E-Mail-Marketing

Segmentierung Vorgehen und Vorteile

Was sind bei der Segmentierung die Vorteile? Jetzt wollen wir uns diese einmal näher ansehen und die Vorteile kennenlernen.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Was sind bei der Segmentierung die Vorteile? Die Möglichkeit der Segmentierung hast du ja bereits kennengelernt. Jetzt wollen wir uns diese einmal näher ansehen und die Vorteile kennenlernen. Die Segmentierung kann sowohl für die klassischen Newsletterkampagnen als auch für die automatisierten Mailings angewendet werden. Bei den Transaktionsmails wie beispielsweise der Bestellbestätigung ist das nicht möglich. Aber wieder der Hinweis gerade am Anfang nicht zu spitz zu segmentieren.

Segmentierung bezeichnet die Clusterung der Datenbank in kleinere Verteilergruppen, basierend auf persönlichen Daten und Nutzungsverhalten. Häufig wird das Modell Spread and Pray angewendet. Das bedeutet das jeder Empfänger den gleichen Inhalt erhält. Hier hast du natürlich Streuverluste und mehr Abmeldungen,  da die Relevanz fehlt. Zusätzlich  sinken die Öffnungs- und Klickraten bei nicht segmentieren E-Mails. Es soll aber keine One to many sondern eine one to one (1:1) Kommunikation erreicht werden.

Höhere Warenkörbe durch E-Mail Segmentierungen für dich 💰

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Das E-Mail Tool Mailchimp hat hierzu in einer Studie einmal Zahlen veröffentlicht und diese mit unsegmentierten E-Mails verglichen:

  • 14,63 Prozent höhere Öffnungsraten
  • 94,27 Prozent mehr Klicks
  • 9,36 Prozent weniger Unsubscribes

Anhand von Produkten siehst du hier einmal den Detailgrad

  • Kauf eines beliebigen Produkts
  • Kauf einer Produktkategorie
  • Kauf eines bestimmten Herstellers bzw. einer MarkeKauf eines bestimmten Produkts

Dank der Segmentierung erhöhst du deinen durchschnittlichen Warenkorb gegenüber einem normalen Versand an alle Empfänger mit dem gleichen Inhalt. Dies sind über alle Gruppen verteilt im Durchschnitt 14€.

Die Vorteile der Segmentierung kennst du jetzt. Aber welche Daten zur Segmentierung besitzt du? Zusätzlich empfehle ich dir einmal das Thema OKR.

Ergänzung Oktober 2026

Für den Einstieg reicht eine einfache Segmentierung mit einem einzigen Merkmal.

  1. Ziel festlegen: Zum Beispiel mehr Klicks auf Produktempfehlungen.
  2. Merkmal wählen: Nimm ein Merkmal, das du zuverlässig gepflegt hast, etwa die zuletzt gekaufte Produktkategorie.
  3. Segmente bilden: Teile den Verteiler in zwei oder drei Gruppen. Halte zusätzlich eine kleine Kontrollgruppe zurück, die den bisherigen Newsletter für alle erhält.
  4. Inhalte anpassen: Jede Gruppe bekommt Produkte und Texte, die zu ihrer Kategorie passen. Betreffzeile und Aufbau bleiben gleich, damit der Vergleich fair bleibt.
  5. Auswerten: Vergleiche Klicks, Umsatz und Abmeldungen der Segmente mit der Kontrollgruppe. Klicks sind dabei verlässlicher als Öffnungen.

Ein häufiger Fehler sind Segmente, die zu klein sind. Ergebnisse aus wenigen hundert Empfängern schwanken stark und führen leicht zu falschen Schlüssen.

Ein zweiter Fehler sind Überschneidungen. Gehört ein Empfänger zu zwei Segmenten, erhält er womöglich beide Varianten. Lege deshalb eine Rangfolge fest.

Ein dritter Fehler sind veraltete Daten. Eine Kategorie, die vor Jahren gekauft wurde, sagt wenig über heutige Interessen. Begrenze das Merkmal auf einen sinnvollen Zeitraum, etwa die letzten zwölf Monate.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

Weiterlesen: Segmentierung und Personalisierung

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