E-Mail-Marketing

Kennst du die Bounce Rate?

Die Bounce Rate ist eine Kennzahl für das E-Mail-Marketing. Dies ist der Anteil der nicht zustellbaren E-Mails an der Gesamtzahl der Mails.

Andreas Sobing · · aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Die Bounce Rate ist eine weitere Kennzahl für das E-Mail-Marketing. Diese sagt etwas über den Anteil der nicht zustellbaren E-Mails an der Gesamtzahl der verschickten Newsletter aus.  Die Bounce Rate ist einer der Faktoren für die Spamfilter der Mail-Anbieter, um deine E-Mail als Spam einzuordnen.

Die Berechnung ist sehr einfach:

Bounce Rate = (nicht zugestellte Newsletter/versendete Newsletter) * 100

Du wirst immer eine Bounce Rate für deine Versendungen haben. Ab einer Bounce Rate, welche höher als 2% ist, solltest du dir die Versendungen und die dazugehörige Liste noch einmal ansehen. Dies hängt aber natürlich von deinem Bereich und deinen Inhalten ab.

Was ist die Bounce Rate / Absprungrate bei E-Mails und wie berechnest du diese?

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Wie kannst du deine Bounce Rate senken?

  • Pflege und Aktualisierung deiner Empfängerliste
  • Aussortieren inaktiver Empfänger bzw. Versand pausieren
  • Keine gekauften E-Mail Adressen verwenden
  • Nutzung des DOI Verfahrens
  • Dateigröße der E-Mail gering halten - maximal 300kb
  • Korrekte Rechtschreibung Spam Begriffe verwenden
  • Achte auf ein ausgeglichenes Text-Bild Verhältnis
  • Regelmäßiger Versand zu festen Zeiten
  • Verwendung eines E-Mail Tools

Bounces sind direkt mit der Zustellung deiner Newsletter verbunden. Diese haben einen großen Anteil an der Performance deiner Newsletter. Viele Bounces kann man im Vorfeld verhindern oder durch ein gutes Bounce Management schnell reagieren. Ansonsten verschlechtern diese deine Versand-Reputation und erhöhen die Chance im Spamfilter der Mailprovider zu landen.

Kennst du auch den Unterschied zwischen Hard Bounces und Soft Bounces für dein E-Mail-Marketing? Erfahre warum Soft Bounces normal sind aber du etwas gegen Hard Bounces tun musst. In einem anderne Beitrag erkläre ich auch einmal die allgemeinen E-Mail Kennzahlen und wie man diese berechnet.

Ergänzung Oktober 2026

Ein kurzes Rechenbeispiel zeigt, wie du die Kennzahl liest. Angenommen, du versendest 10.000 Mails und 150 kommen als nicht zustellbar zurück. Dann liegt deine Bounce Rate bei 1,5 Prozent.

Entscheidend ist, was du danach tust. So baust du ein einfaches Bounce Management auf.

  1. Bounces trennen: Unterscheide Hard Bounces, also dauerhafte Fehler wie nicht existierende Adressen, von Soft Bounces wie einem vollen Postfach.
  2. Hard Bounces sofort sperren: Diese Adressen schreibst du nicht erneut an. Die meisten E-Mail Tools erledigen das automatisch, prüf die Einstellung trotzdem.
  3. Soft Bounces beobachten: Lege fest, nach wie vielen Fehlversuchen in Folge eine Adresse pausiert wird.
  4. Ursache suchen: Schau, aus welcher Quelle die betroffenen Adressen stammen. Häufen sich Bounces bei einem bestimmten Formular, fehlt dort vielleicht eine Prüfung auf Tippfehler.
  5. Verlauf verfolgen: Vergleiche die Bounce Rate über mehrere Versände. Ein plötzlicher Anstieg ist wichtiger als ein einzelner Wert.

Ein klassischer Fehler ist der Import einer alten Liste ohne Prüfung. Viele Adressen sind dann längst aufgegeben, und ein einziger Versand kann deine Reputation spürbar belasten.

Ein zweiter Fehler ist, Bounces nur zu zählen, aber nicht zu bereinigen. Wer immer wieder die gleichen ungültigen Adressen anschreibt, signalisiert den Mailprovidern eine schlecht gepflegte Liste.

Marketing-Handbuch · Kapitel 12: E-Mail-Marketing

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