
Du willst mit KI nicht nur Ideen sammeln, sondern echte Strategiearbeit beschleunigen? Dann brauchst du Strategie Prompt Engineering. Du gibst ChatGPT & Co. den richtigen Rahmen. So bekommst du klare Ziele, saubere Analysen und umsetzbare Pläne.
Strategie Prompt Engineering: Was bedeutet das?
Strategie Prompt Engineering heißt: Du stellst Fragen so, dass KI strukturierte und kontextnahe Antworten liefert. Du beschreibst deine Lage. Du gibst Ziele vor. Und du verlangst ein Ergebnisformat, das du direkt nutzen kannst.
Das Ziel ist nicht „schöne Texte“.
Das Ziel ist bessere Entscheidungen im Marketing.
Prompt Engineering Marketing: Warum Marketer davon profitieren
Strategiearbeit braucht Tempo. Sie braucht Struktur. Und sie braucht Fokus. Genau da kann KI helfen, wenn du sie gut führst.
Typische Vorteile für dich:
-
Du kommst schneller von „Idee“ zu „Plan“.
-
Du bekommst neue Blickwinkel für Tests.
-
Du kannst Varianten für Zielgruppen vergleichen.
-
Du sparst Zeit bei Frameworks und Gliederungen.
-
Du arbeitest konsistenter im Team.
Klare Ziele setzen: SMART Ziele und KPIs
Ohne Ziel wird jede KI-Antwort weich. Deshalb startest du mit einem sauberen Ziel. Nutze SMART als einfache Checkliste.
SMART bedeutet:
-
spezifisch
-
messbar
-
attraktiv
-
realistisch
-
terminiert
Danach legst du KPIs fest. Nimm wenige. Nimm die wichtigen.
Einfache KPI-Formeln, die jeder versteht:
-
Conversion Rate = Conversions / Besucher
-
CTR = Klicks / Impressionen
Marktanalyse mit KI: So bekommst du nutzbare Insights
Eine Marktanalyse scheitert oft an einem Punkt: zu viel Breite. KI kann dir helfen, schneller zu strukturieren. Du musst aber Grenzen setzen.
Gib der KI diese Leitplanken:
-
Markt: Region und Branche
-
Zeit: aktueller Zeitraum oder Jahr
-
Fokus: Chancen, Risiken, Trends
-
Output: kurze Stichpunkte, dann Handlung
Wichtig: Nutze KI als Startpunkt. Prüfe kritische Aussagen später selbst.
Wettbewerbsanalyse: Positionierung und USP schärfen
Bei der Wettbewerbsanalyse willst du keine Romane. Du willst Vergleichbarkeit. Deshalb verlangst du eine klare Matrix.
Frag nach:
-
Positionierung: Wofür steht der Anbieter?
-
USP: Was ist wirklich anders?
-
Botschaft: Welche Versprechen nutzt er?
-
Kanal: Wo ist er stark?
-
Lücke: Was fehlt im Markt?
So wird aus „Analyse“ ein Hebel für deine eigene Positionierung.
Zielgruppenanalyse: Personas ohne Theater
Personas sind nur dann gut, wenn sie handlungsfähig sind. Lass dir nicht nur Alter und Jobtitel geben. Lass dir Motive und Hürden geben.
Für starke Segmente brauchst du:
-
Job-to-do: Was will die Person erreichen?
-
Pain Points: Was nervt sie heute?
-
Trigger: Was löst Kaufinteresse aus?
-
Sprache: Welche Wörter nutzt sie?
Halte es kurz. Drei Segmente reichen oft.
Customer Journey: Touchpoints mit Plan
Viele Journeys wirken hübsch, aber folgenlos. Du willst eine Journey, die direkt zu Maßnahmen führt.
Ein guter Prompt verlangt:
-
Phasen im Funnel
-
Fragen und Zweifel pro Phase
-
passende Inhalte pro Phase
-
Kanalvorschläge pro Phase
Damit kannst du Content und Kampagnen sauber mappen.
Umsetzungsplan: Vom Ergebnis zur To-do-Liste
Jetzt kommt der Teil, der zählt: Umsetzung. Lass dir keinen „Blogplan“ geben. Lass dir einen Sprintplan geben.
Nutze eine einfache Prioritäts-Heuristik:
Priorität = Impact / Aufwand
Das ist nicht perfekt. Aber es macht Diskussionen klar. Und es bringt Fokus.
Für einen Plan helfen feste Elemente:
-
Zeitraum, z. B. 90 Tage
-
Verantwortliche Rollen
-
Meilensteine je Woche
-
KPIs je Meilenstein
Prompt Aufbau: Der 6-teilige Prompt-Block
Wenn du dir nur ein Muster merkst, dann dieses. Du kannst es fast immer wieder nutzen.
-
Rolle
-
Ziel
-
Kontext
-
Input-Daten
-
Output-Format
-
Qualitätskriterien
Kurzbeispiel als Vorlage (zum Nachbauen):
-
Rolle: „Du bist Strategy Marketer.“
-
Ziel: „Erstelle einen 90-Tage-Plan.“
-
Kontext: „B2B, DACH, Budget X, Teamgröße Y.“
-
Input: „Unsere Kanäle sind …“
-
Format: „Tabelle + kurze To-dos.“
-
Qualität: „Maximal 5 Punkte je Abschnitt.“
10 Strategie-Prompts: sofort nutzbar
Hier sind 10 Prompts, die du direkt testen kannst. Passe die Klammern an. Nutze sie als Bausteine.
Prompts 1 bis 5: Analyse und Ziel
-
„Analysiere den Status quo unseres Marketings: [Branche, Zielgruppe, Kanäle]. Nenne 5 Engpässe und 5 Chancen.“
-
„Formuliere aus diesem Ziel ein SMART Ziel mit KPIs: [Ziel]. Zeitraum: [X Monate].“
-
„Erstelle eine Marktanalyse für [Branche] in [Region]. Fokus: Chancen, Risiken, Trends. Ergebnis: 5 klare Implikationen.“
-
„Erstelle eine Wettbewerbsanalyse zu [Wettbewerber A, B, C]. Vergleiche Positionierung, USP und Botschaften.“
-
„Analysiere dieses Leistungsversprechen: [Text]. Schreibe 3 schärfere Varianten für [Zielgruppe].“
Prompts 6 bis 10: Zielgruppe, Journey, Plan
-
„Erstelle 3 Zielgruppen-Segmente für [Produkt]. Nenne Motivation, Pain Points und Tonalität.“
-
„Baue eine Customer Journey für [Zielgruppe] von Erstkontakt bis Kauf. Nenne je Phase Hürden und Content-Ideen.“
-
„Liste 10 Maßnahmen zur [Ziel: Leads/Retention]. Priorisiere nach Impact und Aufwand. Nenne Top 3 sofort.“
-
„Erstelle einen 90-Tage-Umsetzungsplan für [Projekt]. Mit Meilensteinen, Ownern und KPIs pro Woche.“
-
„Stelle mir zuerst 5 Rückfragen, bevor du den Plan erstellst. Fokus: Ziele, Datenlage, Ressourcen, Risiken.“
Best Practices: So steuerst du ChatGPT sauber
Diese Regeln wirken simpel. Sie sparen dir aber viele Schleifen.
Halte dich an diese 5 Punkte:
-
Gib Kontext, statt nur Aufgaben zu nennen.
-
Verlange ein Format, das du nutzen kannst.
-
Arbeite in Runden, nicht in einem Prompt.
-
Bitte um Rückfragen, wenn etwas fehlt.
-
Lass dir Varianten für B2B und B2C geben.
Häufige Fehler: So vermeidest du schlechte Outputs
Viele Probleme liegen nicht an der KI. Sie liegen am Prompt.
Die häufigsten Fehler:
-
Du fragst zu allgemein.
-
Du gibst kein Ziel vor.
-
Du vergisst KPIs und Zeitrahmen.
-
Du übernimmst Analysen ungeprüft.
-
Du planst ohne Realitätscheck im Team.
Praxisbeispiel: Von Analyse zum Umsetzungsplan
Du startest mit einem Analyse-Prompt. Du bekommst Engpässe und Chancen. Danach machst du sofort den nächsten Schritt.
So sieht die Kette aus:
-
Prompt 1: Status quo, Engpässe, Chancen
-
Prompt 2: Ziel und KPIs schärfen
-
Prompt 3: Maßnahmen sammeln und priorisieren
-
Prompt 4: 90-Tage-Plan mit Owners bauen
Das ist Strategiearbeit als Workflow. Und genau dafür ist Strategie Prompt Engineering stark.
Fazit: Strategie Prompt Engineering macht dich schneller
Wenn du Ziele, Kontext und Output sauber vorgibst, wird KI zum echten Sparringspartner. Du planst schneller. Du priorisierst klarer. Und du kommst zügiger ins Tun. Genau das ist der Vorteil von Strategie Prompt Engineering im Marketing.
| Bereich | Kurz erklärt | Dein nächster Schritt |
|---|---|---|
| Ziele | Ohne Ziel wird KI vage | SMART Ziel + 2 KPIs festlegen |
| Analysen | KI strukturiert, du prüfst | Markt + Wettbewerb in 30 Minuten skizzieren |
| Zielgruppe | Motive schlagen Demografie | 3 Segmente mit Pain Points erstellen |
| Journey | Touchpoints brauchen Aufgaben | Pro Phase 1 Content und 1 CTA definieren |
| Umsetzung | Plan schlägt Ideenliste | 90-Tage-Plan mit Owners bauen |
Weitere Informationen findest du bei Morefire im Blogartikel





