E-Mail-Marketing

Vorgehen Automatisierte Triggermails

Wie ist das Vorgehen für Triggermails? Dank der Automatisierung des ist eine stetige Kommunikation mit geringen Personalaufwand gegeben.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Wie ist das Vorgehen für Triggermails? Dank der Automatisierung des Mailversand ist eine stetige Kommunikation mit geringen Personalaufwand gegeben. Du musst also viel Zeit in den Aufbau und der Erstellung der automatischen Kampagnen investieren. Allerdings gibt es hier wie beim klassischen Newsletter keinen festen Versandpunkt. Jeder Empfänger erhält die Inhalte zu komplett unterschiedlichen Zeiten basierend beispielsweise auf seinem aktuellen Nutzerverhalten.

Sobald das Merkmal (Trigger) erfüllt ist, versendet das System automatisch das Template (E-Mail). Der Inhalt sollte möglichst dynamisch sein und durch Platzhalter gestaltet sein. Dies können neben der Ansprache auch empfohlene Produkte oder eine Datumsangabe sein.

Geheimwaffe im E-Mail Marketing - Fang an mit Trigger Mails

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In der Automatisierung gibt es einzelnen Mails aber auch ganze Mailstrecken (Flows). Die einfachste Form der automatisierten Mail ist der Autoresponder Dies kann eine Bestätigung nach Eingang einer Kundenanfrage sein. Dadurch weiß der Kunde dass seine Mail eingegangen ist und man kann direkt auf weitere Informationen und Hilfen hinweisen. Weitere Autoresponder sind Geburtstagsmailings oder ein Kundenjubiläum. Daher solltest du versuchen an bestimmten Stellen das Geburtstagsdatum deiner Kunden abzufragen mit der Angabe dass du diese gerne an ihrem Ehrentag überraschen möchtest.

Für das Geburtstagsmailing ist der Trigger das Geburtsdatum des Kunden in der Datenbank. Beim Kundenjubiläum könnte das Merkmal entweder der Zeitpunkt der Registrierung oder des ersten Kaufs sein. Sobald eines dieser Merkmale erfüllt wird, wird das entsprechende Mailing versendet. Auch hier rate ich Dir, klein zu starten und erstmal eine einfache Kampagne machen. Hier muss auch nicht direkt viel dynamischer Inhalt vorhanden sein. Du könntest einen allgemeines Geburtstagsmailing mit einem Rabatt versenden. Allerdings solltest du immer personalisieren und wenn es am Anfang nur in der Ansprache ist.

Nun hast du einige Triggermails kennengelernt. Erfahre weitere Möglichkeiten für deine Kampgnen und deren Automatisierungen.

Ergänzung Oktober 2026

Damit automatisierte Mails auf Dauer zuverlässig laufen, braucht jede einen kurzen Steckbrief. Er enthält folgende Punkte:

  • Name der Mail
  • Auslöser und das dazugehörige Datenfeld
  • Bedingung für den Versand
  • Wartezeit nach dem Auslöser
  • Ausstiegsbedingung
  • verantwortliche Person
  • Datum der letzten Prüfung

Am Beispiel Kundenjubiläum sieht das so aus. Das Datenfeld ist das Datum des ersten Kaufs. Das System prüft täglich, ob sich dieses Datum jährt. Bedingung ist eine gültige Einwilligung. Ausgestiegen wird bei Abmeldung. Verantwortlich ist das CRM Team, geprüft wird jedes Quartal.

So richtest du die Mail ein.

  1. Datenfeld prüfen: Ist das Feld bei allen Kunden gefüllt und im richtigen Format?
  2. Fallbacks definieren: Leg fest, was in Platzhaltern steht, wenn ein Wert fehlt. Statt einer leeren Anrede steht dann zum Beispiel “Hallo”.
  3. Testkontakte nutzen: Lege Testkontakte an, deren Datum den Auslöser erfüllt, und prüf den Versand.
  4. Erst klein, dann ausbauen: Starte mit einer einfachen Version und ergänze dynamische Inhalte später.

Ein häufiger Fehler sind leere Platzhalter, die zu Anreden wie “Hallo ,” führen. Ein zweiter Fehler sind Mails, die nach einem Systemwechsel unbemerkt nicht mehr ausgelöst werden. Der Steckbrief mit Prüfdatum hilft dir, beides früh zu erkennen.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

Weiterlesen: Kampagnen und Automatisierung

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