E-Mail-Marketing

Mit der Gestaltung des Anmeldeformulars mehr Leads erhalten

Bei der Gestaltung des Anmeldeformulars gilt, umso weniger Daten abgefragt werden, desto mehr Anmeldungen generierst du.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Bei der Gestaltung des Anmeldeformulars solltest du einiges beachten. Generell gilt, umso weniger Daten abgefragt werden, desto mehr Anmeldungen generierst du. Im Optimalfall fragst du nur die E-Mail Adresse ab. Allerdings sollte im Rahmen der Personalisierung auch der Name abgefragt werden.

Quicksprout hat hierzu einmal eine Studie erstellt. Solltest du z.B. dein Formular von vier Feldern auf drei Felder reduzieren, steigt deine Conversion Rate für die Anmeldung um 50%.

Wie sieht die Gestaltung des Anmeldeformulars aus?

Hier einmal die Zusammenfassung für dich

  • Drei Felder sind optimal bei der Dropdown Auswahlmöglichkeit
  • Erhöhe das Vertrauen in dem die die Felder erklärst und warum du diese Daten erhebst. Auch dass du diese Daten nicht an Dritte weitergibst.
  • Fülle die jeweiligen Felder bereits mit einfachen Beschreibungen aus
  • Design das Formular ausgehend für die mobilen Nutzer
  • Die Bezeichnung der Felder linksbündig oder über den Felder zu finden ist.
  • Die Lesbarkeit durch Abstände zwischen den Feldern erhöht wird
  • Weitere Abfragen als optional einrichten und keine Pflichtfelder

Lead Formular erstellen für mehr Anmeldungen (Newsletter)

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Auch die Gestaltung des Call to Action Button (CTA) ist wichtig. Also worauf deine Nutzer klicken um den Newsletter zu bestellen indem sie ihre Adressdaten absenden. Hier empfehle ich dir einfach anhand eines A/B Test verschiedene Farben zu testen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Komplementärfarben der eigenen Webseite gemacht.

Auch der Text auf dem Button ist interessant. Meist findest du auf anderen Webseiten „(Jetzt)Anmelden“. Auch hier kannst du einmal andere Varianten nutzen wie zum Beispiel Vorteil sichern oder 10€ sparen. Laut Quicksprout funktionieren „Hier klicken“ und „Los“ besser als „Download“, „Anmelden“ oder „Registrieren“.

Sieh dir auch meinen Artikel an: Wie du Leads durch die Newsletter Anmeldung generierst

Ergänzung Oktober 2026

Mit einem kurzen Formular-Check findest du die größten Hürden in deinem Anmeldeprozess.

  1. Felder zählen: Liste alle Felder auf und frag bei jedem, wofür du die Angabe in den nächsten Wochen wirklich nutzt. Was keinen Zweck hat, fliegt raus oder wird optional.
  2. Mobil ausfüllen: Füll das Formular selbst auf dem Smartphone aus. Achte darauf, ob sich die passende Tastatur öffnet und ob der Button ohne Scrollen erreichbar ist.
  3. Fehler provozieren: Gib eine falsche Adresse ein. Bleibt deine Eingabe erhalten und ist die Fehlermeldung verständlich?
  4. Bestätigungsseite prüfen: Nach dem Absenden muss klar sein, dass jetzt eine Bestätigungsmail kommt. Sag, wo der Nutzer nachsehen soll, auch im Spamordner.
  5. Bestätigungsmail prüfen: Sie sollte schnell ankommen, den Absender klar zeigen und einen gut sichtbaren Bestätigungslink enthalten.

Ein typischer Fehler ist ein Formular, das bei einer Fehlermeldung alle Eingaben löscht. Viele Besucher geben dann auf.

Ein zweiter Fehler ist eine Erfolgsmeldung wie “Danke” ohne Hinweis auf das Double Opt-in. Ein Teil der Anmeldungen wird dann nie bestätigt.

Teste Änderungen immer einzeln. Wenn du Felder, Text und Farbe gleichzeitig änderst, weißt du nicht, was gewirkt hat.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

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