Extern Adressen generieren mit der Co Registrierung (Co Reg). Diese sind häufig Landingpages mit Gewinnspielen mit dem Ziel Adressen zu generieren. Um es kurz zu machen. Mach es nicht. Die Qualität der Adressen ist sehr schlecht, da viele auch nur Fake oder wenig genutzte E-Mail Adressen angeben. Zusätzlich sind dann 7 oder mehr Unternehmen beteiligt. Diese können dann alle am Ende den Empfänger anschreiben. Das schädigt eher deine Marke und hilft dir nicht weiter.
Was ich allerdings empfehlen kann sind Standalone Mailings. Dies sind Newsletter mit nur deinen Inhalten, versendet von einer anderen Seite an deren Empfänger. Zuerst musst du einmal sehen wer deine Zielgruppe ist. Hier macht es meist Sinn direkt zu sogenannten List Brokern wie AZ Direct zu gehen. Diese haben 45 Millionen E-Mail Adressen in ihrem Verteiler.
So gewinnst du extern neue Adressen für deinen Newsletter
Video auf YouTube ansehen (4:51 Min.)Sollte es für dich interessant sein, teste eine kleine Menge. Je weniger Segmentierung, also eine große Zielgruppe, desto günstiger wird der Versand. Sofern möglich empfehle ich aber immer eine möglichst kleine aber sehr genaue Zielgruppe zu versenden. Hier sind die Preise zwar höher aber die Streuverluste niedriger.
Berechnet wird der Preis im Tausender-Kontakt-Preis (TKP). Dieser bezieht sich aber meist nicht auf die Öffnungen sondern die Anzahl versendeter E-Mail, also den Preis für tausend versendete E-Mails. Dieser liegt je nach den Segmenten meist zwischen 5 und 30 Euro. Bei einigen Anbietern erhält man immerhin eine Öffnungsgarantie in X Prozent. Sollte diese nicht erreicht werden, wird eine Menge an Newslettern kostenlos nach versendet. Sehr selten und besonders attraktiv sind Kosten ist die Bezahlung nur im Fall einer Bestellung.
Zumindest besteht die Möglichkeit häufig in Form eines Barter Deals mit anderen Webseiten zu kooperieren, um deinen Verteiler aufzubauen. Hier werden dann in beide Newsletter jeweils eine Werbeangebot der anderen Seite eingesetzt und beim Klick gelangen die Empfänger auf das Angebot.
Ergänzung Oktober 2026
Wenn du ein Standalone Mailing testen willst, geh in festen Schritten vor.
- Ziel festlegen: Willst du neue Newsletter-Anmeldungen oder direkte Bestellungen? Davon hängen Landingpage und Erfolgsmessung ab.
- Zielgruppe abstimmen: Beschreibe dem List Broker deine Wunschkunden so genau wie möglich. Frag nach, welche Selektionen möglich sind und wie die Einwilligungen der Empfänger zustande kamen.
- Eigene Landingpage bauen: Leite die Klicks nicht auf die Startseite. Die Seite greift das Angebot aus dem Mailing auf und enthält ein kurzes Anmeldeformular.
- Tracking vorbereiten: Versieh alle Links mit UTM-Parametern. So trennst du die Ergebnisse sauber von deinen anderen Kanälen.
- Klein testen: Buche zuerst eine kleine Menge. Erst wenn die Zahlen stimmen, erhöhst du das Volumen.
- Richtig rechnen: Teile die Versandkosten durch die Zahl der bestätigten Anmeldungen. Diese Kosten pro Adresse vergleichst du mit deinen anderen Quellen.
Typische Fehler sind eine Landingpage ohne Anmeldemöglichkeit und die Bewertung allein nach Klicks. Dann zahlst du für Reichweite, gewinnst aber keine eigenen Adressen. Achte auch darauf, dass dein Unternehmen im Mailing klar als Werbetreibender erkennbar ist.
Beim Barter Deal lohnt ein Blick auf die Größe und die Zielgruppe der Partnerliste. Ein Tausch funktioniert nur, wenn beide Seiten ähnlich viel davon haben.



