Jobmotor Internet – Turbo Boost für deutsche Gründer

Viele Leute kennen Sie. Die Erfolgsstorys von Apple, Google oder Facebook aus dem Silicon Valley. Deutschland gilt in diesem Zusammenhang noch als digitales Entwicklungsland. Aber auch hierzulande ist in letzter Zeit ein regelrechter Gründungsboom dank kreativer Köpfe und risikoliebenden Investoren entstanden. Die Frage nach dem “The next big think made in Germany” steht schon seit längerem im Raum. “Rund um Apps, Internetplattformen und Social Networks entstehen neue Berufe und ganze Branchen, die zum Industriezweig der Zukunft avancieren könnten.” Phoenix hat zum Thema “Jobmotor Internet” eine tolle Reportage heraus gebracht.

“PHOENIX taucht in die digitale Szene in Deutschland ein, stellt die neuen Web-Unternehmer vor und gibt Tipps, wie man selbst zum Gründer eines Startups werden kann. Moderator Hans-Werner Fittkau diskutiert das Thema im Studio mit Alexander Hüsing vom Onlinemagazin “deutsche-startups.de” und Werner Eichhorst vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit.” (Quelle phoenix.de)

Moderation: Hans-Werner Fittkau

http://www.youtube.com/watch?v=CX2Sfb6QPU0

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Personalsuche 2.0 – 5 Recruiting Tipps

Gutes Personal ist heute schwierig zu finden. Daher muss man kreativ sein auf der Suche nach neuen Teammitgliedern. Außerdem müssen sich kleine Startups oder mittelständische Unternehmen gegen die Großkonzerne durchsetzen wenn es darum geht Mitarbeiter zu finden. Die meisten Bewerber zieht es in erster Linie zu den Big Playern (Bekanntheitsgrad, Vita). Beim Startup reizt die Bewerber die Aussicht an etwas Großem von Anfang mit dabei zu sein, flache Hierachien, Freiheiten im Job und einfach die Startup Atmosphäre. Das Startup sollte einen konkreten Personalbedarfsplan für den Bereich HR entwickeln.  In diesem sind die Meilensteine des Unternehmens abgestimmt. Der Bedarfsplan sollte aktuelle Entwicklungen berücksichtigen und klären,  wann wie viele Mitarbeiter für welchen Bereich benötigt werden.

Gründerszene hat einmal 5 Tipps für die richtige Personalsuche zusammengestellt (Wo findet man die neuen Mitarbeiter?):

Tipp 1: Online-Stellenbörsen

In manchen Online-Stellenbörsen kann man mittlerweile sogar kostenfrei Stellenanzeigen aufgeben. Anhand von Statistiken lässt sich dann prüfen, ob die Stellenanzeige interessant ist und überhaupt gelesen wird.

Tipp 2: Attraktivität ausstrahlen

Genauso werden potenzielle Bewerber durch eine attraktive Außendarstellung auf ein Unternehmen aufmerksam. Wichtig ist vor allem, Leute zu begeistern. Überall, wo ein Startup präsent ist – sei es auf Veranstaltungen, bei einem Interview oder auf den Social-Media-Kanälen – gilt es, Leidenschaft auszustrahlen. Es ist wichtig mit anderen Werten wie flexibler Arbeitszeit, Eigenverantwortung, Teamgeist, lockerer Arbeitsatmosphäre oder Chancen einer schnellen Weiterentwicklung zu überzeugen.

Tipp 3: Social-Media-Kanäle

Über die verschiedenen Social-Media-Kanäle kann die bereits bestehende Community darauf aufmerksam gemacht werden, dass Mitarbeiter gesucht werden. Dort lassen sich auch Fragen öffentlich beantworten und Zweifel ausräumen.

Tipp 4: Kontakte nutzen

Wichtig ist es, die Personalsuche an sämtlichen Kontaktpunkten zu forcieren.  Besonders großes Potenzial ermöglicht natürlich das vorhandene Netzwerk. Die meisten Kontakte stammen sicherlich aus der eigenen Branche, und so steigen die Vermittlungschancen zu einem passenden Kandidaten.

Warum nicht die eigenen Mitarbeiter zur Personalsuche motivieren? Diese kennen sich bestens mit dem Unternehmen aus und haben daher ein gutes Gefühl, welche Eigenschaften ein potenzieller Bewerber mitbringen muss. Mit Aussicht auf eine Bonus-Zahlung oder anderweitige Anreize sind die eigenen Mitarbeiter sicher gerne bei der Suche behilflich.

Tipp 5: Gezielte Suche

Über ein Social-Media-Monitoring lassen sich Spezial-Foren oder Blogs identifizieren, in denen über die jeweilige Branche des Startups diskutiert wird. Dort können nicht nur Stellenanzeigen platziert werden, es finden sich oft auch Meinungsführer oder andere interessante Nutzer, die für das eigene Unternehmen direkt geworben werden können.

Abschließend ist es entscheidend, den Bewerbungsprozess möglichst schlank zu gestalten, um den Bewerbern und sich selbst unnötigen Zeitaufwand zu ersparen. Eine Vorstellung per Mail sollte genügen – so kann auf langwierige Formulare verzichtet werden.

Text: Gründerszene.de
Foto: Carlo Crippa

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