden Zustellproblem. Soft Bounces können sich mit der Zeit zu Hard Bounces entwickeln und fließen wie diese in die Bounce Rate ein.

Ausführlich: Hard Bounces und Soft Bounces

SOSTAC-Modell

Ein Planungsmodell für Marketingstrategien, das von PR Smith entwickelt wurde. Das Akronym steht für sechs Phasen: Situation, Ziele, Strategie, Taktik (Tactics), Aktion und Kontrolle. Es lässt sich für umfassende Marketingstrategien ebenso nutzen wie für einzelne Taktiken.

Ausführlich: Das SOSTAC-Modell: Dein Leitfaden für effektives Marketing

Soziale Charaktertypen nach Riesman

Der Soziologe David Riesman unterschied drei soziale Charaktertypen: Traditionsgeleitete orientieren sich an etablierten Normen, Innengeleitete an eigenen Werten und Außengeleitete an ihrem sozialen Umfeld und der Meinung anderer. Im Marketing hilft die Einordnung, die Zielgruppe zu verstehen und Botschaften passend zu gestalten.

Ausführlich: Die Sozialen Charaktertypen von Riesman im Marketing

Soziokulturelle Einflüsse (Konsumentenverhalten)

Soziokulturelle Einflüsse sind externe Faktoren, die das Verhalten und die Entscheidungen eines Menschen prägen. Sie stammen aus Kultur, sozialer Klasse, Familie und Referenzgruppen. Im Marketing helfen sie zu verstehen, warum Kaufverhalten etwa durch kulturelle Werte, Normen und Symbole beeinflusst wird.

Ausführlich: Soziokulturelle Faktoren auf das Konsumentenverhalten

Spam

Spam, auch Junk Mail genannt, ist unerwünschte Werbung per E-Mail, die meist keine relevanten Inhalte für den Empfänger hat und von ihm nicht bestellt wurde. Eine Mail wird als Spam eingestuft, wenn Empfänger sie beim Mailanbieter melden oder ein Spamfilter sie automatisch erkennt. Der Filter löscht solche Mails oder verschiebt sie in einen Spam-Ordner.

Ausführlich: Kein Spam für deine Mails

Spannungsmarketing

Spannungsmarketing beschreibt den geplanten Einsatz dramaturgischer Mittel, um Interesse, Neugier und Erwartung aufzubauen. Es beruht auf der Annahme, dass Kunden in Momenten erhöhter emotionaler Erregung schneller handeln. Typische Mittel sind Storytelling, Cliffhanger und Gamification.

Ausführlich: Spannungsmarketing: Wie Spannung Kauflust weckt

Speed Reading

Speed Reading ist die Technik, Texte schneller zu lesen, ohne das Verständnis zu beeinträchtigen. Dabei wird optimiert, wie Worte und Sätze wahrgenommen werden. Techniken sind zum Beispiel ein verengter Fokus auf die Seitenmitte und der Einsatz eines Pacers wie Finger oder Lineal.

Ausführlich: Speed Reading: Wie du deine Lesegeschwindigkeit steigerst, ohne das Verständnis zu verlieren

Spielertypen nach Bartle

Die Klassifizierung nach Richard Bartle unterscheidet vier Spielertypen, die sowohl in Spielen als auch in Online-Shops anzutreffen sind. Der Achiever etwa möchte nach konkreten Maßstäben wie Levels, Punkten oder Ranglisten möglichst viel erreichen.

Ausführlich: Die verschiedenen Spieler Typen erreichen

Spiralmodell der CRM-Einführung

Das Spiralmodell ist ein evolutionäres Vorgehensmodell, das CRM schrittweise in Zyklen statt in einem Big Bang einführt. Es umfasst drei Phasen: Reaktions- und Aktionslösung mit schnellen Erfolgen, datengetriebene Kreislauflösung und schließlich den Strukturwandel mit vollständiger Ausrichtung aller Prozesse auf den Kunden.

Ausführlich: CRM-Einführung in der Praxis: Phase 1 – Schnelle Erfolge durch erstes CRM

Spotify-Modell

Ein Organisationsansatz für agiles Arbeiten in wachsenden Unternehmen, der eher eine Philosophie als ein festes Regelwerk ist. Statt klassischer Abteilungen gibt es Squads, Tribes, Chapters und Guilds. Teams sollen so unabhängig wie möglich arbeiten und trotzdem am selben Strang ziehen.

Ausführlich: Das Spotify-Modell: Wie du dein Team agil machst, ohne im Chaos zu versinken

Standalone-Mailing

Ein Standalone-Mailing ist ein Newsletter, der nur deine Inhalte enthält, aber von einer anderen Seite an deren Empfänger versendet wird. Abgerechnet wird meist über den Tausender-Kontakt-Preis (TKP), bezogen auf die Anzahl versendeter E-Mails.

Ausführlich: Extern neue Adressen generieren für deinen E-Mail Verteiler

Standardabweichung

Die Standardabweichung ist ein Maß für die Streuung einer Datenreihe und gibt an, wie weit die Datenpunkte vom Durchschnitt entfernt sind. Praktisch ist sie, weil sie in derselben Einheit wie der Durchschnitt gemessen wird. So zeigt sie dir etwa, wie stark die Verkäufe deines Online-Shops von Tag zu Tag variieren.

Ausführlich: Varianz und Standardabweichung: Warum diese statistischen Kennzahlen wichtig sind

Status-quo-Verzerrung (Status-quo-Bias)

Die Status-quo-Verzerrung beschreibt die Tendenz, den gegenwärtigen Zustand beizubehalten und Veränderungen zu vermeiden. Veränderungen werden oft als Verlust empfunden, und wegen der Verlustaversion wiegt der Schmerz, Vertrautes aufzugeben, schwerer als die Freude über neue Vorteile. Im Marketing wird der Effekt häufig zur Kundenbindung genutzt.

Ausführlich: Status-quo-Verzerrung: Warum wir so oft beim Altbekannten bleiben

STEPPPA-Modell

Ein Modell von Robert Dilts, einem der führenden Köpfe des Neurolinguistischen Programmierens. Seine Komponenten sind Subject (Thema), Target (Ziel), Emotion, Perception (Wahrnehmung), Process, Person und Actions. Ziel ist, den Marketingprozess von der Zieldefinition bis zur Umsetzung zu verstehen und die Kommunikation mit der Zielgruppe zu verbessern.

Ausführlich: Das STEPPPA Modell: Dein Wegweiser für effektives Marketing

STORM-Methode

STORM steht für Synthesis of Topic Outlines through Retrieval and Multi-perspective Question Asking und ist ein Ansatz von Forschern der Stanford University für KI-gestützte Recherche. Die Grundidee ist, Recherche und Schreiben zu trennen: In der ersten Phase, dem Prewriting, werden Quellen gesucht und Informationen gesammelt, erst danach entsteht der Text.

Ausführlich: Die STORM-Methode: Erst recherchieren, dann schreiben lassen

Storytelling

Storytelling ist eine Erzählmethode, mit der explizites und vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben wird. Die Zuhörer werden in die Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt leichter verstehen und mitdenken. Gute Geschichten haben eine emotionale Ausgangssituation, eine Hauptfigur und einen Spannungsbogen durch Ziele und Hindernisse.

Ausführlich: Storytelling that's what it is all about

STP-Modell (Segmentation, Targeting, Positioning)

Das STP-Modell ist ein Vorgehen in drei aufeinander aufbauenden Schritten. Bei der Segmentierung teilst du den Markt in sinnvolle Gruppen, beim Targeting bewertest und wählst du die besten Segmente, und bei der Positionierung verankerst du deine Marke mit einem zugespitzten Nutzenversprechen im Kopf der Zielgruppe.

Ausführlich: STP-Modell: Segmentieren, Zielen, Positionieren

Straight-Line-System

Das Straight-Line-System ist eine Verkaufsmethode, die ein Gespräch auf einer klaren Linie vom Opening zum Closing führt. Ein Kernelement sind die 3 Tens: Damit ein Abschluss gelingt, muss der Kunde Produkt, Verkäufer und Firma jeweils sehr hoch bewerten. Die Methode wurde von Jordan Belfort bekannt gemacht.

Ausführlich: Straight-Line-System: Verkaufe jeden Deal

Strategischer Planungsprozess

Der strategische Planungsprozess stellt sicher, dass alle Anstrengungen und Ressourcen eines Unternehmens auf die wichtigsten Ziele ausgerichtet sind. Er lässt sich in sieben Schritten durchführen, beginnend mit der Klärung von Vision, Auftrag und Werten, gefolgt von einer Umweltanalyse, etwa per SWOT-Analyse, und der Festlegung strategischer Prioritäten.

Ausführlich: 7 Schlüsselschritte im strategischen Planungsprozess

Strategisches Marketing

Strategisches Marketing ist der langfristige Plan, um die grundlegenden Ziele eines Unternehmens zu erreichen. Es legt die Richtung fest, im Mittelpunkt stehen Analysen, Planungen und die Festlegung von Zielen. Umgesetzt wird es durch taktisches Marketing.

Ausführlich: Der Unterschied zwischen strategischem und taktischem Marketing

Strategy Choice Cascade

Die Strategy Choice Cascade ist ein Framework von A. G. Lafley und Roger L. Martin, mit dem du strategische Entscheidungen strukturiert triffst. Es besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Fragen: Winning Aspiration, Where to Play, How to Win, Core Capabilities und Management Systems.

Ausführlich: Strategy Choice Cascade: Klarer Weg zum Erfolg

Strategy Map (Strategielandkarte)

Eine Strategy Map, auch Strategielandkarte genannt, ist eine visuelle Darstellung deiner Unternehmensstrategie. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Strategieelementen, sodass alle Mitarbeitenden verstehen, warum ihre Arbeit wichtig ist. Wie die Balanced Scorecard betrachtet sie ein Unternehmen aus vier Perspektiven, darunter die Finanzperspektive.

Ausführlich: Warum Dein Unternehmen eine Strategy Map braucht

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Suchmaschinenwerbung bedeutet, bezahlte Anzeigen in Suchergebnissen zu schalten, etwa mit Google Ads. Die Anzeigen erscheinen, wenn Nutzer nach bestimmten Keywords suchen, und Unternehmen zahlen nur, wenn jemand klickt (Pay-per-Click).

Ausführlich: Einführung in die Suchmaschinenwerbung (Google Ads)

Sunk Cost Fallacy

Sunk Costs sind versunkene Kosten, die bereits angefallen sind und sich nicht zurückholen lassen. Die Sunk Cost Fallacy ist der Denkfehler, diese Kosten in neue Entscheidungen einzubeziehen und schlechte Projekte weiterzuführen, nur weil bereits Zeit, Geld oder Mühe investiert wurde. Rational entscheidest du nur auf Basis zukünftiger Nutzen und Kosten.

Ausführlich: Sunk Cost Fallacy: Erkennen & vermeiden

Supply-Chain-Management (SCM)

Supply-Chain-Management ist die Verwaltung und Optimierung aller Prozesse, die an Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen beteiligt sind. Es umfasst Planung, Beschaffung, Produktion, Transport und Auslieferung. Eine effiziente Supply Chain trägt zu Kundenzufriedenheit, Kostenreduktion und Flexibilität bei.

Ausführlich: Supply-Chain-Management im Marketing

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ist ein strategisches Planungsinstrument, mit dem du die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Bedrohungen (Threats) eines Unternehmens oder Projekts identifizierst. Sie bietet einen klaren Rahmen für wichtige Entscheidungen.

Ausführlich: SWOT-Analyse: Dein Werkzeug zur strategischen Unternehmensplanung

T

Taktisches Marketing

Taktisches Marketing umfasst kurzfristige Maßnahmen, mit denen du die strategischen Ziele erreichst. Dazu gehören konkrete Aktionen und Kampagnen, die auf die aktuelle Marktsituation reagieren und spezifische Marketingziele verfolgen.

Ausführlich: Der Unterschied zwischen strategischem und taktischem Marketing

Teslers Gesetz (Law of Conservation of Complexity)

Teslers Gesetz besagt, dass jedes System eine irreduzible Komplexität besitzt, die sich nicht entfernen, sondern nur verlagern lässt. Sie wird entweder vom Nutzer oder vom System und Team getragen. Ziel guter UX ist, möglichst viel Komplexität intern aufzufangen und den Nutzer zu entlasten.

Ausführlich: Teslers Gesetz: Komplexität im UX-Design

That's-Not-All-Technik

Die That's-Not-All-Technik ist eine Verkaufsstrategie, bei der ein Angebot schrittweise verbessert wird, bevor der Kunde sich entscheidet, statt den vollen Umfang sofort offenzulegen. Sie nutzt die Prinzipien der Reziprozität und des Überraschungseffekts, um die Kaufbereitschaft zu erhöhen.

Ausführlich: Die That's Not All Technik

Theory of Constraints (ToC)

Die Theory of Constraints ist eine Managementmethode, die die Leistung von Systemen verbessert, indem Engpässe identifiziert und gezielt gemanagt werden. Sie geht davon aus, dass in jedem komplexen System fast immer ein einzelner Engpass die Gesamtleistung bestimmt. Im Marketing ist das der kritischste Punkt im Prozess, der alle anderen Aktivitäten begrenzt.

Ausführlich: Die Theory of Constraints im Marketing

Time Blocking

Time Blocking ist eine Zeitmanagementmethode, bei der du deinen Tag in Zeitblöcke einteilst und jedem Block eine bestimmte Aufgabe oder Aufgabengruppe zuordnest. Statt zwischen Aufgaben zu springen und dich ablenken zu lassen, konzentrierst du dich auf eine Sache nach der anderen.

Ausführlich: Maximiere deine Produktivität mit Time Blocking · Zeitblockierung zur Steigerung der Produktivität

Timeboxing

Timeboxing ist eine Methode des Zeitmanagements, bei der du deine Zeit in feste Intervalle, sogenannte Boxen, einteilst und jeder Box eine bestimmte Aufgabe zuweist. Während des Zeitfensters konzentrierst du dich nur auf diese Aufgabe und gehst danach weiter, auch wenn sie nicht abgeschlossen ist. Der Ansatz ist in der Softwareentwicklung verbreitet und wird oft mit Scrum und Kanban verbunden.

Ausführlich: Timeboxing - Dein Schlüssel zu effektiverem Zeitmanagement

Top-Down Strategic Planning

Top-Down Strategic Planning ist ein Ansatz der Unternehmensplanung, bei dem die oberste Führungsebene die wichtigsten Ziele und strategischen Leitlinien festlegt. Diese werden schrittweise auf die untergeordneten Ebenen heruntergebrochen, damit alle Abteilungen und Mitarbeitenden auf gemeinsame Unternehmensziele hinarbeiten.

Ausführlich: Top-Down Strategic Planning: Ein effektiver Weg zur Geschäftssteuerung

Touchpoints

Touchpoints sind alle Kontaktstellen, an denen Kunden online oder offline mit einer Marke in Berührung kommen. Sie umfassen alle Phasen der Customer Journey, also vor, während und nach dem Kauf. Touchpoints beeinflussen die Markenwahrnehmung, die Kundenerfahrung und damit Zufriedenheit und Loyalität.

Ausführlich: Touchpoints: Schlüsselstellen der Kundeninteraktion

Transaktionale Führung

Transaktionale Führung ist ein Führungsstil, der auf dem Prinzip Leistung gegen Belohnung basiert. Führungskräfte setzen klare, messbare Ziele und belohnen deren Erreichen. Merkmale sind Zielorientierung, Anreize, regelmäßige Leistungskontrolle sowie klare Strukturen und Regeln.

Ausführlich: Transaktionale Führung im Marketing

Transaktions-E-Mail

Transaktions-E-Mails sind E-Mails, die ein Unternehmen an Kontakte, Interessenten oder Kunden sendet, um eine Aktion des Nutzers auf der Website zu ermöglichen oder darauf zu reagieren. Typische Beispiele sind Bestellbestätigungen, Kickback-E-Mails nach einem Download und Dankeschön-E-Mails. Sie haben oft sehr hohe Öffnungsraten.

Ausführlich: Transaktions-E-Mails: Dein Schlüssel zu effektiver Kundenkommunikation · Kampagnen und Automatisierungen

Transformationale Führung

Transformationale Führung ist ein Führungsstil, bei dem Führungskräfte durch Inspiration und Motivation positive Veränderungen in ihren Teams bewirken. Er betont Vision, Leidenschaft und Kreativität. Merkmale sind inspirierende Motivation, individuelle Berücksichtigung, intellektuelle Stimulation und Vorbildfunktion.

Ausführlich: Transformativer Führungsstil im Marketing

Trigger-Mail

Trigger-Mails werden automatisch auf Basis eines Auslösers (Trigger) versendet und enthalten eher langlebige Inhalte. Der Empfang setzt eine Zustimmung per Double-Opt-in voraus, die jederzeit widerrufen werden kann. Weil sie auf Informationen über den Kunden und sein Verhalten beruhen, gelten sie als die effektivsten Mails.

Ausführlich: Kampagnen und Automatisierungen · Trigger-Mails sind der Auslöser für deinen E-Mail Erfolg · Vorgehen Automatisierte Triggermails

Tulpenkrise (Tulpenmanie)

Die Tulpenkrise, auch Tulpenmanie genannt, gilt als eines der bekanntesten Beispiele für eine Spekulationsblase. In den Niederlanden stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln zwischen 1634 und 1637 extrem an, bevor sie plötzlich zusammenbrachen. Tulpen wurden dabei nicht mehr als Zierpflanzen, sondern als Investitionsobjekte gehandelt, zunehmend über Terminkontrakte.

Ausführlich: Tulpenkrise: Die erste Spekulationsblase der Geschichte

U

Umgekehrte Pyramide

Ein Prinzip aus dem Journalismus, nach dem Nachrichten mit den wichtigsten Informationen beginnen und dann immer unbedeutendere Angaben folgen. Die vier Felder sind: wer oder was, wann und wo, warum, und woher man es weiß. Beim Storytelling geht man dagegen umgekehrt vor.

Ausführlich: Die 4 Felder der umgekehrten Pyramide

Unilever Brand Key

Der Unilever Brand Key ist ein von Unilever entwickeltes strategisches Instrument, um Marken zu definieren und zu positionieren. Er hilft, den Kern einer Marke zu verstehen und konsistent zu kommunizieren. Er besteht aus neun Elementen, darunter Markenkern, Zielgruppe, Nutzenversprechen, Gründe zu glauben und Kernidee.

Ausführlich: Unilever Brand Key für erfolgreiches Markenmanagement

Unterbrechungsorientiertes Arbeiten (Interruption-driven Work)

Unterbrechungsorientiertes Arbeiten tritt in Umgebungen auf, in denen die Arbeit von ständigen Unterbrechungen und Anfragen geprägt ist. Statt in einem fokussierten Arbeitsfluss springst du von Aufgabe zu Aufgabe, je nachdem, welche Anfragen gerade auftauchen. Der Ansatz stammt aus der IT und Softwareentwicklung.

Ausführlich: Herausforderung oder Chance? Unterbrechungsorientiertes Arbeiten im modernen Marketing

Usability (Benutzerfreundlichkeit)

Usability bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Anwendungskontext genutzt werden kann, um Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Gute Usability wird meist gar nicht bewusst wahrgenommen, schlechte hingegen schon.

Ausführlich: Don´t make me think - so gestaltest du deine Seite benutzerfreundlicher

User Experience (UX)

User Experience beschreibt die Gesamterfahrung, die ein Nutzer mit einer Website, einer App oder einem Produkt macht. Es geht darum, wie einfach, angenehm und effektiv die Interaktion ist. Ein Kernaspekt ist die Usability, also wie intuitiv und effizient ein Produkt zu bedienen ist.

Ausführlich: User Experience (UX) – Warum sie so wichtig ist

User Generated Content (UGC)

User Generated Content sind Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Medienkanals, sondern von dessen Nutzern erstellt werden. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Online-Publishing. Ein Beispiel ist eine Zeitung, die ihre Leser auffordert, eigene Fotos und Videos einzusenden.

Ausführlich: Neue Form des User Generated Content

USP (Unique Selling Proposition)

Die Unique Selling Proposition ist ein einzigartiges Merkmal oder eine Eigenschaft eines Produkts oder einer Dienstleistung, die es von anderen auf dem Markt abhebt. Die Idee geht auf Rosser Reeves zurück. Indem du dich auf ein solches Merkmal konzentrierst, kannst du dein Angebot klar kommunizieren und dich von der Konkurrenz abheben.

Ausführlich: Warum du einen USP benötigst

UTM-Parameter

UTM-Parameter sind Kampagnenparameter, die an die URLs in Mailings oder anderen Werbemitteln angehängt werden. In einem Web-Analytics-Tool wie Google Analytics siehst du dadurch, von welcher Kampagne Nutzer kamen und wie effektiv sie war. Beispiele sind utm_source für die Quelle und utm_medium für das Werbemedium.

Ausführlich: E-Mail Tracking mit Google Analytics

UVP (Unique Value Proposition)

Die Unique Value Proposition ist das Alleinstellungsmerkmal, das ein Produkt oder eine Dienstleistung von anderen unterscheidet. Sie zeigt, welchen Mehrwert dein Angebot im Vergleich zur Konkurrenz bietet und warum Kunden sich dafür entscheiden sollten. Sie ist eng verwandt mit der USP (Unique Selling Proposition), setzt aber einen anderen Schwerpunkt.

Ausführlich: UVP hilft dir dich von der Konkurrenz abzuheben

UX Writing

UX Writing umfasst das Verfassen von Texten für Benutzeroberflächen digitaler Produkte wie Websites, Apps und Software. Diese Texte, auch Microcopy genannt, etwa Buttons, Menüs, Fehlermeldungen und Anweisungen, helfen Nutzern, sich zurechtzufinden und Aufgaben effizient zu erledigen. Wichtige Prinzipien sind Klarheit, Konsistenz, Empathie und Kürze.

Ausführlich: UX Writing für eine bessere Nutzererfahrung

V

V2MOM

V2MOM ist ein von Salesforce entwickeltes Management-Tool zum Setzen und Erreichen von Zielen, das privat wie geschäftlich nutzbar ist. Es steht für Vision, Werte, Methoden, Hindernisse und Indikatoren. Die Indikatoren beziehen sich auf messbare Ergebnisse, nicht auf alltägliche Aktivitäten.

Ausführlich: Mit V2MOM Ziele setzen und erreichen

Value Based Pricing (wertorientierte Preisgestaltung)

Value Based Pricing bedeutet, den Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung auf Grundlage des vom Kunden wahrgenommenen Werts festzulegen, statt sich nur auf die Produktionskosten zu stützen. Dazu musst du verstehen, wie viel Kunden für den Nutzen deines Angebots zu zahlen bereit sind. Die Umsetzung erfordert daher sorgfältige Marktforschung.

Ausführlich: Nutze den Wert deiner Produkte durch Value Based Pricing · Kostenorientierte vs. wertorientierte Preisstrategien

Value Proposition Canvas

Das Value Proposition Canvas ist ein Werkzeug, das Unternehmen hilft, ihr Wertangebot zu definieren und die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu verstehen. Es besteht aus zwei Teilen: dem Kundenprofil mit Aufgaben, Problemen und erhofften Vorteilen der Kunden und der Value Map, die zeigt, wie das Angebot Mehrwert schafft.

Ausführlich: Mit dem Value Proposition Canvas besser Kunden gewinnen

Van-Westendorp-Methode (Price Sensitivity Meter)

Die Van-Westendorp-Methode ermittelt mit relativ geringem Aufwand Zahlungsbereitschaft und Preissensibilität von Kunden. Befragte geben an, welchen Preis sie als zu billig, günstig, teuer oder zu teuer empfinden, und die Ergebnisse werden in einem Liniendiagramm dargestellt. Ziel ist eine für Kunden akzeptable Preisspanne mit Kennwerten wie Indifferenzpreis und optimalem Preis.

Ausführlich: Mit der Van-Westendorp-Methode die Zahlungsbereitschaft ermitteln · Van Westendorp Price Sensitivity Meter nutzen

Varianz

Die Varianz ist ein Maß für die Streuung einer Datenreihe und gibt an, wie weit die Datenpunkte vom Durchschnitt entfernt sind. Im Marketing zeigt sie dir zum Beispiel, wie konsistent deine Kampagnen sind. Eine hohe Varianz in den Klickzahlen deutet darauf hin, dass eine Kampagne an manchen Tagen viel besser funktioniert als an anderen.

Ausführlich: Varianz und Standardabweichung: Warum diese statistischen Kennzahlen wichtig sind

Veblen-Effekt

Der Veblen-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Menschen mehr für etwas bezahlen, weil es teurer ist. Teurere Produkte werden als Zeichen von Status und Prestige wahrgenommen, der Preis zeigt also auch ihren sozialen Wert an. Im Marketing nutzt man den Effekt, indem man Produkte als Luxusgüter positioniert.

Ausführlich: Der Veblen-Effekt: Luxusgüter und das Phänomen des Konsums

Verkaufsorientierung (Vertriebsorientierung)

Bei der Verkaufsorientierung geht es darum, möglichst viele Produkte zu verkaufen. Ausgangspunkt ist das eigene Produkt, dessen Vorteile den Kunden nahegebracht werden sollen. Im Fokus stehen kurzfristige Verkaufsziele, oft auf Kosten langfristiger Kundenbeziehungen.

Ausführlich: Marketing- vs. Verkaufsorientierung: Ein Kampf der Giganten

Verkaufspsychologie

Verkaufspsychologie ist die Wissenschaft und Kunst, menschliches Verhalten und Entscheidungsprozesse beim Kaufen zu verstehen und zu beeinflussen. Beispiele für ihre Prinzipien sind das Prinzip der Knappheit und der Ankereffekt.

Ausführlich: Die Kunst der Verkaufspsychologie: Wie du das menschliche Gehirn zu deinem Vorteil nutzt

Verkaufstrichter (Funnel)

Der Verkaufstrichter beschreibt die Reise potenzieller Kunden vom Besucher zum Käufer. Er besteht in der Regel aus einer oberen, einer mittleren und einer unteren Ebene, die je nach Verkaufsmodell variieren können. Die erste Phase ist die Awareness-Phase, also der erste Kontaktpunkt mit deinen potenziellen Kunden.

Ausführlich: 11 Strategien zur Optimierung für den E-Commerce Verkaufstrichter

Verpackungsdesign

Verpackungsdesign ist der Prozess der Gestaltung von Verpackungen für Produkte und umfasst Aussehen, Haptik und Funktionalität. Im Marketing hilft es, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen, die Kaufentscheidung zu beeinflussen und die Markenidentität zu vermitteln. Wichtige Elemente sind unter anderem Form und Farbe.

Ausführlich: Verpackungsdesign: Wie du mit dem richtigen Design deine Produkte in den Köpfen deiner Kunden verankerst

Verteilerbereinigung

Bei der Bereinigung des Verteilers entfernst du inaktive Empfänger aus deinem E-Mail-Verteiler, gemessen etwa am Zeitpunkt der letzten Öffnung. Inaktive Empfänger verfälschen Öffnungs- und Klickraten, verursachen unnötige Lizenzkosten und können deinen Sender Score beeinflussen. Vorab empfiehlt sich eine Opt-Out-Request-Mail an die Betroffenen.

Ausführlich: Bereinigung des Verteilers

Vertriebsplanung und -steuerung

Vertriebsplanung und -steuerung umfasst die strategische Planung, Organisation und Kontrolle aller Aktivitäten rund um den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Die Planung legt Ziele, Vertriebskanäle und Ressourcen fest, die Steuerung überwacht und passt die Vertriebsaktivitäten laufend an.

Ausführlich: Effektive Vertriebsplanung und -steuerung im Marketing

Vibe Marketing

Vibe Marketing stellt Gefühle vor Funktionen und rückt die Frage „Wie soll sich das anfühlen?“ in den Mittelpunkt jeder Kampagne. Statt nach Demografie zu segmentieren, richtet es sich an emotionale „Tribes“ und reagiert in Echtzeit auf Memes, Sounds und Stimmungen. Produkte werden zuerst über ihre emotionale Signatur und erst danach über ihre Funktionen definiert.

Ausführlich: Vibe Marketing: Zukunft der Markenbindung

Virales Marketing

Virales Marketing nutzt Empfehlungen, die sich schnell und exponentiell, etwa per E-Mail, Foren oder Blogs, virusartig im Internet verbreiten. Da die Botschaft von einer bekannten Person kommt, wirkt sie glaubwürdig. Allerdings lässt sich nicht steuern, wen sie erreicht und ob sie positiv oder negativ aufgenommen wird.

Ausführlich: Empfehlungsgenerator Virales Marketing · Pssst... Virales Marketing

Vision

Die Vision beschreibt, wohin ein Unternehmen will: eine Vorstellung seiner Zukunft und des Werts oder der Veränderung, die es in der Welt bewirken möchte. Sie sollte inspirierend sein und sich auf ein relevantes Problem vieler Menschen konzentrieren, nicht nur auf finanzielle Ziele. Zusammen mit der Mission bildet sie die Basis der Unternehmensstrategie.

Ausführlich: Die Kunst einer wirkungsvollen Vision und Mission · Mission vs. Vision: Der Wegweiser für Dein Unternehmen · Warum du eine Mission und Vision benötigst

Vision Board

Ein Vision Board ist eine visuelle Darstellung deiner Ziele, Träume und Wünsche, etwa aus Bildern, Zitaten oder Zeichnungen. Die Idee stammt aus dem Konzept des „Gesetzes der Anziehung“, nach dem positive Gedanken positive Ergebnisse anziehen. Es hilft dir, Ziele klar zu definieren, und dient als tägliche Erinnerung und Motivation.

Ausführlich: Vision Board: Dein persönlicher Kompass für Erfolg

Visual Stacking

Visual Stacking bedeutet wörtlich „visuelles Stapeln“ und beschreibt eine Technik, bei der Informationen so angeordnet werden, dass eine klare visuelle Hierarchie entsteht. Der Blick des Betrachters wird gezielt von einem Element zum nächsten geführt, sodass wichtige Inhalte zuerst ins Auge fallen. Dadurch werden Webseiten oder Präsentationen schneller erfasst und besser verstanden.

Ausführlich: Visual Stacking: So funktioniert das Prinzip der visuellen Hierarchie

Visual Styleguide

Ein Visual Styleguide, auch Brand Style Guide oder Corporate Design Manual genannt, ist ein Dokument, das die visuellen Richtlinien einer Marke festlegt. Er enthält Regeln für die Verwendung von Logos, Farben, Schriftarten, Bildern und anderen visuellen Elementen. Ziel ist ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Marketingkanäle und Medien hinweg.

Ausführlich: Visual Styleguide: Ein unverzichtbares Werkzeug für konsistentes Branding

Voice Cloning

Voice Cloning ist eine Technologie, mit der eine beliebige Stimme so geklont wird, dass eine KI in genau dieser Tonlage Texte vorliest. Dazu werden charakteristische Merkmale der Stimme wie Tonfall, Pausen und Akzente analysiert. Während früher lange Texte eingesprochen werden mussten, reichen heute kurze Audioschnipsel aus.

Ausführlich: Voice Cloning - Die Revolution in der digitalen Kommunikation

W

Walking Skeleton

Ein Walking Skeleton ist eine minimalistische Version eines Softwareprodukts, die die Grundfunktionalitäten enthält und von Anfang an durch alle Ebenen von der Benutzeroberfläche bis zur Datenbank funktioniert. Anders als ein reiner Prototyp ist es ein funktionierendes Stück Software, das die Grundlage für die weitere Entwicklung bildet. Weil es früh getestet wird, liefert es schnelles Feedback und hilft, Fehler früh zu erkennen.

Ausführlich: Walking Skeleton: Ein effektives Werkzeug für agile Produktentwicklung

Walt-Disney-Methode

Die Walt-Disney-Methode ist eine Kreativitätstechnik, die allein oder in der Gruppe genutzt werden kann und sich besonders bei festgefahrenen Denkstrukturen anbietet. Sie wurde von Robert B. Dilts entwickelt, der sich an Walt Disney orientierte. Eine Idee wird dabei nacheinander aus drei Rollen betrachtet: dem Träumer, dem Realisten und dem Miesepeter.

Ausführlich: Unterschiedliche Perspektiven mit der Walt Disney Methode

Warenkorbabbruch-Mail

Eine Warenkorbabbruch-Mail ist eine automatisierte E-Mail an Kunden, die Produkte in den Warenkorb gelegt, den Kauf aber nicht abgeschlossen haben. Sie erinnert an die Artikel im Warenkorb und soll den Kunden dazu bringen, die Bestellung abzuschließen. Mit dem Versand der ersten Mail solltest du etwa 24 Stunden warten.

Ausführlich: Warenkorbabbruch mit simplen Mails senken

Web Safe Fonts

Web Safe Fonts sind Schriftarten wie Arial, Helvetica, Verdana, Georgia und Times New Roman, die auch E-Mail-Clients wie Outlook darstellen, die nur wenige Schriftarten unterstützen. Wer eine eigene Hausschrift nutzt, kann passende Web Safe Fonts als Fallback hinterlegen, damit die E-Mail auch bei Ausfall der Webfont lesbar bleibt.

Ausführlich: Schriftarten für dein E-Mail-Marketing

Weekly Review

Die Weekly Review ist eine wöchentliche Reflexion, bei der du dir meist am Ende der Arbeitswoche bewusst Zeit nimmst, um über Aufgaben, Projekte und Ziele nachzudenken. Du lässt die vergangene Woche Revue passieren und planst die kommende mit klaren Prioritäten. Populär wurde die Idee durch das Zeitmanagementsystem „Getting Things Done“ von David Allen.

Ausführlich: Wöchentlich reflektieren, täglich verbessern: Weekly Review

Wegwerfadresse

Eine Wegwerfadresse ist eine temporäre E-Mail-Adresse mit zeitlich begrenzter Gültigkeit, die zwischen einer Stunde und drei Tagen liegen kann. Nutzer geben sie etwa bei Newsletter-Anmeldungen an, um Spam zu vermeiden oder anonym zu bleiben. Für das E-Mail-Marketing ist sie problematisch, weil sie nur kurze Zeit zustellbar ist.

Ausführlich: Was sind Wegwerf Adressen im E-Mail Marketing?

Wertproposition (Value Proposition)

Eine Wertproposition ist eine klare Aussage, die erklärt, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung die Probleme deiner Kunden löst, welche Vorteile es bietet und warum Kunden bei dir statt beim Wettbewerber kaufen sollten. Sie unterscheidet dich von deinen Mitbewerbern. Für eine starke Wertproposition brauchst du ein tiefes Verständnis von Zielgruppe, Produkt und Markt.

Ausführlich: Wie man eine unwiderstehliche Wertproposition für E-Commerce erstellt

Wettbewerbsanalyse

Eine Wettbewerbsanalyse ist der systematische Prozess, bei dem du deine Mitbewerber identifizierst, deren Stärken und Schwächen bewertest und Strategien entwickelst, um dich von ihnen abzuheben. Ziel ist ein umfassendes Bild davon, wie sich dein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz positioniert. Daraus leitest du gezielte Maßnahmen ab.

Ausführlich: Wettbewerbsanalyse: Strategien, Methoden und Beispiele

Work-in-Progress (WIP)

Work-in-Progress bezeichnet die Menge an Aufgaben, die gerade aktiv bearbeitet werden, also alles zwischen „angestoßen“ und „fertig“. Zu viel WIP bremst Teams durch Wartezeiten und häufige Kontextwechsel aus. Mit WIP-Limits, etwa in Kanban, begrenzt du parallele Arbeit, sodass die Durchlaufzeit sinkt.

Ausführlich: Work-in-Progress (WIP) meistern

Working Out Loud (WOL)

Working Out Loud ist eine Methode, die auf offener und transparenter Zusammenarbeit beruht. Es geht darum, die eigene Arbeit sichtbar zu machen und Wissen zu teilen, um gemeinsames Lernen und Innovation zu fördern. Entwickelt wurde das Konzept von John Stepper, bekannt sind etwa die WOL-Zirkel.

Ausführlich: Mit Working Out Loud transparent kommunizieren

Y

Y&R 4C-Zielgruppenmodell

Ein Zielgruppenmodell der Werbeagentur Young & Rubicam, das Verbraucher nach Werten, Einstellungen und Verhalten in sieben Segmente einteilt: Mainstreamers, Aspirers, Succeeders, Reformers, Explorers, Strugglers und Resigned. Es hilft, Zielgruppen besser zu verstehen und Marketing gezielter auszurichten.

Ausführlich: Das Y&R 4C-Zielgruppenmodell

Yerkes-Dodson-Kurve

Die Yerkes-Dodson-Kurve, auch Gesetz von Yerkes-Dodson genannt, beschreibt den Zusammenhang zwischen Erregung, etwa Stress, und Leistung als umgekehrte U-Kurve. Bei einem mittleren Erregungsniveau erbringen Menschen ihre besten Leistungen, zu wenig oder zu viel Druck senkt die Leistung.

Ausführlich: Das Geheimnis optimaler Leistung: Die Yerkes-Dodson-Kurve

Z

Zero-Click Content

Zero-Click Content beantwortet Nutzerfragen direkt in den Suchergebnissen, etwa in Featured Snippets, Answer Boxes oder „People Also Ask“. Der Nutzer liest die Antwort sofort, ohne auf deine Seite zu klicken. Das bringt dir Sichtbarkeit und positioniert dich als Experten.

Ausführlich: Zero-Click Content meistern

Zielbild

Ein Zielbild ist eine detaillierte und klare Vorstellung von einem gewünschten Zustand in der Zukunft. Es dient als Leitbild und Orientierungspunkt für alle Aktivitäten und Entscheidungen. Das Konzept stammt aus der systemischen Beratung, ein gutes Zielbild ist klar, realistisch und wird im Team kommuniziert.

Ausführlich: Zielbilder: Der Kompass für deinen Markterfolg

Zustellbarkeit (E-Mail)

Die Zustellbarkeit beschreibt, ob eine E-Mail den Empfänger überhaupt erreicht, bevor sie geöffnet werden kann. Extern entscheidet vor allem der Spam-Filter des E-Mail-Providers, intern spielen Faktoren wie eine gültige Domainverifizierung, etwa über SPF oder DKIM, eine Rolle. Je mehr E-Mails du versendest, desto höher ist das Risiko, als Spam eingestuft zu werden.

Ausführlich: Zustellbarkeit deiner Mails verbessern

Zwei-Pizza-Regel

Die Zwei-Pizza-Regel wurde von Jeff Bezos eingeführt und besagt, dass ein Meeting so klein sein sollte, dass zwei Pizzen für alle Teilnehmenden reichen. Bevor du ein Meeting einberufst, überlegst du daher genau, wer wirklich teilnehmen muss. So bleibt die Gruppe klein und die Diskussion fokussiert.

Ausführlich: Zwei-Pizza-Regel: Der Schlüssel zu effektiven Teammeetings

Zwiebelmodell

Das Zwiebelmodell ist ein Instrument, um die Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen. Es geht davon aus, dass die Persönlichkeit aus mehreren Schichten besteht, die nach und nach freigelegt werden müssen, um zum Kern vorzudringen. Im Vertrieb hilft es, über den ersten Eindruck hinaus Verhaltenstendenzen und Motive von Kunden zu erkennen.

Ausführlich: Kundenverständnis im Vertrieb