E-Mail-Marketing

Was du über personalisierte E-Mails wissen musst

Personalisierte E-Mails haben eine sechsfach höhere Verkaufsrate als Mails ohne Personalisierung. Du siehst wie wichtig diese sind.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Wir haben ja bereits die Möglichkeit der Personalisierung für die Betreffzeile kennengelernt. Personalisierte E-Mails haben eine sechsfach höhere Verkaufsrate als Mails ohne Personalisierung. Nach der Segmentierung des Verteilers kommt die Personalisierung.

Zuerst solltest du mit der Personalisierung aufgrund der statischen Daten beginnen:

  • Vor- und Nachname zur Ansprache
  • Ablaufdatum eines Gutscheins.
  • Bezug auf einen Kauf (Produkt)

Die Einbindung für die personalisierte E-Mails erfolgt über Platzhalter in den Mailings. Diese Felder werden dann dynamisch beim Versand ausgefüllt mit den hinterlegten Daten. Bei Nifty Images kann man Bilder personalisieren oder einen persönlichen Countdown erstellen. In der Enterprise Variante wäre sogar eine mehrfache Personalisierung möglich.

Alles was du über personalisierte E-Mails wissen musst

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Zuerst solltest du schauen ob dies auch dein Mail Tool anbietet. Ansonsten kannst du als kleinen Trick ja das Bild und den Text trennen. Im Textfeld kannst du dann wie bei einer Anrede eine Platzhalter platzieren. Wenn du dich jetzt noch etwas mit der Typografie beschäftigst, kann dies in den personalisierten E-Mails schon sehr gut aussehen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sogenannter Recommendation Engines (Rec Engine). Diese schlagen dem Empfänger basierend beispielsweise auf eine Matching Rate bestimmte Produkte vor. Hierbei wird analysiert in welchen Kombinationen auch andere Kunden Produkte angesehen und gekauft haben. Die meisten E-Mail Tools haben diese Funktion nicht und du musst diese teuer dazu buchen als Extra Tool. Hier gibt es beispielsweise Optimizely.

Am Anfang starte einfach indem du in deinen Mails die meistverkauften Produkte abbildest bzw. Produkte die der Empfänger auf dem Merkzettel oder im Warenkorb hat. Diese Empfehlungen kann man auch im Content Bereich nutzen und kann dies auch kommunizieren („Unsere meistgelesenen Artikel“).

Lerne wie der Aufbau einer E-Mail funktioniert.

Ergänzung Oktober 2026

So startest du mit Personalisierung, ohne dich zu übernehmen.

  1. Datenqualität prüfen: Schau dir an, wie vollständig und korrekt die Felder sind, die du nutzen willst. Ein Vorname in Großbuchstaben oder ein Firmenname im Namensfeld fällt sofort auf.
  2. Fallback festlegen: Für jeden Platzhalter brauchst du einen Ersatz, wenn das Feld leer ist. Aus “Hallo Anna” wird dann “Hallo”.
  3. Mit einer Stelle beginnen: Personalisiere zuerst die Anrede oder einen Produktblock. Weitere Stellen folgen, wenn diese stabil laufen.
  4. Testkontakte anlegen: Lege Testkontakte mit vollständigen, leeren und ungewöhnlichen Daten an. Prüfe die Darstellung bei allen.
  5. Wirkung messen: Vergleiche eine personalisierte Variante mit einer allgemeinen. Werte vor allem Klicks und Umsatz aus.

Ein praktisches Beispiel: Ein Kunde hat zuletzt Laufschuhe gekauft. Statt eines allgemeinen Produktblocks zeigt der Newsletter ihm Laufbekleidung und Zubehör aus derselben Kategorie.

Ein häufiger Fehler ist Personalisierung mit veralteten Daten. Wer vor Jahren einmal ein Babygeschenk gekauft hat, bekommt sonst dauerhaft Babyprodukte.

Ein zweiter Fehler ist zu viel Detailwissen in der Mail. Wenn Empfänger das Gefühl haben, jeder Klick werde beobachtet, wirkt Personalisierung unangenehm. Nutze nur Daten, deren Herkunft für den Empfänger nachvollziehbar ist.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

Weiterlesen: Segmentierung und Personalisierung

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