E-Mail-Marketing

Die Empfänger Typen der E-Mail

Kara Trivunovic von StrongMail hat einmal die Empfänger Typen der E-Mail-Konsumenten beschrieben. Diese haben jeweils eine ganz bestimmte Art.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Kara Trivunovic von StrongMail hat einmal die Empfänger Typen der E-Mail-Konsumenten beschrieben. Diese haben jeweils eine ganz bestimmte Art abgerufene E-Mails zu bearbeiten.Frank Rix vom Dialogue1 Blog hat seine Erfahrungen einfließen lassen. Er empfiehlt  gleichermaßen auf eine wirkungsvolle Betreffzeile, eine verlockenden Handlungsaufforderung sowie auf eine stetige Versandfrequenz zu achten.

1) Der Sortierer (“Filer”) Beim Sortierer steht die Ordnung im Vordergrund.Diese erreichen die Sortierer durch das abonieren von für sie relevanten Newslettern. Die Öffnungsraten von Sortierern sind  aus diesem Grund sehr hoch. Problem: Es gilt eine umgehende Reaktion des Empfängers auszulösen, da bereits sortierte Mails im Archiv meistens nicht wieder gelesen werden.

2) Der Stapler (“Piler”) Der Stapler lässt diese Ordnung vermissen. Hier gibt es keine besondere Archivierung. Desweiteren selektieren sie bei der Anmeldung der Newsletter auch nicht wie die Sortierer nachd Relevanz, sondern melden sich zu vielen für sie interessanten Newslettern an. Problem: Die Aufmerksamkeit müssen sich die Versender mühevoll erkämpfen um in der Masse der Mails nicht unterzugehen. Hier ist die Betreffzeile besonders wichtig.

3) Der Ablader (“Dumper”) Auch die Ablader sind sehr auf Ordnung in Ihrem Postfach bedacht. Für werbliche Newsletter richten diese meist ein extra Postfach ein. Das Postfach wird dann von zu Zeit sporadisch gecheckt. Die Aufmerksamkeit der Ablader beschränkt sich häufig auf die jeweils neuesten E-Mails. Ältere Mails landen oft ungelesen im Papierkorb. Problem: Hier bleibt dem Versender als Ausweg allenfalls eine stetig hohe Versandfrequenz.

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So nutzt du die drei Typen in der Praxis, auch wenn du nicht weißt, welcher Typ hinter einer Adresse steckt:

  1. Für Sortierer: Gib einen Grund, sofort zu handeln. Eine klare Frist oder ein Angebot mit Enddatum hilft, bevor die Mail im Ordner verschwindet. Ein gleichbleibender Absendername erleichtert zudem das Sortieren.
  2. Für Stapler: Mach die Betreffzeile konkret. Nenne den Nutzen in den ersten Wörtern, weil im Posteingang oft nur der Anfang sichtbar ist. Der Preheader ergänzt die Information.
  3. Für Ablader: Stelle die wichtigste Botschaft an den Anfang der Mail. Wer nur kurz durchsieht, soll sie trotzdem mitnehmen. Ein verlässlicher Versandrhythmus sorgt dafür, dass deine Mail zu den neuesten gehört, wenn das Postfach geprüft wird.

Typische Fehler:

  • Alle Mails werden auf einen einzigen Empfängertyp ausgerichtet. Besser ist ein Aufbau, der alle drei bedient: klarer Betreff, Kernbotschaft oben, Handlungsaufforderung mit Grund für sofortiges Handeln.
  • Die Frequenz wird erhöht, ohne dass der Inhalt das trägt. Das kann zu mehr Abmeldungen führen.
  • Wichtige Informationen stehen nur in Bildern, die beim schnellen Überblick übersehen werden.

Die Typologie ist ein Denkmodell. Prüfe deine Annahmen mit Klicks und Käufen, nicht mit Vermutungen über einzelne Empfänger.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

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