Bilder haben eine enorme Wirkung auf das Mailing. Ganz oben findet der Empfänger das sogenannte Header Image. Optimal weist dieses den Inhalt des Mailings zusammen und wirbt direkt für den CTA. Stilmittel wären hier Störer, Button oder Text zum Bild.
Worauf muss man generell bei den Bildinhalten achten? Es gibt ein Bild zu Text Verhältnis, dieses sorgt immer noch bei einigen E-Mail Clients für den Spamfilter. Zusätzlich vergrößern die Images auch die Gesamtgröße des Mailings, welches sich wiederum auf die Behandlung im E-Mail Client auswirkt. Bei vielen mobilen Lesern werden zusätzlich die Ladezeiten erhöht. Viele E-Mail Tool Anbieter achten nicht auf die Bildkomprimierung. Es besteht die Möglichkeit die Speicherung der Images auszulagern. Zusätzlich musst du einmal schauen ob dein Bildbearbeitungsprogramm die Speicherung von Webbildern anbietet.
Worauf du bei Bildern für dein E-Mail Design achten musst (Images)
Video auf YouTube ansehen (5:11 Min.)Kommen wir jetzt zum Punkt der Bilderblockierung. Viele Mailprogramme blocken voreingestellt die Bilder in den Mailings und laden diese erst durch den Empfänger herunter. Durch das Ausblenden der Bilder werden dann womöglich wichtige Infos nicht vermittelt, beispielsweise vom Header Image. Hier kommt dann die Möglichkeit der Alt Texte in Spiel. Genau wie bei Webseiten kannst du den Bildern im Code einen Alt-Tag also eine Beschreibung verleihen. Diese sieht der Empfänger dann bei blockierten Bildern. Bei Litmus findest du viele Infos zu dem Thema: https://www.litmus.com/blog/the-ultimate-guide-to-email-image-blocking
Erfahre auch wie dein Newsletter aufgebaut sein sollte. Hier lernst du die richtige Benennung der einzelnen Inhalte deines E-Mailings kennen. Diese solltest du dann immer im Gespräch beispielsweise mit der Grafikabteilung oder aber auch der IT nutzen. Versuche die Grundbegriff ezu etablieren, so dass alle im Team immer über die gleichen Inhalte sprechen uund somit keine Missverständnisse entstehen.
Ergänzung Oktober 2026
So bereitest du Bilder für dein Mailing Schritt für Schritt vor.
- Breite festlegen: Prüfe, wie breit der Inhaltsbereich deines Templates ist. Exportiere Bilder in doppelter Pixelbreite und lege die Anzeigegröße im HTML fest. So wirken sie auch auf hochauflösenden Displays scharf.
- Format wählen: Für Fotos eignet sich JPG, für Grafiken mit wenigen Farben oder Transparenz PNG. GIF nutzt du nur für Animationen.
- Komprimieren: Reduziere die Dateigröße vor dem Upload mit einem Bildoptimierer. Prüfe danach mit bloßem Auge, ob die Qualität noch stimmt.
- Alt-Text schreiben: Beschreibe, was das Bild aussagt, nicht nur, was es zeigt. Beim Header Image ist das oft die Kernbotschaft der Kampagne.
- Ohne Bilder testen: Schalte im Testclient die Bildanzeige aus. Die Mail muss auch dann verständlich bleiben.
Ein typischer Fehler ist ein Mailing, das nur aus einem großen Bild besteht. Es wird bei blockierten Bildern leer angezeigt und kann von Spamfiltern kritisch bewertet werden.
Ein zweiter Fehler sind Preise, Termine oder Gutscheincodes, die nur im Bild stehen. Diese Informationen gehören immer zusätzlich in den Text.
Benenne die Bilddateien außerdem sinnvoll. Das hilft dir und deinem Team, Motive später wiederzufinden.



