Twitter: Zeitfresser oder Geldmaschine?

Der Mikro-Blogging Dienst Twitter spaltet die Wirtschaft. Ist dieser Dienst wirklich in absehbarer Zeit rentabel oder wird es nur ein kurzer Hype sein.

Twitter hat in seinen zweieinhalb Jahren 6 Millionen Nutzer weltweit generiert. In Deutschland hat Twitter etwa  30.000 aktive Nutzer und noch einmal 10.000 Follower. Diese versorgen sich mit 140 langen Kurznachrichten und das ohne Zeitverzögerung. Twittern (zwitschern) ist ein gängiger Ausdruck in unserer Sprache geworden.

55 Millionen Dollar haben Wagniskapitalgeber bisher in den Dienst gepumpt. Zwei von Ihnen sind Amazon-Gründer Jeff Bezos und Netscape-Schöpfer Marc Andreessen.

Twitter ist kostenlos für die Benutzer. Dies ist auch Voraussetzung für ein schnellen Wachstum.  Wie könnten jedoch Einnahmen generiert werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten: Kostenpflichtige Premiummitgliedschaft, Unternehmenaccounts, Jobbörse oder natürlich Werbung. Derzeit sind schon vereinzelt Werbebotschaften in Form von Links oder sogar als Bilddarstellung vorzufinden. Neu ist auch ExecTweets.

Fakt ist, dass immer mehr Unternehmen Twitter als Kommunikationsinstrument nutzen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Unternehmen-Tweets nur erfolgreich sind, wenn auch auf Kritik und Anregungen reagiert wird.  Jedoch sind Kommentare der Follower (Anhänger) auch nicht immer förderlich und können auch dem Ansehen des Unternehmens schaden.

Wo geht die Reise für Twitter hin? Geldmaschine? Oder doch nur “Die E-Mail des armen Mannes“ wie Google-Chef Eric Schmidt bemerkte.