E-Mail-Marketing

Auf welche Mail Anbieter muss ich mich konzentrieren?

Bei vielen Mail Anbieter ist es wie bei der Bank. Fast jeweils 25% verwenden für ihr Haupt E-Mail Postfach GMX und Web.de.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 3 Min. Lesezeit

Bei vielen Mail Anbieter ist es wie bei der Bank. Diese wechseln viele einfach nicht. Fast jeweils 25% verwenden für ihr Haupt E-Mail Postfach GMX und Web.de. Beide Anbieter gehören zur 1&1 Mail & Media GmbH. Diese ist wiederum eine Tochtergesellschaft des United-Internet-Konzerns ist. Zusätzlich gehören zum Mailimperium noch 1&1, T-Online und Freenet. Also ein echter Hidden Champion.

Sieh Dir einmal dein Adressenbestand an. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass alle diese Anbieter bei der Adressliste zwischen 45%-55% Gesamtanteil ausmachen.

TIPP: Sollte dies auch bei Dir der Fall sein, schau Dir einmal die Option trustedDialog von United Internet Media (UIM) an. Dadurch werden E-Mails mit einem Sicherheitssiegel versehen und erreichen somit höhere Öffnungs- und Zustellraten.

Auf welche Mail Anbieter muss ich mich konzentrieren

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Empfängen nehmen Absender insgesamt positiver wahr, insbesondere bei den Faktoren Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit. trustedDialog kann bei den E-Mail-Providern Web.de, GMX, 1&1, Freenet und T-Online genutzt werden. Damit kannst Du  mehr als 40 Millionen digitale Postfächer erreichen.

Ein weiterer Anbieter legte einen rasanten Aufstieg hin. Und dies ist Gmail. Dieser kommt mittlerweile  unter den E-Mail-Clients auf einen Marktanteil von 31,63 Prozent.

Tipp: Daher vergleiche auch hier deine Liste und beschäftige die mit den Gmail Richtlinien um eine verbesserte Zustellung zu ermöglichen. Zur Optimierung rät Google eine angemessene Häufigkeit und dem Empfänger diese wie die Inhalte zu kommunizieren.

diu siehst die Liste der Mail Anbieter ist relativ kurz wenn du dir die Gesamtverteilung am Markt ansiehst. Daher macht es durchaus Sinn sich erst auf diese Anbieter zu fokussieren. Bedenke aber dass es bspw. im B2B Bereich bzw. in anderen Ländern ganz ander aussehen kann. Daher ist es auch wichtig seine eigene Empfängerliste auszuwerten.

Lese zusätzlich meinen Artikel um das passendes E-Mail Tool zu finden über den EMail Marketing Anbieter Vergleich

Aktualisierung Oktober 2026

T-Online gehört nicht zu United Internet. Die E-Mail-Adressen von T-Online betreibt weiterhin die Telekom, nur das Nachrichtenportal t-online.de hat sie 2015 an Ströer verkauft (Telekom). Für Gmail gelten seit Februar 2024 feste Regeln für Massenversender mit mehr als 5.000 Mails pro Tag: SPF, DKIM und DMARC, eine Abmeldung per Klick und eine Spamrate unter 0,3 Prozent (Google).

Ergänzung Oktober 2026

So findest du heraus, wie sich dein eigener Verteiler auf die Mailanbieter verteilt.

  1. Liste exportieren: Exportiere die aktiven Empfänger aus deinem E-Mail Tool.
  2. Domain auslesen: Trenne in einer Tabellenkalkulation den Teil nach dem @ ab.
  3. Gruppieren: Fasse zusammengehörige Domains zusammen. Zu United Internet zählen etwa gmx.de, gmx.net und web.de. Zu Google gehören gmail.com und googlemail.com. Bei Microsoft sind es unter anderem outlook.de, hotmail.de und live.de.
  4. Kennzahlen vergleichen: Lass dir Zustellung und Klickrate pro Anbietergruppe anzeigen. Viele Tools bieten dafür einen Bericht nach Domain.
  5. Auffälligkeiten prüfen: Fällt eine Gruppe deutlich ab, liegt oft ein Zustellproblem bei genau diesem Anbieter vor. Für Gmail helfen dir dabei die Google Postmaster Tools.

Ein typischer Fehler ist, die Verteilung anderer Unternehmen ungeprüft zu übernehmen. Im B2B Bereich bestehen Listen oft überwiegend aus Firmendomains. Dort entscheiden die Spamfilter der Unternehmen und nicht die großen Freemailer.

Wiederhole die Auswertung einmal im Jahr. Neue Anmeldequellen können die Verteilung deutlich verschieben.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

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